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Samstag, 18. Februar 2012
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Nach Ausfall des Stuttgart-Spiels Schäden am Cottbuser Stadion - Freude über andere Ergebnisse

29.02.2008 ·  Im Nachhinein war es eindeutig die richtige Entscheidung, die Partie Cottbus gegen Stuttgart abzusagen. Denn Sturmtief „Emma“ verursachte am Energie-Stadion leichte Schäden. Wann das Spiel nachgeholt wird, steht allerdings noch nicht fest.

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Das Sturmtief „Emma“ hat am Cottbuser Stadion der Freundschaft kleinere Schäden hinterlassen. „Es war gut, dass die Bundesliga-Partie von Energie gegen Stuttgart aus Sicherheitsgründen abgesagt worden war. Einige Bleche an der Westtribüne hatten sich gefährlich gelöst“, berichtete Sportstättenleiter Peter Przesding am Sonntag.

Die Stadt Cottbus als Eigentümer des Stadions hatte nach einer Unwetterwarnung für den angesetzten Spieltag die Austragung des Spiels wegen Gefährdung von Leib und Leben gestoppt. In allen anderen Bundesliga-Stadien war am Samstag gespielt worden, obwohl „Emma“ teilweise kräftig wütete.

„Es wäre auch ein Termin erst nach Ostern möglich“

Das Spiel des FC Energie gegen den Meister wird auf keinen Fall in dieser Woche nachgeholt. Die Termine seien durch die Champions League geblockt, habe laut Energie-Sprecher Ronny Gersch die Deutsche Fußball-Liga (DFL) dem Lausitzer Klub mitgeteilt. So beginnt am Montag wie geplant der Rasen-Austausch, so dass die Begegnung mit dem VfB Stuttgart auf jeden Fall auf neuem Untergrund stattfinden wird. Ein möglicher Nachholtermin ist der 11. März.

„Es wäre allerdings auch ein Termin erst nach Ostern möglich“, sagte Gersch. Die DFL will an diesem Montag entscheiden. Wegen des ausgefallenen Bundesliga-Spiels erklärte Energie-Cheftrainer Bojan Prasnikar die Test-Partie am Dienstag gegen den Oberliga-Verein SC Borea Dresden in Prösen (Elbe-Elster-Kreis) kurzerhand zu einem Härtetest auch für sein Stammpersonal. Ursprünglich wollte der Slowene vor allem seiner zweiten Reihe eine Einsatzchance geben.

„Die anderen Ergebnisse waren optimal für uns“

Nun wird der gesamte Kader nach Prösen reisen. „Damit können wir einigermaßen im Rhythmus bleiben“, erklärte Prasnikar, dem die Absage nicht gepasst hatte. Möglicherweise muss sein Team nun innerhalb von vier Tagen zu Hause gegen Stuttgart und Bayern München (15. März) antreten. „Das wäre eine komplizierte Sache. Aber für uns ist jedes Spiel schwer“, sagte der Coach.

Dass Energie trotz der Zwangspause in der Tabelle die Rote Laterne wieder an den MSV Duisburg abgeben konnte, der in Berlin mit 0:2 unterlag, wird in Cottbus als neue Chance eingestuft. „Die anderen Ergebnisse waren optimal für uns. Aber wir müssen jetzt auch mal gewinnen, um die Vorlage der Konkurrenten zu nutzen“, sagte Abwehrspieler Daniel Ziebig. Wie der MSV und Nürnberg ist auch der FC Energie (alle 17 Punkte) zwei Zähler von Bielefeld (19) und damit einem Nicht-Abstiegsplatz entfernt.

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