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Champions-League-Regelecke : Das Setzen und Losen nach dem Aussieben

Natürlich noch dabei: Bayern München Bild: AFP

Die 16 Teams, die es ins Achtelfinale der Champions League geschafft haben, stammen alle aus den sechs großen Fußball-Nationen des Kontinents. Wer könnte nun gegen wen spielen? Die Regelecke klärt auf.

          Nach der Gruppenphase ist vor der K.o.-Runde in der Champions League. Und die Zwischenbilanz fällt ernüchternd aus für alle Vertreter der paneuropäischen Idee. Denn die Vereine, die es nach zwölf bisweilen zähen Spieltagen in den Eliteklub der Top-16 geschafft haben, stammen allesamt aus den sechs großen Fußball-Nationen Europas: Spanien, der Tabellenführer der Uefa-Fünfjahres-Wertung, ist mit allen vier Vertretern ins Achtelfinale eingezogen. Deutschland und England haben jeweils drei ihrer vier Teams in die entscheidende Phase gebracht. Und die drei nachfolgenden Nationen, Italien, Portugal und Frankreich, sind immerhin mit jeweils zwei Klubs noch im Wettbewerb vertreten.

          Drei der vier Verlierer aus den Top-Nationen, Borussia Mönchengladbach, die Tottenham Hotspurs und Olympique Lyon, überwintern zumindest mit der Gewissheit auf einen Platz in der Europa-League. Nur die kleinste Mannschaft aus dem Pool der Großen, Sporting Lissabon, ist ganz aus dem Wettbewerb gesegelt, nach einer abschließenden Niederlage bei Legia Warschau. Von den Außenseitern aus den osteuropäischen Staaten, der Türkei oder den Beneluxländern, blieb ansonsten außer einigen Achtungserfolgen, wie der 3:2-Sieg von Rostow über die Bayern am vorletzten Spieltag, nicht viel hängen.

          Wie geht es weiter in der K.o.Runde?

          Reisen in den fernen Fußball-Osten stehen fürs kommende Frühjahr also nicht mehr auf dem Programm der Achtelfinal-Teilnehmer aus den klassischen Fußball-Hochburgen. Doch wohin geht die Reise? Sicher ist, dass jeweils ein Gruppensieger auf einen Gruppenzweiten treffen wird, wenn es am 14./15. und 21./22. Februar sowie am 7./8. und 14./15. März 2017 in auf vier Wochen ausgedehnten Hin- und Rückspielen um den Einzug ins Viertelfinale geht. Doch glaube keiner, dass bei der Auslosung am Montag in Nyon einfach zwei Töpfe mit jeweils acht Teams gebildet, und daraus die Paarungen gezogen werden.

          Bayern gegen wen? Für jedes Team gibt es einen eigene Topf mit möglichen Gegnern
          Bayern gegen wen? Für jedes Team gibt es einen eigene Topf mit möglichen Gegnern : Bild: Picture-Alliance

          Es gilt einige weitere Kriterien zu beachten: Teams aus derselben Vorrundengruppe dürfen nicht aufeinander treffen. Und Mannschaften desselben Verbandes ebenfalls nicht. Daraus ergeben sich eingeschränkte Möglichkeiten der Zuordnungen, die nachfolgend für die deutschen Teilnehmer aufgeschlüsselt sind:

          Borussia Dortmund, Erster der Gruppe F, könnte auf folgende fünf Teams treffen, die jeweils Gruppenzweiter wurden, nicht aus Deutschland stammen oder ebenfalls in Gruppe E (Real Madrid) spielten: Paris Saint-Germain, Benfica Lissabon, Manchester City, den FC Porto oder den FC Sevilla treffeen

          Bayern München, Zweiter der Gruppe D, muss sich mit einem Gruppensieger auseinander setzen. Zur Auswahl stehen Arsenal London und Leicester City, Juventus Turin und der SSC Neapel, der FC Barcelona sowie AS Monaco,

          Bayer Leverkusen, Zweiter der Gruppe E, könnte es ebenfalls mit Arsenal, Neapel, Barcelona, Leicester und Juventus zu tun bekommen, außerdem noch mit Atlético Madrid, aber nicht mit dem Gruppengegner AS Monaco.

          Das Viertelfinale wird dann am 17. März um 12 Uhr ausgelost. Wenn es also richtig spannend wird, wird es auch keine Beschränkungen mehr geben. Jeder kann dann gegen jeden treffen.

          Quelle: FAZ.NET

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