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Nur 1:1 gegen Freiburg : Frankfurt bleibt schwach

  • -Aktualisiert am

Bild: dpa

Die Enttäuschung war am Ende überall deutlich zu sehen: Auf dem Feld, den Rängen und der Trainerbank. Nach einer zwischenzeitlichen Führung reicht es für die Eintracht wieder nicht zu einem Erfolgserlebnis.

          Neues Jahr, alte Eintracht. Leider aus Sicht der Frankfurter Fußballanhänger, denn die Mannschaft von Trainer Niko Kovac geizt weiter mit Erfolgserlebnissen vor eigenem Publikum. In ihrem ersten Bundesliga-Spiel 2018 trennte sich die heimschwache Eintracht am Samstag 1:1 vom SC Freiburg. Jener Mannschaft, die bisher die meisten Gegentreffer (26) in der Fremde kassiert hat.

          Bundesliga

          Sebastien Haller brachte die Hessen gegen ihren Angstgegner – von den zurückliegenden neun Partien konnte die Eintracht nur eine gewinnen – 1:0 in Führung (28.). Nach 51 Minuten glich der 21 Jahre alte Robin Koch mit seinem ersten Bundesliga-Tor zum 1:1 aus. Die Eintracht, die in der zweiten Halbzeit deutlich abbaute und die mit dem Ergebnis kaum Aufbruchstimmung erzeugt, muss also weiter auf ihren dritten Heimsieg warten. Auch Führungsspieler Kevin-Prince Boateng hätte sich mehr von den Frankfurtern erwartet. „Wir werden Spaß haben in der Rückrunde, wir sind sehr gut aufgestellt“, hatte der Mittelfeldspieler vor der Begegnung noch angekündigt. Das mit dem Spaß muss noch warten.

          Kovac musste sein Team umbauen, weil Abwehrchef David Abraham von einer Wadenverletzung noch nicht genesen ist und Verteidiger Simon Falette aufgrund seiner fünften Gelben Karte gesperrt war. Die Rolle im Abwehrzentrum übernahm Makoto Hasebe, Marco Russ ersetzte Falette. Jetro Willems fehlte aus sportlichen Gründen im Aufgebot, für ihn spielte Timothy Chandler auf der linken Seite. Bei Offensivspieler Ante Rebic ließ dessen Erkältung einen Einsatz nicht zu. Und sein Debüt nach fast neun Monaten Verletzungspause (Achillessehne) gab vor 45.300 Zuschauern der Spanier Omar Mascarell im defensiven Mittelfeld.

          In der ersten Halbzeit war die Eintracht auf Offensive eingestellt. Erst Haller und danach Branimir Hrgota vergaben in der zehnten Minute eine Doppelchance zur 1:0-Führung. Den Freiburgern reichte eine Möglichkeit (13.) durch Bartosz Kapustka, dessen von Russ abgefälschter Schuss die Frankfurter in höchste Bedrängnis brachte. Wohl geordnet präsentierte sich die Eintracht-Abwehr anfangs nicht, nach 19 Minuten ging Hasebe im letzten Moment dazwischen. Im Spiel nach vorne agierten die Frankfurter zielführender. Und nach 28 Minuten brachte Haller die deutlich aktivere Mannschaft mit seinem siebten Saisontreffer 1:0 in Führung, die Kopfballvorlage kam von Chandler. Vom Frankfurter Flügelspiel durch Chandler und Marius Wolf ging Belebung aus. Ein herber Rückschlag für die Eintracht war das Freiburger 1:1 durch Koch nach einer Ecke. In der Folge präsentierten sich die Frankfurter ziemlich verunsichert. Die wenigen Chancen wie durch Haller konnten sie nicht mehr verwerten.

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