28.11.2009 · Der FC Augsburg führte schon mit 2:0 in Duisburg - bevor Mittelfeldspieler Tiffert in der zweiten Hälfte zweimal traf. Greuther Fürth rutscht nach dem 0:1 in Paderborn weiter in die Krise.
Ein Doppelpack von Christian Tiffert hat den MSV Duisburg am 14. Spieltag der Zweiten Fußball-Bundesliga vor einer Heimniederlage gegen den FC Augsburg bewahrt. Beim 2:2 (0:1) traf der Mittelfeldspieler zunächst in der 74. Minute im Nachschuss zum 1:2, nachdem er vom Elfmeterpunkt erst an Augsburgs Torhüter Simon Jentzsch gescheitert war. Fünf Minuten später hatte er bessere Nerven und verwandelte einen Handelfmeter sicher. Die SpVgg Greuther Fürth verlor dagegen beim SC Paderborn mit 0:1 (0:1), damit rückt die Abstiegszone für die Franken immer näher.
Die Duisburger, die in den letzten sechs Minuten ohne Bruno Soares (Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels) auskommen mussten, vermieden damit nach der 0:5-Pleite Ende Oktober im Achtelfinale des DFB-Pokals, die Trainer Peter Neururer den Job gekostet hatte, eine weitere Heim-Schmach gegen die Augsburger, die durch Dennis Brinkmann (24.) und Ibrahima Traore (64.) schon 2:0 in Führung lagen. „Zehn von zehn Leuten fragen sich wahrscheinlich, wieso ich den zweiten Elfmeter auch geschossen habe. Wenn ich verschossen hätte, wäre ich der Arsch gewesen. Aber ich weiß, dass ich Elfmeter schießen kann und deshalb hatte ich keine Bedenken“, sagte Tiffert.
Vor 10.160 Zuschauern in der MSV-Arena hatten die Gäste damit den Spielverlauf zunächst auf den Kopf gestellt, denn sie nutzten ihre ersten beiden Chancen jeweils zu Toren. Die Duisburger dagegen vergaben mehrere gute Möglichkleiten, die beste durch Änis Ben-Hatira, der aus sechs Metern nur die Latte des leeren Tores traf. Tifferts Doppelpack rettete dann aber zumindest einen Punkt. Während bei den Gastgebern neben Tiffert auch Olivier Veigneau überzeugte, hatten die Augsburger ihre besten Spieler in Jentzsch und Stefan Buck.
Aufsteiger Paderborn ist nach dem Heimsieg gegen Fürth mit 20 Punkten im Soll und dank des Tores von Mahir Saglik (31. Minute) vor 6054 Zuschauern schon seit drei Spielen in Serie ohne Niederlage. Es war ein verdienter Sieg für die Ostwestfalen, die klar spielbestimmend waren und gegen eine ersatzgeschwächte Fürther Mannschaft erstaunlich wenig Mühe hatten. Trainer Möhlmann musste aufgrund von Verletzungen und Sperren seine Startelf gleich auf vier Positionen verändern. Diese Umstellungen gingen nicht spurlos am Spiel der Gäste vorüber. Die Franken fielen besonders durch ungenaue Zuspiele und fehlende Abstimmung auf. Ganz anders präsentierten sich die Paderborner, die aggressiv und präzise zu Werke gingen und sich einige Tormöglichkeiten erspielten. Doch mehr als der Treffer des Ex- Wolfsburgers Saglik gelang den Gastgebern nicht.
Die Saison 2011/2012
| Verein | Sp | Diff | Pkt. | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | ![]() |
Borussia Dortmund | 34 | 55 | 81 | ![]() |
| 2. | ![]() |
Bayern München | 34 | 55 | 73 | ![]() |
| 3. | ![]() |
FC Schalke 04 | 34 | 30 | 64 | ![]() |
| 4. | ![]() |
Bor. Mönchengladbach | 34 | 25 | 60 | ![]() |
| 5. | ![]() |
Bayer Leverkusen | 34 | 8 | 54 | ![]() |
| 6. | ![]() |
VfB Stuttgart | 34 | 17 | 53 | ![]() |
| 7. | ![]() |
Hannover 96 | 34 | -4 | 48 | ![]() |
| 8. | ![]() |
VfL Wolfsburg | 34 | -13 | 44 | ![]() |
| 9. | ![]() |
Werder Bremen | 34 | -9 | 42 | ![]() |
| 10. | ![]() |
1. FC Nürnberg | 34 | -11 | 42 | ![]() |
| 11. | ![]() |
1899 Hoffenheim | 34 | -6 | 41 | ![]() |
| 12. | ![]() |
SC Freiburg | 34 | -16 | 40 | ![]() |
| 13. | ![]() |
FSV Mainz 05 | 34 | -4 | 39 | ![]() |
| 14. | ![]() |
FC Augsburg | 34 | -13 | 38 | ![]() |
| 15. | ![]() |
Hamburger SV | 34 | -22 | 36 | ![]() |
| 16. | ![]() |
Hertha BSC | 34 | -26 | 31 | ![]() |
| 17. | ![]() |
1. FC Köln | 34 | -36 | 30 | ![]() |
| 18. | ![]() |
1. FC Kaiserslautern | 34 | -30 | 23 | ![]() |