19.01.2013 · 13 Jahre stand Klaus Allofs in Diensten von Werder Bremen. Jetzt soll er den VfL Wolfsburg reformieren. Im F.A.Z.-Interview spricht der Sportdirektor über hohe Gehälter, Pep Guardiola und das Image der Wolfsburger.
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"Hier [beim VfL Wolfsburg] werden korrekte, marktübliche Gehälter gezahlt."
Der zitierte Satz beschreibt die Verhältnisse doch am besten.
Während fast alle Bundesliga-Clubs unter dem 'Dilemma' leiden, dass
sie wenigstens mittelfristig den Personalaufwand durch sportlichen
Erfolg stämmen müssen (siehe bspw. aktuelle Probleme beim HSV)
oder - Vorsicht Zynismus - einen profilierungssüchtigen
Ministerpräsidenten oder Bürgermeister als Fan benötigen
(ist ja glücklicherweise eine Ausnahme), reicht man beim VfL den
jährlichen Fehlbetrag einfach an die Marketing-Abteilung von VW
weiter. Der VfL ist also nicht in der Lage sich selbst zu finanzieren,
ergo sind die Gehälter beim VfL aus Marktperspektive nicht korrekt.
Ebenso ist dieses Gebaren wohl kaum mit dem Geist des 'Financial
Fairplay' in Einklang zu bringen.
ps: Darüber hinaus bleibt die Frage, inwieweit die Gehälter im
dt. Fussball überhaupt als marktüblich angesehen werden
können. Irrsinnigerweise fließen pro Jahr hunderte Millionen
Euro öffentlicher Gelder (TV, Polizei, Infrastruktur, etc.) in
dieses Markt.
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