Home
http://www.faz.net/-gtm-7499g
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Die Zwanziger Jahre Präsidiale Plaudertasche

Der frühere DFB-Präsident plaudert so frank und frei aus dem Nähkästchen, dass sich seine Wegbegleiter wundern müssen: Ist denn gar kein Internum sicher?

© dpa Vergrößern Genug ausgeplaudert: Die Zwanziger Jahre sind vorbei

Philipp Lahm sind seine wenigen kritischen Worte in seinem Buch „Der feine Unterschied“ sofort um die Ohren geschlagen worden. Vor allem von Rudi Völler, der sich persönlich angegriffen sah durch die literarische Beschreibung des Nationalmannschafts-Kapitäns, wie die Trainingsarbeit und die Spielvorbereitung in der DFB-Auswahl vor zehn Jahren ausgesehen habe.

Peter Heß Folgen:  

Auf Theo Zwanzigers Werk „Die Zwanziger Jahre“, von dem Auszüge seit Mittwoch in der „Bild-Zeitung“ zu lesen sind, gibt es noch keine Reaktionen. Dabei plaudert der frühere DFB-Präsident in der Zusammenfassung so frank und frei aus dem Nähkästchen, dass sich seine Wegbegleiter wundern müssen: Ist denn gar kein Internum sicher? Der Autor enthüllt, warum es zu den Irritationen bei Löws Vertragsverlängerung gekommen ist, wie sehr die Forderungen dessen Vorgängers Klinsmann den DFB beunruhigt hätten, und dass Matthias Sammer bei der WM 2006 als Ersatzmann bereit gestanden hätte, wenn Klinsmann die Mannschaft nicht mehr auf Kurs gebracht hätte.

Mehr zum Thema

In Zwanzigers Mitteilungsdrang bekommt jeder mal sein Fett weg, der eine mehr - Nationalmanschaftsmanager Bierhoff -, die anderen weniger. Aber auch wenn der Tatbestand der Beleidigung oder Verunglimpfung nicht erfüllt wird: Es handelt sich um einen groben Vertrauensbruch. Der DFB kann froh sein, dass die Zwanziger Jahre beendet sind und tut gut daran, sie totzuschweigen.

Quelle: F.A.Z.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 09.11.2012, 16:10 Uhr

Umfrage

Wer soll Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft werden?

7514 Stimmen wurden abgegeben.

23%
Manuel Neuer
34%
Bastian Schweinsteiger
7%
Thomas Müller
8%
Sami Khedira
23%
Mats Hummels
5%
ein anderer
Die Umfrage ist geschlossen. Alle Umfragen

Eher eine Zwischenstation

Von Michael Horeni

Die Entscheidung des Bundestrainers, Bastian Schweinsteiger zum neuen Kapitän der Nationalelf zu befördern, ist keine Überraschung. Sie ist aber auch kein Zeichen für die Zukunft. Ein Kommentar. Mehr 5 2