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Deutsche Einzelkritik Schweinsteiger stark - Draxler unglücklich

Beim 3:0-Sieg in Kasachstan werden die Deutschen kaum gefordert. Khedira ist dennoch eine Autorität, Schweinsteiger kehrt stark zurück. Und Götze erfüllt seine neue Rolle vollauf. Die deutschen Spieler in der Einzelkritik.

© dpa Ohne echten Stürmer - die deutsche Startelf beim Spiel in Kasachstan

Die Fußball-Nationalmannschaft erfüllt die Pflichtaufgabe mit einem 3:0-Sieg in Kasachstan souverän. Die deutschen Spieler in der Einzelkritik:

Manuel Neuer: Lange nicht geprüft. Beim Lattenknaller von Konysbajew (69.) im Glück. Klasse Reaktion beim Schuss des Fürthers Schmidtgal (71.).

Philipp Lahm: Einmal entwischte ihm Bundesliga-Kollege Schmidtgal, aber Neuer hielt dessen Schuss. Vor der Pause mit vielen offensiven Vorstößen.

Per Mertesacker: Sehr aufmerksam im Abwehrzentrum. Gutes Stellungsspiel, klärte mit Übersicht. Ist aktuell wieder eine feste Größe.

Benedikt Höwedes: Der Schalker wollte sich als Innenverteidiger unbedingt zeigen. Gutes Kopfballspiel, energisch, manchmal etwas ungestüm.

Marcel Schmelzer: Der Dortmunder musste auf den agilen Dscholtschijew gut aufpassen. Fand trotzdem auch Zeit für einige gelungene Vorstöße.

Sami Khedira: Eine Autorität im defensiven Mittelfeld. Stieß immer wieder energisch mit nach vorne wie als Einleiter beim 2:0.

Bastian Schweinsteiger: Starke Rückkehr des Vize-Kapitäns. Legte im 98. Länderspiel Götze eine Großchance auf, erzielte klasse das wichtige 1:0. Große Präsenz, aber im Rückspiel nach Gelber Karte gesperrt.

„Thomas steht da, wo der Ball hinkommt“ „Thomas steht da, wo der Ball hinkommt“ © dpa Bilderstrecke 

Thomas Müller: Erzwang mit energischem Einsatz Götzes Tor. Stieß für den Dortmunder oft in die Spitze, belohnte sich mit dem Tor zum 3:0.

Mesut Özil: Der Regisseur schaltete hin und wieder den Tempomat ein. Trotzdem ein Aktivposten, an zwei Toren beteiligt, brillant am Ball.

Julian Draxler: Unglückliches Startelfdebüt für den jungen Schalker: Nach flottem Beginn musste er nach hartem Check im Luftduell raus (13.).

Mario Götze: Erfüllte die Rolle als spielender Stürmer vollauf. Immer anspielbar. Vergab die erste Großchance (18.), traf danach zum 2:0.

Lukas Podolski: Kam für Draxler (13.). Brauchte viel Anlaufzeit, erst nach der Pause mit Zug zum Tor. Wurde bei Schussversuchen abgeblockt.

Ilkay Gündogan: Der Dortmunder ersetzte Khedira in der Schlussphase. Im Rückspiel dürfte er den gesperrten Schweinsteiger vertreten.

Andre Schürrle: Kam nur zu einem Kurzeinsatz als Einwechsler für Müller (82.).

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Quelle: FAZ.NET/dpa

 
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