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Stimmen zum neuen Bayerntrainer „Eine absolute Bereicherung für den deutschen Fußball“

11.01.2008 ·  Nationalspieler Torsten Frings „interessiert es wirklich nicht“ und DFB-Präsident Theo Zwanziger „findet es eine tolle Sache“. Andere sind von der Nachricht, dass Jürgen Klinsmann Bayern-Trainer wird, überrascht. Und Werder-Coach Schaaf fragt sich, „ob das gut geht.“ FAZ.NET hat weitere Stimmen gesammelt.

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Nationalspieler Torsten Frings „interessiert es wirklich nicht“ und DFB-Präsident Theo Zwanziger „findet es eine tolle Sache“. Andere sind von der Nachricht, dass Jürgen Klinsmann Bayern-Trainer wird, überrascht. Und Werder-Coach Schaaf fragt sich, „ob das gut geht.“ FAZ.NET hat weitere Stimmen gesammelt.

Joachim Löw (Bundestrainer):
„Für mich persönlich ist das eine Überraschung. Doch nach unseren Telefonaten in den letzten Wochen und Monaten war ich mir sicher, dass er sehr schnell wieder auf eine Trainerbank zurückkehren wird. Er ist eine absolute Bereicherung für den deutschen Fußball. Insgesamt ist es ein spannendes Projekt, dass ein ehemaliger Bundestrainer, der viel bewegt hat, einen deutschen Spitzenclub trainiert. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.“

Theo Zwanziger (DFB-Präsident):
„Er hat viel für den deutschen Fußball geleistet und wird sicherlich auch beim FC Bayern einiges bewegen. Es ist eine tolle Sache, dass Jürgen Klinsmann wieder nach Deutschland zurückkehrt. Er hat viel für den deutschen Fußball geleistet und wird sicherlich auch beim FC Bayern einiges bewegen.“

Oliver Bierhoff (Team-Manager der Nationalmannschaft):
„Jürgen ist einfach immer für eine Überraschung gut, was er auch in seiner Funktion als Bundestrainer bewiesen hat. Er ist eine Bereicherung für die Liga und es wird auf jeden Fall spannend mit ihm werden. Ich freue mich, dass er wieder dauerhaft in Deutschland ist.“

Wolfgang Niersbach (DFB-Generalsekretär):
„Für mich persönlich ist das eine Riesenüberraschung. Ich freue mich über die Entscheidung und denke, dass durch sie eine noch stärkere Allianz zwischen dem DFB und einem der wichtigsten Vereine der Bundesliga entstehen wird.“

Franz Beckenbauer (Präsident Bayern München in der Bild-Zeitung):
„Ich freue mich auf die Zeit mit Jürgen Klinsmann. Ich finde die Entscheidung nicht mutig, sondern klug und durchdacht. Jürgen Klinsmann hatte mit seinen neuen Methoden bei der Nationalmannschaft Erfolg. Und ich bin sicher er wird auch beim FC Bayern Erfolg haben.“

Ottmar Hitzfeld (Trainer Bayern München):
„Ich habe Uli Hoeneß zu seiner Entscheidung gratuliert. Jürgen Klinsmann ist ein hervorragender Trainer, er kennt Bayern München. Außerdem spricht er Englisch, Italienisch und Französisch und kann sich mit den Spielern gut unterhalten. Er ist ein großer Motivator, das ist eine erstklassige Lösung, jetzt können wir in Ruhe weiterarbeiten.“

Oliver Kahn (Kapitän Bayern München):
„Ich beschäftige mich nicht mit dem Thema, das tangiert mich nicht mehr. Als Kapitän möchte ich schauen, dass wir alle Energie auf das Hier und Jetzt legen, damit wir in einer schwierigen Situation viele Titel holen. Ich wünsche Jürgen viel Glück für seine Aufgabe. Jürgen Klinsmann war ja eigentlich noch gar kein Trainer, er hat im Vereinsfußball noch gar keine Erfahrungen. Was er bei der Nationalmannschaft gemacht hat, war sicherlich nicht so schlecht. Wie er jetzt als Vereinstrainer zurechtkommt, muss man sehen.“

Thomas Schaaf (Trainer von Werder Bremen):
„Jürgen hat bei der WM Erfolg gehabt, und Bayern möchte sicher, dass er diese Arbeit dort fortsetzt. Ob das gut geht? Diese Gedanken muss ich mir nicht machen.“

Torsten Frings (Nationalspieler / Werder Bremen):
„Das interessiert mich nicht. Das interessiert mich wirklich nicht.“

Klaus Allofs (Geschäftsführer von Werder Bremen):
„Für mich ist das keine ganz große Überraschung. Das ist die erwartet große Lösung. Ich hoffe nur, dass er kein Meisterteam übernehmen wird. Ansonsten ist es für uns von keiner großen Bedeutung. Ich befürchte jetzt aber keine große Abwanderung von Nationalspielern in Richtung München.“

Christian Hochstätter (Sportdirektor von Hannover 96): „Damit habe ich nicht gerechnet, aber es freut mich, dass Jürgen wieder da ist. Es tut der Bundesliga gut, wenn so ein Mann zurückkommt.“

Udo Lattek (Ex-Meister-Trainer von Bayern München bei N24):
„Das Arbeiten als Bundestrainer ist anders als das Arbeiten als Vereinscoach. Er ist jetzt voll eingespannt, hat keine Minute Freizeit. Klinsmann ist hochintelligent, aber auch ein sturer Kopf. Mal sehen, wie er mit den Führungsgremien bei den Bayern zurechtkommt. Das wird eine hochinteressante neue Saison. Klinsmann war bei der Nationalmannschaft mehr Teamchef oder Teammanager. Der eigentliche Trainer bei der Nationalmannschaft war Joachim Löw.“

Thomas Helmer (Ex-Nationalspieler von Bayern München bei Sport1.de):
„Mich überrascht zumindest, dass es so schnell gegangen ist. Ich habe immer jemanden favorisiert, der noch relativ unverbraucht ist. Und ich glaube, das ist Jürgen. Jemand, der mal neue Wege beschritten hat. Jemand, der auch die Fußball-Nationalmannschaft verkörpert. Von daher bin ich sehr gespannt. Ich glaube auf jeden Fall, dass es gut gehen kann. Die Frage ist nur, wie er sich mit den Verantwortlichen verträgt. Das ist die spannende Frage. Erst mal wird das bestimmt klappen. Dann muss man mal sehen.“

Rolf Dohmen (Sportdirektor Karlsruher SC):
„Kompliment an die Bayern, dass sie so schnell einen hochqualifizierten deutschen Trainer gefunden haben. Für die Bundesliga ist die Rückkehr von Jürgen Klinsmann hervorragend. Falls es stimmt, dass Uli Hoeneß und Klinsmann früher Schwierigkeiten miteinander hatten, dann zeigt es die Stärke von Hoeneß. Für ihn ist der FC Bayern wichtiger als alles andere.“

Wolfgang Holzhäuser (Geschäftsführer Bayer Leverkusen):
„Herzlichen Glückwunsch FC Bayern, das war ein echter Coup. Überrascht war ich aber nicht. Ich habe sogar damit gerechnet.“

Horst Heldt (Sportdirektor VfB Stuttgart):
„Die Entscheidung kommt für mich überraschend. Das unterstreicht die großen Ambitionen der Bayern.“

Thomas Hitzlsperger (Nationalspieler VfB Stuttgart): „Ich hatte mit Jürgen Klinsmann eine sehr interessante Zeit bei der Nationalmannschaft. Es überrascht mich, dass er nach München geht.“

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