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Die Zwanziger Jahre Präsidiale Plaudertasche

 ·  Der frühere DFB-Präsident plaudert so frank und frei aus dem Nähkästchen, dass sich seine Wegbegleiter wundern müssen: Ist denn gar kein Internum sicher?

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© dpa Genug ausgeplaudert: Die Zwanziger Jahre sind vorbei

Philipp Lahm sind seine wenigen kritischen Worte in seinem Buch „Der feine Unterschied“ sofort um die Ohren geschlagen worden. Vor allem von Rudi Völler, der sich persönlich angegriffen sah durch die literarische Beschreibung des Nationalmannschafts-Kapitäns, wie die Trainingsarbeit und die Spielvorbereitung in der DFB-Auswahl vor zehn Jahren ausgesehen habe.

Auf Theo Zwanzigers Werk „Die Zwanziger Jahre“, von dem Auszüge seit Mittwoch in der „Bild-Zeitung“ zu lesen sind, gibt es noch keine Reaktionen. Dabei plaudert der frühere DFB-Präsident in der Zusammenfassung so frank und frei aus dem Nähkästchen, dass sich seine Wegbegleiter wundern müssen: Ist denn gar kein Internum sicher? Der Autor enthüllt, warum es zu den Irritationen bei Löws Vertragsverlängerung gekommen ist, wie sehr die Forderungen dessen Vorgängers Klinsmann den DFB beunruhigt hätten, und dass Matthias Sammer bei der WM 2006 als Ersatzmann bereit gestanden hätte, wenn Klinsmann die Mannschaft nicht mehr auf Kurs gebracht hätte.

In Zwanzigers Mitteilungsdrang bekommt jeder mal sein Fett weg, der eine mehr - Nationalmanschaftsmanager Bierhoff -, die anderen weniger. Aber auch wenn der Tatbestand der Beleidigung oder Verunglimpfung nicht erfüllt wird: Es handelt sich um einen groben Vertrauensbruch. Der DFB kann froh sein, dass die Zwanziger Jahre beendet sind und tut gut daran, sie totzuschweigen.

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Jahrgang 1959, Sportredakteur.

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