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Champions League : „Deshalb hat man Klopp nach Liverpool geholt“

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„Alle Teams haben starke Mannschaften. Wir werden sehen, wozu das am Ende führt“: Jürgen Klopp. Bild: AFP

Erstmals in der Geschichte der Champions League stehen fünf Teams aus einem Land im Achtelfinale. Liverpool beeindruckt beim 7:0. Nur Manchester City und Pep Guardiola verpassen einen Rekord.

          Jürgen Klopp kümmerte der historische Rekord für den englischen Clubfußball überhaupt nicht. „Ehrlich gesagt, es könnte mich nicht weniger interessieren“, sagte der Liverpool-Coach, nachdem erstmals fünf Premier-League-Vereine das Achtelfinale der Champions League erreicht hatten. Das erste Mal, dass dies überhaupt einem Land gelingt. „Ich denke schon, das liegt an der Qualität“, sagte Klopp. „Es ist eine Tatsache: Der englische Fußball ist spitzenmäßig.“

          BBC Sport schwärmte von den „dominanten“ englischen Teams in der Gruppenphase. Neben dem FC Liverpool warten nun die Gruppenersten Manchester United, Manchester City, Tottenham Hotspur und der Zweitplatzierte FC Chelsea gespannt auf die Auslosung am kommenden Montag. „Das zeigt, wie hoch das Niveau in der Premier League ist“, hatte Chelsea-Coach Antonio Conte schon nach dem 1:1 (0:0) seiner Blues gegen Atlético Madrid am Dienstag gesagt.

          Liverpool hatte die Gruppenphase am Mittwoch mit dem 7:0 (3:0) gegen Spartak Moskau spektakulär abgeschlossen. „Deshalb hat man Jürgen Klopp nach Anfield geholt“, schwärmte die Zeitung „Daily Mail“, „so lange der Deutsche bleibt, gibt es Hoffnung, dass an der Merseyside am Ende etwas Besonderes entstehen könnte“.

          Man City, das bereits als Gruppensieger feststand, verpasste durch das 1:2 (0:2) bei Schachtjor Donezk einen weiteren Rekord. Pep Guardiolas Elf hätte als erstes englisches Team alle sechs Gruppenspiele der Königsklasse gewinnen können. Guardiola war trotzdem zufrieden und dachte schon an die möglichen Gegner Real Madrid, FC Barcelona und Bayern München. „Das wird hart, die drei Gegner sind schwer“, stapelte der Coach tief. „Aber das sind die anderen auch. Wir müssen es versuchen.“

          Klopp war nach dem 7:0 weniger zurückhaltend und mutmaßte, sein rotes Angriffsquartett – Philippe Coutinho, Roberto Firmino, Sadio Mané und Mohamed Salah – werde in der Champions League „weiterhin Angst und Schrecken verbreiten“. Allerdings räumte auch Klopp angesichts der verbleibenden Gegner ein: „Alle Teams haben starke Mannschaften. Wir werden sehen, wozu das am Ende führt.“

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