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Montag, 13. Februar 2012
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Mario Gomez Falscher Ehrgeiz

30.08.2010 ·  30 Millionen Euro hat Mario Gomez den FC Bayern gekostet. Doch er sitzt oft nur auf der Bank. Es gibt zwar Interessenten für Gomez, doch der Stürmer winkt ab. Egal, wer anfragt. Die nächste Chance auf einen Neuanfang geht am Dienstag dahin.

Von Michael Horeni
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Es ist schön, wenn man bei Stars noch den Ehrgeiz spürt, sich weiter zu verbessern. Bei Mario Gomez ist das der Fall. Die einzige Währung für den Nationalspieler des FC Bayern, der mit seinen Minimaleinsätzen bei der Verrechnung seiner Rekordablöse von 30 Millionen Euro wirtschaftlich aus dem Saldo nicht herauskommen kann, sind daher seine künftigen sportlichen Chancen.

Er will sich beim FC Bayern durchsetzen, sagt Gomez. Er wolle Trainer van Gaal seine Stärken beweisen. Aber ob ihm das beim FC Bayern wirklich noch gelingt? Am Dienstag zur Geisterstunde schließt sich jedenfalls das Transferfenster, aus dem dieser Tage eine Anfrage des FC Liverpool angeflattert kam.

Die Engländer wollten nach der Verletzung ihres Stürmers Torres hören, ob der Stürmer und sein Klub sich ein einjähriges Ausleihgeschäft vorstellen könnten. Gomez aber, der zu den höchstbezahlten Profis der Liga zählt, winkt ab. Egal, wer anfragt. Er schließt einen Wechsel aus. „Ich weiß, dass ich die Qualitäten habe, und werde versuchen, Louis van Gaal im Training von mir zu überzeugen“, sagte der 25 Jahre alte Angreifer schon zu Wochenbeginn.

Aber danach sieht es, mit Verlaub gesagt, überhaupt nicht aus. Beim 0:2 in Kaiserslautern durfte Gomez erst in den letzten 15 Minuten für Miroslav Klose ran, beim Auftakt gegen Wolfsburg zwei Minuten früher. Selbst die vage Hoffnung, dass aus dem Torjäger, der er einmal in Stuttgart war, wenigstens ein Bayern-Stammspieler in personellen Notzeiten würde, hat sich vorerst verflüchtigt.

Bei der Premiere fehlten Robben und Olic wegen Verletzung – Gomez blieb auf der Bank. Gegen Kaiserslautern bekam Olic trotz seiner Spiel- und Vorbereitungspause sofort den Vorzug in der Startformation. Gomez hat Vertrag bis 2013, aber die nächste Chance auf einen Neuanfang geht schon am Dienstag dahin.

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