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Deutsche Einzelkritik : Hummels steht immer richtig – Sané in Topform

  • Aktualisiert am

Mit Gündogan und Halstenberg in der Startelf gegen England. Bild: AFP

Mats Hummels stand fast immer richtig, Kimmich kann eigentlich viel mehr und Halstenberg traut sich offensiv einiges – Leroy Sané bestätigte seine gute Form auch in der Nationalelf. Die deutschen Spieler in der Einzelkritik.

          ter Stegen: Sein Tor war zwar einige Mal in Gefahr, richtig eingreifen musste er selten. Ganz stark beim Vardy-Kopfball (49.).

          Ginter: Rechts in der Dreierkette mit einigen Abstimmungsproblemen. Im direkten Zweikampf gut, in der Spieleröffnung zu fehlerhaft.

          Hummels: Der Abwehrchef stand fast immer richtig. Stark in der Luft. Der Ersatz-Kapitän musste einige Male in höchster Not klären (59.).

          Fußball-Länderspiele

          Rüdiger: Mit seiner Schnelligkeit lief er viele englische Angriffe ab, leistete sich aber zu oft Foulspiele. Stand nicht immer richtig.

          Kimmich: Nicht mit der Offensivwirkung, wie schon im Nationalteam gesehen. Defensiv gegen Rose aufmerksam. Kann viel mehr.

          Gündogan: Comeback nach einem Jahr: Immer unterwegs und anspielbar. Abfangjäger und Spielorganisator - das war noch etwas zu viel.

          Özil: Ungewohnte Rolle als Sechser neben Gündogan, ein paar schöne Pässe, aber auch Leerlauf. Seinen Aktionen fehlte das Tempo.

          Halstenberg: Beim Debüt gegen den starken Trippier mit ein paar Sorgen, stabilisierte sich und traute sich auch offensiv einiges.

          Draxler: Nicht in Confed-Cup-Form. Konnte sich ins Offensivspiel nur selten einbringen. Schoss aus guter Position drüber (23.).

          Werner: Mit seinem Tempo brachte er die Engländer in Verlegenheit, vergab aber zwei klare Chancen (23., 39.). Später baute er ab.

          Sané: Bestätigte seine gute Form bei Manchester City. Mit viel Geschwindigkeit und Zug zum Tor. Manko: Auch er traf nicht.

          Can: Kam nach 67 Minuten. Trotz defensiver Rolle sofort mit im Offensivspiel drin. Mit großem Einsatz - und er brachte Ordnung.

          Wagner: Durfte noch 17 Minuten sein erstes Spiel in Wembley genießen. Sein sechstes Tor im sechsten Länderspiel aber gelang nicht.

          Brandt: Noch vier Länderspiel-Minuten für den Leverkusener. Mit der spielentscheidenden Aktion klappte es nicht mehr.

          Rudy: Auch der Neu-Münchner kam noch in der Schlussphase. Er kämpft weiter um einen WM-Platz im defensiven Mittelfeld.

          Quelle: dpa

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