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Zweite Liga Auf dem Weg in die Bundesliga

Eintracht Braunschweig schreitet mit einem 1:0 in Regensburg weiter gen Bundesliga. Der Jahn taumelt indes der Drittklassigkeit entgegen. In München verlieren die „Löwen“ mit 0:1 gegen Bochum. Und Paderborn besiegt Aue 2:0.

© dpa Komm lass dich drücken: Torjäger Kumbela (links) schießt Braunschweig dem großen Ziel entgegen

Tabellenführer Eintracht Braunschweig scheint in der zweiten Fußball-Bundesliga kaum noch zu stoppen: Die Niedersachsen besiegten an diesem Freitagabend zum Auftakt des 22. Spieltages den Tabellenletzten Jahn Regensburg mit 1:0 (1:0). Der Vorsprung auf Rang vier beträgt somit – zumindest vorübergehend – bereits zwanzig Punkte. Domi Kumbela (15. Minute) schoss die Eintracht in der Oberpfalz zum 15. Saisonsieg.

Die Gäste demonstrierten in Regensburg von Beginn an ihre fußballerische Klasse, vor allem Rechtsaußen Omar Elabdellaoui überzeugte mit seiner feinen Technik am Ball. Schon nach einer Viertelstunde schlug die Eintracht zu: Kumbela löste sich von seinen „Bewachern“ und traf per Flugkopfball. Kurz darauf hätte Mirko Boland (38.) die Führung noch ausbauen können, er verfehlte das Ziel per Kopf nur knapp. Regensburg versuchte in der Schlussphase noch einmal alles, es mangelte jedoch an durchdachten Aktion, sodass die Bayern nach einer weiteren Niederlage und mit nur sechzehn Punkten auf der Habenseite weiter dem Abstieg entgegen gehen.

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Von einem Abstiegssorgen sind die Münchner „Löwen“ weit entfernt – aber derzeit auch vom eigenen Anspruch, ein Anwärter auf den Aufstieg zu sein. Denn trotz Überzahl hat der TSV 1860 München gegen „Angstgegner“ VfL Bochum eine ganz bittere Heimniederlage kassiert – sie unterlagen mit 0:1. Durch das zehnte sieglose Spiel in Serie gegen den VfL verpassten die Sechziger damit den möglichen Sprung auf Platz vier. Das Siegtor für Bochum erzielte vor 14.100 Zuschauern Kevin Scheidhauer in der 10. Minute. Kurz darauf flog VfL-Profi Holmar Örn Eyjolfsson vom Platz (16.). Die Bochumer hatten bei leichtem Schneefall sehr gut ins Spiel gefunden.

Nach einer ersten Chance für Christoph Kramer (9.) traf Scheidhauer aus kurzer Distanz nach Vorarbeit des agilen Marc Rzatkowski. Dann sah Eyjolfsson nach einer Notbremse gegen Benjamin Lauth, der nach seiner Vier-Spiele-Sperre kaum Akzente setzen konnte, eine umstrittene Rote Karte. In Überzahl agierten die „Löwen“ insgesamt zu planlos. Zudem reagierte VfL-Schlussmann Andreas Luthe prächtig bei Schüssen von Daniel Halfar (63.), Rob Friend (70.) und Dominik Stahl (75.), der zudem Pech mit einem Schuss ans Lattenkreuz hatte (85.).

Paderborn stoppt Heimmisere

Der SC Paderborn beendete indes seine Misere im eigenen Stadion. Die Mannschaft von Trainer Stephan Schmidt setzte sich gegen Erzgebirge Aue mit 2:0 (2:0) durch und verbuchte damit erstmals seit dem 22. September 2012 wieder einen Heimsieg. Vor 5617 Zuschauern waren Tobias Feisthammel (28. Minute) und Alban Meha (40.) mit einem Foulelfmeter für die Ostwestfalen erfolgreich. Für Aue war es bereits die dritte Niederlage in Serie. Die Paderborner benötigten eine Viertelstunde, um zu ihrem Rhythmus zu finden, erarbeiteten sich dann aber die wesentlich besseren Chancen. Die Schüsse von Diego Demme (22.) und Elias Kaschunga (24.) konnte Gäste-Keeper Martin Männel noch parieren. Einen Freistoß durch Meha wehrte Männel aber unglücklich ab. Feisthammel verwertete den Abpraller zur Führung. Nach einem Foulspiel an Mahir Saglik nutzte Meha den fälligen Strafstoß zum 2:0. Aue wirkte verunsichert und ließ in der Folge die spielerischen Mittel vermissen, um die Niederlage noch abzuwenden.

Quelle: FAZ.NET/dpa

 
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