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Champions League Lohnende Ausflüge für Real und Chelsea

In den Viertelfinal-Hinspielen der Champions League gewinnen die Gäste. Chelsea setzt sich bei Benfica Lissabon durch. Nikosia kann gegen Real 74 Minuten das 0:0 halten - dann ist Real nicht mehr zu stoppen.

© dpa Vergrößern Am Ende hat doch Real Madrid mit Cristiano Ronaldo (rechts) gegen Apoel Nikosia die Nase vorne

Das nächste Fußball-Wunder ist ausgeblieben. Der krasse Außenseiter Apoel Nikosia musste sich am Dienstagabend den Stars von Real Madrid im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League mit 0:3 (0:0) geschlagen geben.

Das erste zyprische Team in der Runde der letzten Acht kann sich vor dem Rückspiel am kommenden Mittwoch (4. April von 20.45 Uhr an / Live im F.A.Z.-Ticker) keine Hoffnungen mehr auf eine weitere Sensation machen. Karim Benzema (74. Minute/90.) und Kaka (82.) stellten mit ihren späten Toren den Sieg für Real sicher.

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Der FC Chelsea, letztes englisches Team in der Champions League, verschaffte sich mit einem glücklichen 1:0 (0:0) bei Benfica Lissabon dank des Treffers von Salomon Kalou (75.) eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel.

Neben den deutschen Nationalspielern Mesut Özil und Sami Khedira durfte bei Real sogar der frühere Dortmunder Nuri Sahin mal wieder von Beginn an auflaufen. Der Türke hatte zuletzt keine Rolle mehr im Team von Trainer Jose Mourinho gespielt. Real tat sich lange Zeit schwer, den zyprischen Abwehrriegel zu knacken.

Spaß hatte der Portugiese mit den Mannschaftskollegen erst am Ende des Spiels © dpa Vergrößern Spaß hatte der Portugiese mit den Mannschaftskollegen erst am Ende des Spiels

Denn Nikosia versuchte es gegen die spanischen Könner mit der ganz defensiven Taktik: phasenweise verteidigten alle elf Spieler in der eigenen Hälfte gegen die Real-Stars. Die kombinierten gefällig, aber am Strafraum gab es kaum ein Durchkommen. Özil scheiterte früh mit einem Volleyschuss an Torwart Dionisios Chiotis.

In der 33. Minute war Chiotis nach einem Pass von Sahin schon geschlagen. Aber der Franzose Benzema brachte das Kunststück fertig, den Ball aus wenigen Metern noch über das leere Tor zu schießen. So stand es zur Pause überraschend 0:0 zwischen der Millionentruppe aus Madrid und den Nobodys von der Mittelmeerinsel.

Die Blues spielen wie eine Einheit und besiegen Benfica in Lissabon mit 1:0 © REUTERS Vergrößern Die Blues spielen wie eine Einheit und besiegen Benfica in Lissabon mit 1:0

Doppeltorschütze Benzema und der eingewechselte Brasilianer Kaka zerstörten dann die Träume der Zyprer, die im Achtelfinale sensationell Olympique Lyon ausgeschaltet hatten.

Chelsea, immer noch betreut von Interimstrainer Roberto di Matteo, siegte nur mit Glück in Lissabon. Benfica war über weite Strecken die bessere Mannschaft. So wehrte David Luiz den strammen Schuss von Oscar Cardozo (47.) für seinen bereits geschlagenen Torhüter Petr Cech erst auf der Linie ab. Kalou stellte den Spielverlauf dann mit seinem Tor auf den Kopf.

Erfolgreicher Interimstrainer. Roberto di Matteo ist auf dem besten Weg ins Halbfinale © dapd Vergrößern Erfolgreicher Interimstrainer. Roberto di Matteo ist auf dem besten Weg ins Halbfinale

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa

 
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