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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

DFB-Kommentar Das Risiko bleibt

 ·  Vom DFB und von Joachim Löw gehen mehr als zarte Signale aus, dass der Bundestrainer seinen Vertrag über die WM 2014 hinaus verlängern wird. Ein Zeichen des Vertrauens kann nicht schaden angesichts der Debatten.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (47)
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Hans-Ullrich  Klemm

Löw- und die zum jetzigen Zeitpunkt unsinnige Trainerdiskussion !

Es ist doch unmöglich, wenn vor der WM dieser Hick-Hack um Löw und sein Gefolge aufkommt. Der DFB hat es doch selbst gespürt, dass überhöhte Verträge mit ungewöhnlich langen Laufzeiten nur den Sinn machen, wenn das Gefühl erkennbar ist, dass beide Seiten ihre Vertragstreue bis zum Schluss auch wirklich durchziehen wollen. Bei Dutt oder Sammer ging das z.B. gehörig daneben!
Obwohl der gute "Trapp" mit seinem irischen Verband, trotz des Scheiterns der WM-Teilnahme, nach 1014 weiter zusammenarbeiten wollte, hatte dieser schon jetzt etwas dagegen..... In Hoffenheim weiß man nicht, wie man die millionenschweren Spieler der "Trainingsgruppe 2" (z.B. Wiese), die zum Teil bis 2016 (!) an den Verein gebunden sind, schnell loswerden kann!

Wie sich Löw vor, im und nach dem Spiel präsentiert, weiß doch jeder Fernsehzuschauer. Es zählen doch nur die richtigen Erfolge, die 2014 in Brasilien erwartet werden! Gewinnt er dort keinen Blumentopf, war`s das! Erntet er fette Früchte, geht es weiter!

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Wilhelm G.  Hupers

Deutschland, Deutschland über allem...?

Um es kurz und verständlich zu sagen: ein Blick in die Vergangenheit der fussballerischen Erfolge
mag berauschen - über die Zukunft sagt er wenig. Deutschland hatte sich seit dem 2. Weltkrieg
in diesem Sport sehr achtbar geschlagen - beginnend mit der sensationell gewonnenen WM 54 in
Bern. Aber wie ? Haben wir je mit den Brasilianern oder Italienern spielerisch mithalten können ? Unsere Trümpfe waren i m m e r Kampfkraft, Teamgeist und die Tatsache, dass die Mannschaft im Turnier w u c h s.
Heute scheint einigen Kritikern die Zusammenführung hochtalentierter Spieler schon zu genügen,
um sie zum Anwärter auf den WM-Titel zu machen. Und klappt das nicht, wie 2006 und 2010 -
dann ist der Trainer eine Pfeife...So einfach ist es nicht - ein Herberger anstelle von Löw würde von den jungen Spielern überhaupt gar nicht mehr akzeptiert - die Welt und die Jugend haben sich geändert und auch eine überzogene Anspruchshaltung sollte schleunigst überdacht werden.

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Hugh Greene

Nach den gescheiterten Statistik-Versuchen wechseln die Löw-Adoranten zum leeren Hoffen auf 2014

Bis 2009 habe ich Löw gerne verteidigt, was wohl auch an meiner schwäbischen Umgebung lag, war der VfB doch die einzige Trainerstation, wo Löw etwas geleistet hat.

Dann kam die Ohrfeige Podolskis gegen seinen Kapitän Ballack im Quali-Spiel. Das hätte bei einem Cheftrainer, der diesen Namen auch verdient, zur Auswechslung und Bestrafung geführt. Es kam noch schlimmer: Löw weigerte sich in der PK, irgendeine Strafe für Podolski zu verkünden: "Wir regeln das intern".
Seit diesem Spiel 2009 sehe ich Löw kritisch und halte ihn als Cheftrainer für ungeeignet. Wer zulässt, daß der eigene Kapitän (übrigens für seine berechtigte Kritik an Podolskis fehlendem Defensiveinsatz) weltweit sichtbar für ein Millionenpublikum derart angegangen wird, ist als Führungskraft nicht zu gebrauchen.

Löw hat Probleme mit charakterlich starken Spielern. Eigentlich hätte er immer Assistent bleiben müssen.
Aber der DFB belohnt auch noch Fehlverhalten und Mißerfolge. Löw hat mehr Chancen als alle vorher gehabt.

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Christian Mersch

Ein paar Klarstellungen zur Statistik

Fuer viele ist Klopp (evtl.) besser als Loew. Mag ja sein. Heynckes ist auch gut, ich finde Tuchel aber auch gut. Guardioloa ist auch gut. Mourinho ist auch so eine Art Erfolgsgarant (gewesen), obwoh ihn keiner mag. Guud Hiddink usw. usf.
Das ist doch alles nicht der Punkt.

Mit der Statistik soll nur darauf hingewiesen werden, dass es schiefgehen kann. Es ist schon relativ schwer, bei einer WM unter die letzten Vier zu kommen. Man kann das nicht einfach so voraussetzen.

Was Loew vorgeworfen wird, ist einfach unverhaeltnismaessig. Die Erwartung widerspricht jeder Einsicht in die Rolle des Zufalls, der im Fussball eine relativ grosse Rolle pielt.

Ist das eine Absolution fuer Loew? Nein, gerade nicht !Es verweist nur darauf, dass man versuchen muss, alles das, was man beeinflussen kann, so gut wie moeglich zu machen.

Und noch ein Mal: Ich finde das was ich sehe, insgesamt recht gut; nur gluechlich bin ich auch noch nicht, aber ich glaube, ich kann es am 13. Juli 2014 sein!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.09.2013 13:22 Uhr
Andreas Ulbrich

es kann nicht nur sein, es wird sein,

dass Löw in seinem Wohnzimmer vor der Glotze sitzt und sieht, wie Brasilien gegen Spanien gewinnt oder verliert.

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Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 10.09.2013 11:09 Uhr

Löw muss gewinnen, weil er im Gegensatz zu den anderen

Nationaltrainern der erste ist, der exorbitant verdient aber nix gewinnt.

Zur Rechnung von Herrn Mersch. Da Deutschland bei WMs bisher immer die Qualifikation geschafft hat und auch die Vorrunde überstanden hat und bis auf ein Mal auch das Achtelfinale, kann man diese Werte alle mit 100 % ansetzen und schon steigt der Prozentsatz.... und dann sin wir in Regionen zu sagen, wenns in Rio nix mit dem Titel wird, dann hat er genügend Chancen gehabt.

Früher wusste man - trotz Rumpelfußball - die Mannschaft kann I M M E R zurück schlagen. Kassieren wir heute ein Gegentor und sei es zum 4:1 muss man Angst bekommen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.09.2013 13:12 Uhr
Lars Weseloh

Ein Punkt richtig, Herr Grün

Endlich mal ein konstruktiver Kritikpunkt; das Statistik-Gerechne kommentiere ich lieber nicht; das ist abwegig. Wie schnell man vom Weltmeister zum Frühausscheider werden kann, wissen selbst grosse Nationen wie ITA und BRA.....
Nein, es stimmt, dass wir früher erst geschlagen waren, wenn wirklich alle unter der Dusche waren....seit wir diese neue spielerische Klasse haben, konnten wir kein Pflichtspiel wirklich drehen, das ist mir schon 2010 aufgefallen (unnötige Niederlage gg Serbien). Ob es jetzt an den fehlenden "Typen" liegt, mag ich nicht unterschreiben und ist mir auch zu einfach. Es ist halt auch eine ganz andere Generation und ein anderer Fussball. (die Abwehr von ARG 1986 ist kaum zu vergleichen mit der Abwehr vom ESP 2012...). Aber dennoch bin ich der Meinung, dass bspw. Schweini eben nicht der Leader auf der wichigen Position ist, den ich mir wünschen würde! Er hat allen Ernstes nach dem SWE-Spiel gesagt, mit einem Bender hätten wir nicht noch 4:4 gespielt......

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Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 10.09.2013 12:34 Uhr

Naja Herr Mersch

Mir ist schon bekannt, dass man bei einer 20%igen Wahrscheinlichkeit 1000 Mal daneben liegen kann. Aber gar so lange wollte ich dann doch nicht warten ;-).

Sie wollen doch wohl nicht ernsthaft behaupten, dass Löw ein besserer Trainer ist als Jürgen Klopp? Man muss doch immer versuchen das Maximale rauszuholen, also warum keinen Erfolgsgaranten als Bundestrainer?? Schauen Sie mal wie hoch die Chance ist mit dem BVB Meister zu werden gg. die Über-Bayern.... und wer hats gleich doppelt geschafft??

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Christian Mersch

Statistische Logik?!

Herr Gruen,

Ihre Logik hat schon viele in den Ruin getrieben. Machen wir das aber mal mit.
Achtelfinale gebucht - 100% (viele Gruesse nebenbei an Vize-Weltmeister Holland angesichts deren Abschneidens bei der letzten EM. Da war das Viertelfinale wohl auch 100% gebucht, richtig?).

Viertelfinale: 70%
Halbfinale: 60%
Finale: 50%

Macht sensationelle 21% Stand heute. (Eigentlich ist schon das Halbfianle 50-50.)

Nein, richtig, Fussball ist kein Roulette, aber ein bisschen schon.

Denn, alles, was wir wollen, wollen andere auch. Wie kann man angesichts einer WM in Brasilien mit anderen Mannschaften wie Argentinien, Italien, Holland, England etc. davon sprechen, dass Deutschland jetzt liefern muss. Deren Chancen, die WM zu gewinnen, sind mE nicht hoeher als die unserigen, aber sie koennen uns alle schlagen, wenn wir nicht 100% Leistung abrufen.

Die WM zu gewinnen, ist das grosse grosse Ziel; das macht den WM-Titel aber noch nicht zum einzigen Faktor der Leistungsbewertung

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Jürgen Schwichtenberg

Löw

Löw wird nie einen Titel gewinnen und er ist für mich ein Selbstdarsteller der gnadenlos abkassiert .Warum sollte denn vor der WM der Vertrag mit Löw verlängert werden ?
Dafür gibt es keinen sachlichen Grund .Warten wir ab,wie "erfolgreich " unser Team abschneidet.
Für mich ist Jupp Heynckes der ideale Bundestrainer,der Löw hoffentlich nach der WM ablöst.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.09.2013 14:23 Uhr
Jürgen Schwichtenberg

Nach oder vor der WM

Eine Ablösung vor der WM halte ich für unrealistisch.Im übrigen sollte Löw die "Früchte seiner Arbeit" selber ernten und verantworten .Eine Vertragsverlängerung wird von löw daher vor der WM angestrebt,weil er ahnt nichts zu gewinnen. Heynckes würde auch vorher nicht zur Verfügung stehen.

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Lars Weseloh

Klasse, Herr Mersch und richtig, Herr Tasio

Besser kann man es nicht formulieren: man kann was gegen Löw haben, aber man sollte die Resultate auch richtig einordnen können! Seit Löw alleine am Ruder ist, gab es nur EINEN Titelgewinner: ESP! Wie kann man diese Tatsache einer Übermannschaft, die es in dieser Form noch nie gab (3 Titel in Folge!) einfach ignorieren und penetrant "Titel oder weg" rufen? Wenn jetzt Italien oder Holland ihre Endspiele gewonnen hätten, würde ich sicher in die Kritik einstimmen, aber so...
Löw leistet sehr gute Arbeit; hat aber (noch) nicht das Quentchen Turnierklasse rauskitzeln können, welches z. Bsp. gg ITA 2012 wichtig gewesen wäre. Da hat er Fehler gemacht, klar. Von wegen Spielermaterial, mit welchem man quasi im Vorbeigehen Weltmeister werden muss: also was die Abwehr angeht, ist ausser Lahm eben kein Weltklassemann dabei und dafür kann Löw nun eher wenig. Ich freue mich auf 2014:seit Jahren spielen wir schönen Fussball und haben immer reelle Chancen aufs Endspiel. Mir reicht das, vorerst.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.09.2013 12:54 Uhr
Lars Weseloh

Sorry Herr Greene...

...aber so ist nun mal meine Meinung und ich bin wohl nicht der Einzige; wobei die Löw-Kritiker hier schon immer in der Mehrzahl waren. (was auch normal ist; wer zufrieden ist, bleibt eher ruhig im Stillen....).
Ich finde es einfach nur billig, oberflächlich, arrogant und polemisch, von Löw Titel zu fordern wie wenn ich meiner 7-jährigen Tochter sage, die Zahnpasta-Tube ordentlich zu zu machen. Sie hat mit 7 die Vorraussetzungen dafür, also muss dies klappen. Löw hat (vermeintlich) das Spielermaterial dazu, also muss der Titel her. Spanien, Brasilien, Argentinien, Italien, Hitze und Glück und Pech sind selbstredend nebensächlich und zu vernachlässigen....
Is klar.....

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Hugh Greene

Ich habe Ihre Überschrift für Ironie gehalten, aber

Sie scheinen das ja ernst zu meinen.
Schade, ich hatte einen humorvollen Beitrag erwartet.

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Christian Mersch

15%

Ich kann mir auch andere als Löw als Bundestrainer vorstellen, aber, man sollte sich bei allem Begehren und Wünschen den Fakten auch nicht ganz verweigern:

Wenn man die Qualifikationen einrechnet und das Abschneiden bei Endturnieren insgesamt, dann ist die Bilanz von Löw sehr gut.

Endturniersiege lassen sich weder planen noch mit Willen erzwingen; Spanien ist hier der völlig falsche Benchmark, weil sie eine absolute Ausnahmemannschaft darstellen, zudem mehrfach das notwendige Quentchen Glück hatten und dazu auch noch gar nicht in dieses typisch deutsche Willen-Anführer-usw.-Denken passen.

Die Chance, die WM in Brasilien zu gewinnen, ist per Stand heute bei max. 15%: ich rechne mit einigen, zu optimistischen Prozentwerten vor:

Qualifikation schaffen: 98%.
Vorrunde schaffen: 90%
Achtelfinale gewinnen: 80%
Viertelfinale gewinnen: 70%
Halbfinale gewinnen: 60%
Finale gewinnen: 50%.

Macht ~15%.

Etwas gegen Löw zu haben, ist das eine - Sportresultate nicht richtig einordnen, das andere.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.09.2013 12:37 Uhr
Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 10.09.2013 12:37 Uhr

Sehr richtig Herr Greene

Selbst die Griechen sind mit vernünftiger Einstellung / Taktik zu Titeln fähig. Wenn man den Griechen ein funktionierendes Steuersystem verpasst, können Sie sogar irgendwann Steuern eintreiben.

Aber das ein Jogi mit seiner Einstellung Titel holt .... ??

Ach, lassen wir das ;-).

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Hugh Greene

Fußball ist keine Mathematik, hatte mal der Chef Ihres Lieblingsclubs gesagt

Leider sagte Rummenigge das zum falschen Trainer, denn Hitzfeld war ein Glücksfall für Dortmund und Bayern.

Aber Ihre Wahrscheinlichkeitsrechnung amüsiert mich doch gewaltig, weil im Fußball eben auch Griechenland mal eine EM gewinnen kann, wenn der Trainer pfiffig ist und Glück dazukommt.

Und gerade der Trainer ist der Punkt. Ein Löw, der bei wichtigen Spielen regelmäßig kapitale Taktikböcke schießt wird niemals einen großen Titel holen, es sei denn, alle seine Gegner haben das Trainerniveau eines Maradona.

Kostproben gefällig? Angsthasentaktik gegen Spanien 2010 mit "Kommenlassen" bis zum eigenen Strafraum; der offensivstarke, aber defensiv deplatzierte Kroos als Bewacher von Pirlo; das fehlende Einüben von defensivem Umschalten nach Ballverlust seit 2006; Einsatz von Götze oder Kroos als 6er.
Und: Bei Rückstand steht Löw hilflos an der Seite, ohne irgendeine gute Idee.

Ja, ich vergaß die großen Erfolge gegen die Weltmächte Österreich, Färöer und San Marino.

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Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 10.09.2013 11:12 Uhr

Meine Prozente sagen was anderes.

Die Vergangenheit sagt mir:

Qualifikation schaffen: 100%.
Vorrunde schaffen: 100%
Achtelfinale gewinnen: 100%
Viertelfinale gewinnen: 70%
Halbfinale gewinnen: 60%
Finale gewinnen: 50%.

Dann sind wir bei 21 %. Gut, dann muss ja der fünfte Versuch jetzt sitzen, falls nicht soll er bitte gehen.

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Volker Kulessa

Liefern

immer nur 3. oder 2. zu werden ist zu wenig für einen Vertragsverlängerung.

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Daniel J Hahn
Daniel J Hahn (137) - 09.09.2013 16:46 Uhr

Zeichen des Vertrauens!?

Löw bekommt Vorschußlorbeeren und Vertrauenszeichen. Aber Spieler genießen diesen Komfort nicht, vor allem , wenn sie dem Herrn Löw und seiner Entourage zu kantig sind. Löw hielt es ja nicht einmal für nötig Podolski nach der öffentlichen Ohrfeige für Ballack aus dem Spiel zu nehmen. Ein deutlicheres Zeichen des Nichtvertrauens gegen einen der besten deutschen Nationalspieler konnter er nicht setzen. Und dafür erhält er nun auch ein Zeichen des Vertrauens vom DFB. So ist es eben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.09.2013 11:35 Uhr
Hugh Greene

Genau seit dieser Anti-Ballack-Szene 2009 halte ich Löw für ungeeignet

Volle Zustimmung, Herr Hahn. Diese Ohrfeige Podolskis hätte bei einem Cheftrainer, der diesen Namen auch verdient, zur sofortigen Auswechslung und Bestrafung geführt. Und es kam noch schlimmer: Löw weigerte sich in der PK, irgendeine Strafe für Podolski zu verkünden: "Wir regeln das intern".
Seit diesem Spiel 2009 sehe ich Löw kritisch und halte ihn als Cheftrainer für ungeeignet. Wer zulässt, daß der eigene Kapitän (übrigens für seine berechtigte Kritik an Podolskis fehlendem Defensiveinsatz) weltweit sichtbar für ein Millionenpublikum derart angegangen wird, ist als Führungskraft nicht zu gebrauchen.

Löw hat Probleme im Umgang mit charakterlich starken Spielern. Eigentlich hätte er immer Assistent bleiben müssen.
Aber der DFB belohnt auch noch Fehlverhalten und Mißerfolge. Traurig für den deutschen Fußball.

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Werner Busch

Herr Löw

wird erst dann einen Titel gewinnen, wenn sich die Mentalität der Spieler und des Trainers ändert. Deutschland ist immer Wochen oder Monate vor einem Turnier bereits Welt- oder Europameister, man steht sowieso schon im Finale....
Nun,irgendwann kommt der St. Nimmersleinstag...

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Duncan Reign

Noch nie ist ein Bundestrainer einer deutschen Fußballnationalmannschaft mit einem....

....qualitativ so hochwertigem Kader wie dem jetzigen eine längere Zeit titellos geblieben als Joachim Löw.

Bleibt Löw, dann bleibt das Risiko, daß sich daran nichts ändert.

Ein "Zeichen des Vertrauens" wird an der Titellosigkeit nichts ändern - das vermögen nur selbstgeschaffene Fakten, erzwungenes Glück statt sich fügen in das vermeintlich Schicksalhafte und gnadenloses 100%iges Durchziehen eines Masterplans statt 999 Varianten zu 99% zu beherrschen.

Die Spieler müssen spüren - wenn sie in den entscheidenen Zweikampf gehen, wenn sie sich den Ball auf dem Elfmeterpunkt zurechtlegen und wenn sie einen Meter auf den im Sprint vorn liegenden Stürmer noch "gut machen" und die letzten bereits verbrauchten Reserven irgendwie mobilisieren müssen, um diesen noch irgendwie abzugrätschen - daß an der Seitenlinie ein Trainer steht, für den Verlieren keine Option ist und der Versagen nicht akzeptiert und nicht schönredet.

Nur dann wird es an der Copacabana den 4. Stern geben.

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Yildirim Bulmaz

Dass Herr Löw

ein sehr netter Mensch, ein guter Fußballlehrer ist und die Nationalmannschaft mit der Klinsmann´schen Euphorie im Rücken zu einer Mannschaft geformt hat, die Freude vermittelt und Identifikation erleichtert, ist zweifelsohne richtig. Richtig ist auch, dass es beim Fußball ums Schönspielen und ums Titel geht. Ein Titel, der völlig unverdient und unwürdig, gewonnen wird, hat - zumindest für mich - überhaupt keinen Wert. Verdient und würdig für den Titel zu sein, dennoch durch Fehler des Trainers den Titel nicht zu holen, ist zwar auch bitter, aber immerhin besser, als im ersten Fall.

Ich würde mir wünschen, dass Herr Löw, den ich als Mensch sehr schätze, von sich aus seinen Vertrag nicht verlängert und sich nach der WM - hoffentlich mit Titel - anderen Herausforderungen stellt. Ja, das würde ich mir wünschen, wenn ich noch zwei Wünsche frei hätte ;-)

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.09.2013 17:34 Uhr
Yildirim Bulmaz

Michael Scheffler

Haben Sie heute irgendwie auf mich abgesehen? Das ist schon die 3 oder 4. Antwort an Sie ;-)

Mit Kießling habe ich mich nicht beschäftigt, deswegen kann ich über ihn nichts sagen. Ballack und Frings hätte ich, Herr Scheffler, noch vor Löw mit fliegenden Fahnen rausgeschmissen, weil sie sich nicht mannschaftsdienlich verhalten haben. Eine Mannschaft ist eine Einheit und nur sie kann entscheiden, ob sie aus ihrer Mitte einen Anführer bestimmt und ihn akzeptiert. Eine funktionierende Mannschaft braucht keine "Typen", sondern nur die Überzeugung, dass sie nur gemeinsam gewinnen oder verlieren können und dass sie eine eingeschworene Einheit sind, fernab von der persönlichen Profilierungssucht. Das haben die Spanier und sind zurecht Welt- und Europameister. Unsere Jungs spielen schönen Fußball, aber eine Einheit bilden sie immer noch nicht. Das ist also der Punkt, an dem ich ansetze und sage, wenn Herr Löw diese Einheit bis zur WM wieder nicht schafft, dann wird er es nie schaffen.

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Michael Scheffler

Den ich als Mensch schätze

Fragen Sie mal Kießling, Ballack, Frings etc. zu die menschlichen Qualitäten von Herrn Löw. Das spielt nur eine bestimmte Art Spieler. Das ist im Übrigen EIN Problem der Deutschen Nationalmannschaft. Typen haben wir keine.

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Johann Tasio
Johann Tasio (jokato) - 09.09.2013 16:10 Uhr

An die Löw-Kritiker

Haben wir wirklich schon vergessen, wie unerträglich der deutsche Fussball früher anzusehen war? Endlich kann man sich die deutschen Spiele ohne körperliche Pein angucken. Dass auch Löw mal Fehler macht und jeder von uns 80 Mio. Bundestrainern es im Nachhinein besser weiß, ändert daran nichts. Aber die Arroganz, als ob es nur von uns abhinge, ob wir Titel holen, wir ein angeborenes Recht darauf hätten, ist unerträglich. Die Mannschaft spielt seit 2006 auf konstant hohem Niveau, wurde 3., 2., 3., 3., außer Spanien würde jeder mit uns tauschen. Weltmeistertitel kann man nicht kaufen und sich nicht wünschen, da muss ganz viel zusammen kommen, nicht zuletzt auch das nötige Quäntchen Glück. Ohne die spanische Jahrhundermannschaft wären wir wahrscheinlich 2008 Europameister und 2010 Weltmeister geworden. Und jeder hätte Jogi Löw zum Jahrhunderttrainer ernannt. Ist der Unterschied zwischen 2. und 1. wirklich so groß? Für viele Möchtegernweltmeister offenbar schon. Wie erbärmlich.

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.09.2013 12:38 Uhr
Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 10.09.2013 12:38 Uhr

Herr Meyer, meine Träume

wurden mit dem Rücktritt Völlers 2004 zerstört.

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André Doumen

Warum vergessen Sie in Ihrer Aufzählung 2012?

Ach ja, stimmt, da sind wir ja gegen eigentlich sportlich unterlegene Italiener KLÄGLICH ausgeschieden, weil Herr Löw unbedingt in seine taktische "Trickkiste" greifen musste. Und jetzt soll man ihm nochmal das Vertrauen schenken? Er wird es nicht mehr schaffen, sein Ego dem Erfolg unterzuordnen - fragen Sie Ballack, Kiesling (oder Weidenfeller!).
Dass man Titel nicht kaufen kann, ist völlig klar, aber man MUSS Spiele wie das Halbfinale 2012 gewinnen, zumal das zur Verfügung stehende Potential wenige Monate später ein Champions League Finale füllt. Wenn man dann im Finale 120 Minuten Gras frisst und dann einem besseren Gegner unterliegt, sind alle zufrieden und niemand wird sich über Löw beklagen.
Bitte nicht falsch verstehen, Herrn Löws Verdienste um die Kultivierung des deutschen Fußballs sind unbestritten, aber für die Ernte ist er der völlig falsche Mann. Die Früchte sind reif und drohen zu verderben.
Und spätestens nach Brasilien sind auch Sie ein Löw-Kritiker.

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Christian Mersch

Herr Tasio,

Sie haben vollkommen Recht.

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Johann Tasio
Johann Tasio (jokato) - 09.09.2013 18:12 Uhr

@Duncan Reign

Danke für die Komplimente. Sie haben natürlich vollkommen recht. Jagen wir den Versager vom Hof, am besten heute noch. Wo, sagten Sie, gibt es die 100%ige Sicherheit auf einen WM-Titel zu kaufen? Schnell hin und zuschlagen, bevor es die anderen merken, sonst sind am Ende die Holländer, Franzosen oder gar Engländer vor uns da ...

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Duncan Reign

"Die Mannschaft spielt seit 2006 auf konstant hohem Niveau, wurde 3., 2., 3., 3., außer Spanien...."

....würde jeder mit uns tauschen."

Was reden Sie nur für einen extrem hanebüchenen Unsinn, Italien wurde 2006 Weltmeister, nie würden die einen Titel gegen eine noch so gute Plazierungsfolge tauschen!

2007 gewann Brasilien, 2011 Uruguay (das erste Mal wieder nach 1995) die Copa.

Auch diese beiden - genauso wie die Italiener - würden jemanden, der so etwas vorschlüge, direkt in die Klapse einweisen lassen.

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Weitere Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen
michael fuchs
michael fuchs (nyobion) - 09.09.2013 16:56 Uhr

wenn hätte

2008 hätten die deutschen gegen österreich in der vorrunde ausscheiden können, kein aas hätte irgendwas vom titel gesprochen.
2010 das gleiche gegen ghana. vorrundenaus.

fakt ist, löw hat nichts erreicht. garnichts! superspieler die in wichtigen momenten versagen.

spanien 2008, 2010, italien 2006, 2012.

trainer werden an erfolgen gemessen, wie bei pep oder jupp. von titellosen trainern redet in ein paar jahren keiner mehr. selbst berti vogts wurde als trainer europameister. das wars.

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Michael Scheffler

Das interessiert einen ...

Den gleichen Schlamassel haben wir bei BER, der Hamburger Oper und S21. Wichtig ist das Ergebnis. Und das stimmt nicht. Falls Sie sich erinnern, ist Völler mit den Rumpelfußballern ins Finale gekommen. Und wenn Ballack vorher keine gelbe Karte abgefasst hätte, dann wäre sogar ein Titel drin gewesen. Mit uns würden im Übrigen weder Brasilien, Italien noch Frankreich tauschen. Vielleicht nicht mal Schweden.

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Andreas Ulbrich

der gewinnt halt nix

, aber er ist ein netter Kerl. Das reicht beim DFB.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.09.2013 18:25 Uhr
Robert Stulier

Herr Ulbrich, das mit dem Zeichen ist so, dass ich einen Lizenzvertrag mit der Fortuna habe,

und hier ist das eine Promotion, gell?

Ich kann auch Neid in Ihren Zeilen lesen, dass die Fortuna in der 2. Liga 35.000 Zuschauer ins Stadion lockt. Und wenn eine Platzblockade notwendig ist, oder der Elmeterpunkt geklaut werden muss, dann tun die Fans das halt.

Was die Geschichte mit dem Wolfgang angeht. Hätte der sich durchgesetzt, dann hätte Dortmund gegen die HSG nicht abgeschenkt, und Düsseldorf hätte die Relegation gespielt, gell?

Schön, dass Ihr Weltbild mit Fußball gefüllt ist . . .

@ Herrn Grün
sicher zählen Titel. Dann müssen sich die Jungs halt mal anstrengen. Zumindest die Bayern wissen doch jetzt, wie man international erfolgreich sein kann. Wird schon noch . . .

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Andreas Ulbrich

Nach ihrem Icon

sind Sie FortunaFan. Das passt in mein Weltbild. War das nicht der Verein, der mit 50.000 Mann auf dem Platz den wackeligen Aufstieg abgesichert hat? Ist das nicht der Lieblingsverein vom DFB-Präsidenten.
Alles kein Zufall.

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Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 10.09.2013 11:13 Uhr

Herr Stulier

Der holländische Fußball war auch immer geachtet.... na und.... Titel zählen..... das wird Ihnen jeder Sportler sagen.

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Robert Stulier

Herr Ulbrich, was haben SIE auf internationalem Niveau schon gewonnen?

Ihre Aussage, dass er ein netter Kerl sei, kann ich nicht beurteilen.

Doch bin ich in der Lage zu beurteilen, dass dort, wo die Luft dünn ist, und das ist immer oben an der Spitze, dass dort nur die Erfolgreichen zu finden sind. Seit 2006 tummelt sich Löw dort oben. Nicht garniert mit einem Titel, doch hoch geachtet vom weltweiten Fußball.

Ich darf Ihnen verraten, dass Erfolg wachsen muss. Nach einem Ribbeck, der lieber internationale Golfplätze besuchte statt Spielphilosophie zu entwickeln, ist mir ein Löw, der nicht fehlerfrei ist, lieber. Mein Gott, es schreie der, der in seinem Leben noch nie Fehler gemacht hat. Der kriegt von mir 'ne Wurst.

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Closed via SSO

Risiko, Sicherheit, Vollkaskomentalität und Leistung

Immer wieder bin ich amüsiert, wie aus den Kommentaren diverser Foren herauszulesen ist, dass deutsche Menschen mit Vollkaskomentalität den Wert von Sicherheit bei der Erbringung von Leistung bei Dritten nicht anerkennen wollen.
Niemand hat ein höheres Sicherheitsstreben, als gerade deutsche Menschen. Es gibt übrigens sehr viele sehr gute Gründe zu vermuten, dass persönliche Sicherheit in der Tat zu einer sehr guten Leistungsentfaltung führen kann. Die wissenschaftlichen Schränke sind gut angefüllt mit Studien, die diese These stützen.

Der sich abzeichnende Spagat des DfB mit Löw und Team, die Schaffung einer bedingten vertraglichen Sicherheit - mit Reissleine, scheint mir eher moderner Personalführung geschuldet, als schludrigem Herumexperimentieren.

Natürlich kann Löw und Team nicht fernab populärer Meinung existieren - es ist ja Fußball. Er ist aber auch ein Angestellter seines Verbandes, der sich professionell verhalten muss. Das darf auch er erwarten.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.09.2013 16:52 Uhr
Closed via SSO

@Michael Scheffler

Ich will Ihnen nicht an Ihrer Meinung "flicken". Wenn Sie sich einmal ein wenig tiefer mit den Fragen von Arbeitssicherheit, Risiko, Leistung und Leistungsentfaltung befasst haben, werden Sie rasch den Unterschied zwischen "Geld auf dem Konto" und den anderen genannten Themen erkennen lernen.

Die Frage, aus welchen Quellen Menschen ihre Sicherheit und ihre Leistungskraft ziehen, ist äusserst interessant und spannend. Geld auf dem Konto ist sicher auch eine der Quellen, jedoch wesentlich kleiner, als die meisten Menschen denken.

Ich habe mich übrigens ansonsten nicht zur Qualifikation von Herrn Löw geäussert, zu seinen Trainingsmethoden oder zu seiner Motivationskunst gegenüber den Spielern. Im Artikel ging es um das Innenverhältnis Löw/DFB. Dazu habe ich kommentiert.

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Michael Scheffler

Herr Winkler, das Amüsement hält sich bei Publikum in Grenzen, weil Herr Löw

inzwischen viele Millionen Euro auf dem Konto hat. Das dürfte Sicherheit genug sein. Er hat nichts geleistet und daher sollte man nicht vor der nächsten Bewährungsprobe über eine Vertragsverlängerung reden. Dass Herr Löw und sein Managerteam nicht vom Titel träumen sehen Sie an der Aussage, dass es in Brasilien so warm ist und auch die Favoriten Schwierigkeiten mit der Kondi kriegen werden. Ja ist denn das zu fassen? So motiviert man keinen Spieler, an die Leistungsgrenze zu gehen.

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Jürgen Weissmann

Jogi und Angie haben eines gemeinsam....

..es gibt keine ernsthaften Alternativen. Was soll jetzt noch ein Wechsel des Bundestrainers bringen? Wer könnte in dieser kurzen Zeit noch was anderes probieren? Die Qualifikation ist gut gelaufen, das Spiel gegen Schweden war ein Ausrutscher, der jedem Trainer passieren kann. Vergeigt Jogi die WM ist er ohnehin weg, egal was jetzt vereinbart wird. Die mediale Meute wird ihm das "nahelegen". Gewinnt er den Titel, muss er gehen, wenn er das vernünftig bewertet. Also wird diese Verlängerung zu diesem Zeitpunkt ohnehin nur relativ sein.

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Werner Böhmert

Ohne Perspektive

Die offenkundigen Schwächen und die geringen Stärken von Herrn Löw sind bekannt und hinlänglich in der Öffentlichkeit diskutiert worden. Dies scheint auch den Verantwortlichen des DFB nicht entgangen zu sein.
Bei jedem Turnier höchstens um die "goldene Ananas" zu spielen, dürfte dem geneigten Publikum angesichts des Spielerpotentials nicht mehr zu vermitteln sein.
Vielleicht bemüht man sich einmal um einen italienischen Experten für Defensivaufgaben, der das individuelle Abwehrverhalten in technischer, taktischer und spielerischer Hinsicht vermittelt.
Welche Voraussetzung müssen eigentlich vorliegen, um eine Berufung für die Nationalmannschaft zu erhalten?
Angesichts der nachgewiesenen Erfolglosigkeit und der mangelnden Perspektive lohnt sich eine Vertragsverlängerung nicht. Folge: Entlassung des Bundestrainers mit sofortiger Wirkung.

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joachim tarasenko

Der 2. der nix gewonnen hat

Wie wärs wenn Löw mal erst einen Titel gewinnt und dann triumphal zur Verlängerung schreitet?
Anstatt jetzt schon zu pokern. Oder will er beim DFB in Rente gehen?

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09.09.2013, 11:42 Uhr

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Gegen die Eis-Scheinheiligen

Von Evi Simeoni

Adelina Sotnikowa kam auf zweifelhafte Weise zum Olympiasieg. Nun wird der Triumph zwei Monate später auch offiziell angezweifelt. Alles ist also wie immer im Eiskunstlauf. Mehr 2 4