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Nachgefragt bei Peter Neururer : Ruft ihn an!

  • Aktualisiert am

Peter Neururer: „Bei Cottbus hatte ich kein Interesse. Da wollte ich nicht hin” Bild: dpa

Der frühere Oberliga-Fußballer und bekennende Schalke-Fan mit Sportlehrer-Diplom hat schon ein Dutzend Trainer-Stationen hinter sich. Zur Zeit ist der Mann mit Schnurrbart und Hang zu großen Sprüchen arbeitslos. Peter Neururer im Gespräch.

          Der frühere Oberliga-Fußballer und bekennende Schalke-Fan mit Sportlehrer-Diplom hat schon ein Dutzend Trainer-Stationen hinter sich. Zur Zeit ist der Mann mit Schnurrbart und Hang zu großen Sprüchen arbeitslos. Peter Neururer im Gespräch.

          Herr Neururer, Ihr Telefon funktioniert ja doch.

          Natürlich geht das. Es ist ja mein wichtigstes Utensil im Moment.

          Und Nürnberg? „Dort habe ich schon vor Jahren einmal abgesagt”

          Aber wir wundern uns, dass Sie noch immer nicht wieder in der Bundesliga als Trainer arbeiten.

          Der ein oder andere Verein hat sich ja gemeldet. Aber denen musste ich absagen. Aber ich nehme eben nicht alles an. Als Nationaltrainer vom Iran sollte ich nach Teheran ziehen. Da habe ich dankend abgelehnt. Und wenn Peter Neururer einmal nein sagt, dann heißt das auch nein. Aber ich will wieder arbeiten. Ich bin richtig heiß darauf.

          Und warum rettet Peter Neururer dann nicht Energie Cottbus oder den 1. FC Nürnberg vor dem Abstieg?

          Bei Cottbus hatte ich kein Interesse. Da wollte ich nicht hin. Die Art und Weise, wie dort in der Vergangenheit mit dem Kollegen Sander in der Öffentlichkeit umgegangen wurde - das hat mir nicht gefallen. Das wollte ich mir nicht antun.

          Aber Nürnberg ist doch auch eine schöne Stadt.

          Ja, das ist eine tolle Stadt. Dort ist auch ein toller Verein, gar keine Frage. Aber dort habe ich schon vor Jahren einmal abgesagt, und deshalb hat es jetzt gar keine Gespräche gegeben.

          Sieht man Sie in dieser Saison noch mal an der Seitenlinie?

          Das hoffe ich. Aber das hätte dann ja vor allem den Grund, dass es einem Kollegen im Augenblick sehr schlecht gehen würde. Aber das ist der Lauf der Dinge, so fliegt der eine raus und der andere rein. Dieses Karussell dreht sich mit Sicherheit noch. Und ich hoffe, dass ich dann auch auf dem Karussell bin.

          Wer wird in diesem Jahr aus der Bundesliga absteigen?

          Das werde ich mit Sicherheit nicht verraten. Stellen Sie sich vor, ich nenne jetzt einen Namen, und in vier Wochen brauchte der Verein einen neuen Trainer. Dann wäre ich da mit Sicherheit raus. Das wäre also eine richtig dumme Aussage von mir.

          Wie verbringen Sie Ihre Tage?

          Ich schaue zum Beispiel, welcher Spieler nach der Saison ablösefrei ist. Ich gucke nach, wo was passiert. Und ich spiele viel Golf. Aber ich vermisse den Fußball jeden Tag. Vier oder fünf Tage nach meinem Rücktritt in Hannover im August 2006 war mein Akku schon wieder voll.

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