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Champions League Schweres Los für Werder Bremen

29.07.2005 ·  Werder Bremen muß sich in der dritten Qualifikationsrunde der Champions League gegen den Schweizer Meister Basel für die erste Gruppenphase qualifizieren. „Es hätte sportlich leichtere Aufgaben gegeben“, sagte Werder-Manager Allofs.

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Dem SV Werder Bremen steht ein steiniger Weg in die europäische Königsklasse bevor. Der Bundesligaverein muß sich in der dritten Qualifikations-Runde gegen den Schweizer Meister FC Basel für die Champions League qualifizieren. „Es ist ein schwieriges Los, es hätte einige sportlich leichtere Aufgaben gegeben. Der FC Basel hat sich in den vergangenen Jahren international absolut profiliert“, sagte Werders Manager Klaus Allofs nach der Auslosung am Freitag in Nyon.

Das Hinspiel wird am 9. oder 10. August im 33.150 Zuschauer fassenden St. Jakob-Park in Basel ausgetragen, zwei Wochen später empfängt der viermalige deutsche Meister den Champion aus dem Nachbarland im Bremer Weserstadion.

„Mannschaft schon voll im Saft“

Den größten Nachteil für sein Team sieht Werders Manager darin, daß die Meisterschaft in der Schweiz bereits begonnen hat. „So steht die Mannschaft schon voll im Saft. Wenn wir aber den Anspruch haben, eine Top-Mannschaft zu sein und in der Champions League mitzumischen, müssen wir diese Aufgabe lösen“, betonte er. Nach zwei Spieltagen liegt Basel (ein Sieg, eine Niederlage) in der Liga auf Platz sechs.

Der von Christian Gross trainierte FC Basel sicherte sich in der vergangenen Saison bereits drei Spieltage vor Schluß seinen dritten Titel innerhalb von vier Jahren und den elften insgesamt, obwohl der Club zuvor einige wichtige Spieler abgegeben hatte. Einen Löwenanteil am neuerlichen Titelgewinn hatte der 30 Jahre alte argentinische Angreifer Christian Gimenez, der sich im Land der Eidgenossen mit 27 Treffern die Torjäger-Krone sicherte.

Auch Manchester und Inter in der Qualifikation

Einige Akteure des Traditions-Vereins verfügen auch über Erfahrung in der Bundesliga. Pascal Zuberbühler hütete einst das Tor von Bayer Leverkusen. Abwehrspieler Murat Yakin stand beim VfB Stuttgart und dem 1. FC Kaiserslautern, der Brasilianer Kleber bei Hannover 96 unter Vertrag. Vor der Saison wechselte der Schweizer Nationalspieler Bruno Berner von Erstliga-Absteiger SC Freiburg zurück in die Heimat.

Vor zwei Jahren gelang Basel mit dem Einzug ins Achtelfinale der Champions League der größte Erfolg der jüngeren Vereins-Geschichte. In der vergangenen Spielzeit war allerdings bereits in der Qualifikation gegen Inter Mailand Endstation, und auch im Uefa-Cup stolperte der Verein bereits über die erste Hürde OSC Lille.

Insgesamt spielen 32 Mannschaften um 16 freie Plätze für die erste Gruppenphase der Champions League 2005/2006. Cup-Verteidiger FC Liverpool würde im Falle eines Weiterkommens in der laufenden zweiten Runde gegen FBK Kaunas (Hinspiel 3:1) auf Partizan Tirana oder ZSKA Sofia treffen. Manchester United spielt gegen Hajduk Split oder VSC Debrecen. Und Inter Mailand bekommt es mit Schachtjor Donezk zu tun.

Die Paarungen der dritten Qualifikationsrunde:

FC Basel - Werder Bremen
FCA Bratislava oder Celtic Glasgow - Partizan Belgrad oder Sheriff Tiraspol
Schachtjor Donezk/Ukraine - Inter Mailand
FC Shelbourne oder Steaua Bukarest - Rosenborg Trondheim
Manchester United - VSC Debrecen oder Hajdjuk Split
Malmö FF oder Maccabi Haifa - Dynamo Kiew oder FC Thun
FC Everton - FC Villarreal
FBK Kaunas oder FC Liverpool - KF Tirana oder ZSKA Sofia
Sporting Lissabon - Udinese Calcio
Valerenga IF oder Haka Valkeakoski - FC Brügge
F91 Düdelingen oder Rapid Wien - Rabotniki Skopje oder Lokomotive Moskau
RSC Anderlecht oder Neftschi Baku - Slavia Prag
Anorthosis Famagusta oder Trabzonspor - Glasgow Rangers
Dynamo Tiflis oder Brøndby Kopenhagen - Ajax Amsterdam
Betis Sevilla - AS Monaco
Wisla Krakau - Panathinaikos Athen

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa, sid
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