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Was nun, FC Bayern? „Hoeneß und Rummenigge haben die Orientierung verloren“

07.11.2009 ·  Langweiliger Fußball und schlechte Resultate haben dafür gesorgt, dass bei Bayern München der Haussegen schief hängt. „Was nun, FC Bayern?“ hatte FAZ.NET seine Leser gefragt. Hier die Auswertung.

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Langweiliger Fußball und schlechte Resultate in unheilvoller Union haben dafür gesorgt, dass beim FC Bayern München der Haussegen schief hängt. In der Bundesliga hinkt der Rekordmeister hinterher, in der Champions League steht der selbsternannte Titelaspirant vor dem Ausscheiden schon nach der Vorrunde. „Was nun, FC Bayern?“ hatte FAZ.NET seine Leser deshalb nach der 0:2-Heimniederlage gegen Girondins Bordeaux gefragt. Vor dem Richtungsweisenden Verfolgerduell in der Bundesliga gegen Schalke 04 an diesem Samstag (15.30 Uhr) folgt nun die Auflösung.

Die Überraschung vorneweg: nur etwa ein Fünftel der 5685 Nutzer, die sich an der Abstimmung beteiligt haben, sehen im Trainer den Hauptverantwortlichen: „Van Gaal muss weg“ haben knapp 20 Prozent angeklickt. Etwa ein Viertel der klugen Netz-Köpfe nimmt dagegen die Akteure auf dem grünen Rasen in der Pflicht: „Die Spieler sind gefordert, sich endlich angemessen für den Verein einzusetzen.“ Die klare einfache Mehrheit, nämlich fast ein Drittel aller abstimmenden Fußballfreunde, sehen das Problem dagegen in der Chefetage angesiedelt. Die Aussage: „Hoeneß und Rummenigge haben die Orientierung verloren und sollten abdanken“ haben 31,9 Prozent angekreuzt.

Die Umfrageteilnehmer liegen damit auf einer Linie mit Nationalspieler Philipp Lahm, der für die Probleme des FC Bayern auch grobe Fehler der Vereinsführung in der Transfer-Politik mitverantwortlich gemacht. „In der Vergangenheit lief das mit den Transfers nicht immer glücklich“, sagte der stellvertretende Kapitän der „Süddeutschen Zeitung“. Vereine wie Manchester United oder der FC Barcelona gäben ein Spielsystem vor und würden dann gezielt dafür Spieler einkaufen. „So etwas gibt es bei uns nicht.“

Was nun, also, FC Bayern? Der „Allzweckwaffe“ Beckenbauer als Retter in jeglicher Not vertrauen auch nur noch 18 Prozent der FAZ.NET-User. Dass die Bayern aber ein Problem haben, davon sind praktisch alle überzeugt. Der ausgegebenen Parole „Ruhe bewahren“ haben nämlich nur 6,1 Prozent vertraut.

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