Home
http://www.faz.net/-gtn-75qzo
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

TSV 1860 München Eriksson wird ein „Löwe“

Nach wochenlangem Streit schließen der TSV 1860 München und sein Investor einen Kompromiss: Die „Löwen“ erhalten das Geld aus dem vereinbarten Dreijahresplan. Sven-Göran Eriksson nimmt neben Coach Alexander Schmidt Platz. Damit ist die zentrale Forderung Hasan Ismaiks erfüllt.

© dpa Vergrößern Arbeitet nun doch in der Grünwalder Straße: der frühere englische Nationalcoach Sven-Göran Eriksson

Nach wochenlangem Hin und Her ist der Machtkampf beim Fußball-Zweitligaklub 1860 München erst einmal beendet. In einer Nachtsitzung stimmten am frühen Dienstag der „Löwen“-Aufsichtsrat sowie das Präsidium dem Kompromissvorschlag von Investor Hasan Ismaik zu. Demnach soll der schwedische Star-Coach Sven-Göran Eriksson künftig neben Alexander Schmidt auf der Trainerbank Platz nehmen.

Zentrale Forderung Ismaiks

Mit der Einbeziehung Erikssons wurde eine zentrale Forderung Ismaiks nach langem Ringen doch noch angenommen. „Alexander Schmidt wird Trainer bleiben“, schilderte Aufsichtsratschef Otto Steiner nach der knapp siebenstündigen Sitzung. Eriksson, der in seiner langen Laufbahn unter anderem das englische Nationalteam geleitet hatte, soll nun zusammen mit dem Nachfolger des entlassenen Reiner Maurer die „Löwen“-Mannschaft führen – und zwar möglichst in die Bundesliga.

Bild TSV 1860 München © dpa Vergrößern Bleibt trotz der Eriksson-Verpflichtung „Löwen“-Trainer: Alexander Schmidt (Mitte)

Die genaue Rollenverteilung zwischen Schmidt und Eriksson müsse noch geklärt werden, hieß es weiter. „Wir werden jetzt in die Gespräche mit den Trainern einsteigen, um die beste Lösung zu finden“, sagte 1860-Geschäftsführer Robert Schäfer. Eriksson sei ein Welttrainer und der Verein müsse jetzt versuchen, „seinen reichen Erfahrungsschatz für uns zu nutzen.“ Auch Präsident Dieter Schneider, der zuletzt wiederholt Zielscheibe der Kritik Ismaiks war, äußerte sich zufrieden. „Wir bekommen jetzt das Geld aus dem Dreijahresplan, den wir damit nahtlos weiterführen können“, erzählte der 65-Jährige. Über den Kompromiss sei er erleichtert: „Der einzige Verlierer hätte der Verein sein können.“

Mehr zum Thema

Quelle: FAZ.NET/dpa

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Zweite Bundesliga Hinterseer und Hinterbänkler

Denkbar unterschiedliche bayerische Befindlichkeiten in der zweiten Liga: Während der effektive FC Ingolstadt seinen Vorsprung an der Spitze ausbaut, steht 1860 München vor dem Absturz in die dritte Liga. Mehr

26.10.2014, 16:22 Uhr | Sport
Rettung für den Dschungelkönig

Die Landwirte in der Kafa-Region in Äthiopien sollen helfen, die seltenen Berglöwen in ihrer Region zu retten. Ihr Vieh wird oft von den Löwen gerissen. Mit Entschädigungen soll Abhilfe geschaffen werden. Mehr

14.05.2014, 20:00 Uhr | Gesellschaft
DFB-Pokal Leverkusen und Leipzig entkommen dem Abgrund

Bayer Leverkusen und RB Leipzig sind fast draußen - und erreichen doch noch das Achtelfinale des DFB-Pokals. Freiburg, Braunschweig, Hoffenheim und Wolfsburg haben es leichter. Mehr

29.10.2014, 21:47 Uhr | Sport
Zwei Löwen auf dem Bauernhof verängstigen Dorf

Ein Tierfreund hat in seinem heruntergekommenen Bauernhof zwei Zirkuslöwen aufgenommen. Seither herrscht Löwenalarm im böhmischen Örtchen Humpolec. Die Nachbarn laufen Sturm, fürchten um ihre Sicherheit. Mehr

11.09.2014, 09:42 Uhr | Gesellschaft
Handball THW Kiel gewinnt Spitzenspiel bei Rhein-Neckar Löwen

Sieg im Spitzenspiel der Handball-Bundesliga: Der THW Kiel gewinnt ein wichtiges Duell in Mannheim. Mehr

25.10.2014, 18:08 Uhr | Sport
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 15.01.2013, 10:26 Uhr

Umfrage

Wer ist Ihr Weltfußballer 2014?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

Ergebnisse, Tabellen und Statistik