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Bundestrainer Joachim Löw „Vielleicht hätte ich etwas bewirken können“

Bundestrainer Joachim Löw hat im Rückblick auf das verlorene EM-Halbfinale und das 4:4 gegen Schweden eigene Fehler eingestanden. Er müsse sich den Vorwurf gefallen lassen, nicht eingegriffen zu haben, sagte er in einem Interview. Dass er nach der WM 2014 aufhören wolle, habe er aber nie behauptet.

© dpa Gesteht Fehler ein: Bundestrainer Joachim Löw

Bundestrainer Joachim Löw hat im Rückblick auf das verlorene EM-Halbfinale gegen Italien und das 4:4 gegen Schweden eigene Fehler eingestanden und eine Fortsetzung seiner Amtszeit über 2014 hinaus offengelassen. „Mit dem Wissen von heute würde ich im EM-Halbfinale gegen Italien wahrscheinlich eine andere Aufstellung wählen. Ich hatte ja einen klaren Plan für dieses Spiel“, sagte Löw in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagsausgabe).

Sowohl beim 1:2 gegen Italien bei der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine, als auch beim 4:4 nach 4:0-Vorsprung im WM-Qualifikationsspiel gegen Schweden müsse er sich den Vorwurf gefallen lassen, nicht eingegriffen und zu wenig gecoacht zu haben. „Vielleicht hätte ich tatsächlich durch irgendwelche Maßnahmen noch etwas bewirken können“, sagte Löw.

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Es komme schon mal vor, dass ein Trainer nach einem Spiel einräumen müsse: „Heute hatte ich nicht die richtigen Lösungen parat.“ Mit Blick auf die kommende Weltmeisterschaft sagte Löw: „Es gäbe nichts Größeres für mich, als 2014 in Brasilien Weltmeister zu werden.“ Dass er nach dem Turnier in Brasilien als Bundestrainer aufhöre, sei indes nicht sicher. Das habe er nie behauptet. Es sei alles möglich, meinte der 52.Jährige. Insgesamt hofft Löw nach dem durchwachsenen Länderspieljahr 2012, dass er und seine Mannschaft aus den gemachten Fehlern lernen. „Manchmal müssen Dinge richtig wehtun, damit man daraus lernt“, sagte er in einem Interview auf der Homepage des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zum Jahreswechsel. Alle müssten lernen, damit umzugehen.

Bild Löw Bundestrainer Löw: „Es gäbe nichts Größeres für mich, als 2014 in Brasilien Weltmeister zu werden“ © dpa Bilderstrecke 

Darin sieht er aber auch einen positiven Aspekt für die Zukunft: „Wenn man mal solche negativen Dinge erlebt hat, will man sie mit aller Gewalt verhindern.“ Und der DFB-Chefcoach sieht sein Team trotz der Rückschläge weiter auf einem guten Weg. Er sehe die Entwicklung in den letzten zwei, drei Jahren. „Da haben wir große Fortschritte gemacht.“

Quelle: FAZ.NET/dpa

 
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