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Donnerstag, 16. Februar 2012
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Hoeneß steht zu Wutrede „Bin ein emotionaler Mensch“

15.11.2007 ·  Bayern-Manager Uli Hoeneß hat seine verbalen Angriffe auf die Anhänger des Rekordmeisters bedauert. Ihm seien „einige Sicherungen durchgebrannt“. Er stehe aber weiterhin zu seiner Meinung, sagte er in mehreren Interviews.

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Nach seiner deftigen Publikumsschelte auf der Hauptversammlung des FC Bayern München hat Manager Uli Hoeneß seine Kritik grundsätzlich aufrechterhalten. „Natürlich stehe ich dazu. Ich bin der Meinung, dass wir diese Vorwürfe nicht verdient haben“, sagte der Manager des deutschen Fußball-Rekordmeisters dem „Münchner Merkur“.

Allerdings räumte Hoeneß ein, bei seiner Wutrede am Montagabend überzogen auf die Fan-Kritik reagiert zu haben. „Ich bin ein sehr emotionaler Mensch, und bei mir sind die Sicherungen durchgebrannt“, sagte er.

Auf der Versammlung hatte Hoeneß für einen Eklat gesorgt, als er Unmutsäußerungen einzelner Fan-Gruppen über die schlechte Stimmung in der Allianz Arena als „populistischen Scheiß“ abkanzelte (Siehe auch: Hoeneß: „Das ist eine populistische Scheiße“). „Die Scheißstimmung, für die seid ihr doch zuständig und nicht wir. Es kann nicht sein, dass wir uns jahrelang den Arsch aufreißen und dann so kritisiert werden. Was glaubt ihr denn, wer ihr seid?“, grantelte der Manager.

„Wenn man loslegt, passiert das eben“

Nach einer Welle der Empörung schlug der Vorstand am Mittwoch versöhnliche Töne an und regte ein Treffen mit den Fan-Gruppen an. „Meine Lautstärke war sicher emotional und übertrieben“, räumte Hoeneß nun ein. Allerdings habe er nicht das Gefühl, sich entschuldigen zu müssen. „Das kann ich so nicht sagen. Ich würde sicher morgen nicht wieder so emotional reagieren. Aber wenn man mal loslegt, passiert das eben“, sagte er. Grundsätzlich erwarte er aber, dass sich die Lage beim FC Bayern normalisiert. „Ich gehe davon aus, dass sich diese Dinge wieder beruhigen werden.“

„Die Stimmung ist beschissen, Note 6, ein totales Trauerspiel“, beschrieb dagegen Felix Redetzki vom Fanclub „Red Sharks“ in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Siehe auch: Bayern-Fan im Interview: „Ein totales Trauerspiel“).

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