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Veröffentlicht: 13.05.2017, 18:03 Uhr

1:1 gegen Gladbach Wolfsburg steht weiter im Regen

Mit einem Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach bleibt der VfL Wolfsburg weiter in Abstiegsgefahr. Das Kuriosum in der Schlussphase passte zum missratenen Gesamtkunstwerk.

von Christian Otto, Wolfsburg
© dpa Wolfsburgs Spieler Knoche ärgert sich über das Tor von Vestergaard.

Das Kuriosum in der Schlussphase passte zum missratenen Gesamtkunstwerk. Während der 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga in den anderen Stadien längst beendet war, musste der VfL Wolfsburg wegen eines Gewitters nachsitzen. Eine 28-minütige Unterbrechung in der Schlussphase des Heimspiels gegen Borussia Mönchengladbach hatte das Hoffen und Bangen um den Klassenverbleib noch einmal verlängert sowie auf die Spitze getrieben.

46377768 Freude bei Gladbach nach dem Treffer von Vestergaard. © dpa Bilderstrecke 

Die Niedersachsen bleiben nach ihrem 1:1 gemeinsam mit dem Hamburger SV in Abstiegsgefahr. Ihren Rückstand durch Jannik Vestergaard (24. Minute) konnte VfL-Torjäger Mario Gomez (57.) ausgleichen. Der Routinier hatte sich den Ball zu seinem Treffer sehenswert selbst vorgelegt und für einen der wenigen Glanzpunkte vor 28721 Zuschauern gesorgt.

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Die Rahmenbedingungen in Wolfsburg bleiben merkwürdig. Zwar hatte der harte Kern der Fans seinen VfL farben- und stimmungsvoll unterstützt. Trotzdem war es nicht gelungen, im letzten und so wichtigen Heimspiel der Saison das Stadion komplett zu füllen.

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Und die Grundstimmung blieb am Abgrund zur zweiten Liga lange Zeit ganz schön nörgelig, wenn Wolfsburger Spieler wie Luiz Gustavo oder Joshua Guilavogui wieder einmal etwas misslungen war. Erst nach dem Ausgleich von Gomez wurde das Miteinander konstruktiver.

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