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VfB Stuttgart Rote Zahlen bei den „Roten“

 ·  Der VfB Stuttgart wird das Geschäftsjahr mit einem Verlust von etwa zehn Millionen Euro abschließen. Grund seien hohe Abschreibungen, die auf Fehleinkäufe nach der Meisterschaft 2007 zurückgingen. Der Verein sei jedoch liquide und im kommenden Jahr gar größere Transfers wieder denkbar.

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© dpa Vergrößern Sportlich im Soll, wirtschaftlich aber auch: der Bundesligaklub VfB Stuttgart

Fußball-Bundesligaklub VfB Stuttgart wird das laufende Geschäftsjahr mit einem hohen Millionen-Verlust abschließen. Eine Größenordnung von zehn Millionen Euro sei „nicht völlig falsch. Das ist hochgradig unbefriedigend“, sagte der VfB-Aufsichtsratschef Dieter Hundt den „Stuttgarter Nachrichten“. „Für mich persönlich ist das nach einem Abstieg der zweitschlimmste Gau.“ Die endgültigen Zahlen lägen allerdings noch nicht vor. Hauptgrund für das Defizit seien hohe Abschreibungen, die auf Fehleinkäufe nach der Deutschen Meisterschaft 2007 zurückgingen.

„Sünden der Vergangenheit“

„Es waren einige Personalien dabei, die uns bis heute belasten“, schilderte Hundt. „Da holen uns die Sünden der Vergangenheit ein.“ Es gebe aber keinen Grund zur Sorge. Der VfB sei liquide, im kommenden Jahr werde sich die Situation deutlich entspannen. Dann sind bei den Schwaben laut Hundt auch wieder größere Transfers denkbar. Mittelfristig halte er sogar die Teilnahme an der Champions League wieder für möglich, meinte der Arbeitgeberpräsident. VfB-Trainer Bruno Labbadia soll beim Europa-League-Teilnehmer indes seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag verlängern. „Der Trainer macht einen hervorragenden Job. Ich wünsche mir, dass er seine gute Arbeit bei uns fortsetzt“, meinte Hundt.

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