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DFB-Pokal Nürnberg und Wolfsburg im Halbfinale

 ·  Der 1. FC Nürnberg setzte sich dank „Elfmetertöter“ Klewer mit 4:2 nach Elfmeterschießen gegen Hannover 96 durch und steht erstmals seit 1982 wieder im Pokal-Halbfinale. Der VfL Wolfsburg gewann souverän mit 2:0 gegen Alemannia Aachen.

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Der VfL Wolfsburg und der 1. FC Nürnberg sind als erste Teams in das Halbfinale des DFB-Pokalwettbewerbs eingezogen. Die Wolfsburger setzten sich am Dienstagabend sicher 2:0 (2:0) gegen den Liga-Konkurrenten Alemannia Aachen durch, der in der Runde zuvor noch Cupverteidiger FC Bayern München aus dem Wettbewerb geworfen hatte. Die Nürnberger behielten nach einem 0:0 in regulärer Spielzeit und Verlängerung dank des eingewechselten Elfmeter-Helden Daniel Klewer im Elfmeterschießen mit 4:2 gegen Hannover 96 die Oberhand.

Drei Tage nach der ersten Niederlage des Jahres 2007 in der Bundesliga gegen den FSV Mainz 05 zog der „Club“ damit erstmals seit 25 Jahren wieder in die Vorschlussrunde des Pokal-Wettbewerbs ein. Während nach torlosen 120 Minuten beim FCN die Elfmeterschützen Mnari, Pinola, Polak und Reinhart trafen, scheiterten auf Seiten der 96er Schröter und Stajner an Klewer.

Klimowicz und Marcelinho treffen für Wölfe

Der Elfmeter-Töter, der in der Runde zuvor gegen die SpVgg Unterhaching sogar gleich vier Schüsse abgewehrt hatte, brachte diesmal die Niedersachsen zur Verzweiflung. FCN-Trainer Hans Meyer hatte Klewer extra zum Shoot-Out in der 119. Minute für seinen Stammkeeper Raphael Schäfer eingewechselt.

Beim Pokalspiel in Wolfsburg schossen Torjäger Diego Klimowicz (12.) und Wintereinkauf Marcelinho (25.) mit seinem ersten Pflichtspiel-Tor im VfL-Trikot die Hausherren vor 14.198 Zuschauern in der Volkswagen Arena eine Runde weiter. Der VfL steht damit zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte im Pokal-Halbfinale.

Stimmen der Trainer:

Klaus Augenthaler (VfL Wolfsburg): „Mit der ersten Halbzeit bin ich heute sehr zufrieden, nach dem Wechsel haben wir allerdings nicht das umgesetzt, was ich mir vorgestellt hatte. Wenn Aachen Mitte der zweiten Hälfte ein Treffer gelingt, geht das große Zittern wieder los - da kenne ich meine Pappenheimer. Zum Glück haben wir das Ergebnis über die Zeit gebracht.“

Michael Frontzeck (Alemannia Aachen): „Es ist schade, dass wir diese Chance auf das Pokal-Halbfinale ausgelassen haben. Aber man muss anerkennen, dass Wolfsburg die bessere Mannschaft war und den Sieg verdient hat. Wir haben dagegen nicht zu unserer Leistung gefunden.“

Hans Meyer (1. FC Nürnberg): „Das ist echt klasse und ein schönes Gefühl, dass der Verein endlich mal wieder im Halbfinale steht. Was meine Mannschaft trotz einiger Personalprobleme in der regulären Spielzeit abgeliefert hat, war richtig stark. In der Verlängerung hatte Hannover zwar ein Übergewicht, aber dennoch denke ich, dass wir den Sieg verdient haben, auch wenn bei einem Elfmeterschießen immer Glück dabei ist. Dass Daniel Klewer zwei Elfmeter gehalten hat, ist eine große Sache.

Dieter Hecking (Hannover 96): „Das waren zwei Mannschafen, die sich über 120 Minuten neutralisiert haben. Es gab wenig Torszenen. Ich bin natürlich enttäuscht, wenn man so ein Spiel im Elfmeterschießen verliert. Aber wir haben schon bessere Spiele abgeliefert. Unsere Fehlerquote war zu hoch, um mehr Druck und Dominanz auszuüben. Deshalb müssen wir uns auch an die eigene Nase fassen.“

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa/sid
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