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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Zweite Bundesliga Kaiserslautern feiert Herbstmeisterschaft

11.12.2009 ·  Tabellenführer Kaiserslautern lässt sich auch im Rheinland-Pfalz-Duell nicht aus der Aufstiegsspur bringen und sichert sich vorzeitig die Herbstmeisterschaft. Beim Gegner TuS Koblenz dürfte die Zeit von Trainer Uwe Rapolder abgelaufen sein. Duisburg gewinnt auswärts.

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Der 1. FC Kaiserslautern ist Herbstmeister in der 2. Fußball-Bundesliga. Zum Auftakt des 16. und vorletzten Hinrundenspieltags sicherten sich die Pfälzer am Freitag mit dem 3:0 über die TuS Koblenz vorzeitig den Halbzeittitel und besiegelten womöglich das Aus für TuS-Trainer Uwe Rappolder.

Der MSV Duisburg marschiert weiter nach vorne und schloss mit dem 1:0 beim Karlsruher SC nach Punkten zum Tabellendritten Arminia Bielefeld auf. Alemannia Aachen kam vier Tage nach dem 2:0 in Fürth nur zu einem enttäuschenden 1:1 gegen den SC Paderborn.

Rapolder muss wohl gehen

Sechster Sieg in Folge und seit 376 Minuten ohne Gegentor - mit den FCK-Fans feierten auch die früheren Lauterer Idole Hans-Peter Briegel, Ronnie Hellström und Ratinho auf der Tribüne des Fritz- Walter-Stadions den ungefährdeten, aber glanzlosen Erfolg der „Roten Teufel“ im Rheinland-Pfalz-Derby nach Toren von Adam Nemec (16. Minute), Erik Jendrisek (56.) und Srdan Lakic (79.) Koblenz muss sich nach der dritten Pleite hintereinander womöglich noch vor der Winterpause einen neuen Trainer suchen.

Nach fünf Niederlagen in den letzten sechs Spielen ist ein Abschied von TuS-Coach Rappolder nicht mehr auszuschließen. Unter dem ehemaligen Koblenzer und Lauterer Trainer Milan Sasic setzten die seit sieben Spielen ungeschlagenen Duisburger „Zebras“ ihre Erfolgsserie fort. Ivica Grlic (22.), der am vorigen Sonntag beim 3:1 in Paderborn alle drei MSV-Tore erzielt hatte, stellte Duisburgs vierten Auswärtssieg in Serie sicher und beendete das Zwischenhoch des KSC, der zuletzt zwei Sieg hintereinander gefeiert hatte. Karlsruhe war in der zweiten Halbzeit die aktivere Mannschaft, aber im Spiel nach vorne zu unpräzise und glücklos, um die MSV-Abwehr entscheidend zu knacken.

Bei Alemannia Aachen ist nach dem Befreiungsschlag am vergangenen Montag in Fürth wieder Ernüchterung eingekehrt. Nach der verdienten Führung durch Mirco Kasper (42.) schien der vierte Saison-Heimsieg für die Mannschaft von Trainer Michael Krüger nur eine Formsache. Doch Aachen konnte aus seiner Überlegenheit kein Kapital mehr schlagen und ließ zwei wichtige Heimpunkte liegen. Gaetano Manno (65.) rettete per Foulelfmeter dem Aufsteiger aus Paderborn einen glücklichen Auswärtszähler. In der Nachspielzeit sah Aachens stürmer Benjamin Auer die Gelb-Rote Karte.

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