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Fußball Sponsoren vergolden den FC Bayern

21.09.2009 ·  Uli Hoeneß verhandelt offenbar mit Audi über einen Einstieg beim FC Bayern. Von einem 10-Prozent-Anteil für rund 100 Millionen Euro ist die Rede. Der Manager gibt sich bedeckt, sagt aber immerhin: „Es könnte ein guter Herbst für den FC Bayern werden“.

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Zum Ende seiner Amtszeit will Sportdirektor Uli Hoeneß den FC Bayern München für die Zukunft solide finanziert wissen. "Es könnte ein guter Herbst für den FC Bayern werden", sagte jetzt der Manager, der gern lässig gekleidet am Spielfeldrand sitzt, aber längst den Fußball von der Elf-Freunde-müsst-ihr-sein-Mentalität in die Welt der Nadelstreifenträger überführt hat.

Für Hoeneß, den Vize-Vorstand der Fußball-AG, ist ein "guter Herbst" erst dann ein goldener, wenn neben Siegen in der Bundesliga und der Champions-League Sponsoren die finanziellen Voraussetzungen für künftige Titel und Meisterschaften bereiten. Deshalb verhandelt Hoeneß jetzt mit Audi über einen Einstieg beim FC Bayern, ein 10-Prozent-Anteil für rund 100 Millionen Euro soll im Gespräch sein.

Für einen Kapitalanteil in gleicher Höhe hatte der Sportartikelkonzern Adidas vor sieben Jahren gut 75 Millionen Euro bezahlt. Bei der Volkswagen-Tochtergesellschaft will niemand die Verhandlungen kommentieren, auch Hoeneß nennt keine Namen. "Mit der einen oder anderen Firma", sagt er nur, "sind wir in sehr guten Verhandlungen." Eine Vertragsverlängerung mit dem Hauptsponsor, der Deutschen Telekom, steht ebenfalls unmittelbar bevor. Auch das soll jährlich 25 Millionen Euro in die Kasse bringen.

Damit will der FC Bayern die Finanzierung der 340 Millionen Euro teuren Allianz-Arena um einige Jahre verkürzen. Geht es nach Hoeneß, dann kicken Ribery, Schweinsteiger und Gomez bald für den reichsten Verein der Welt, dessen Präsident er selbst dann sein wird. Die Konkurrenz aus England und Spanien hätte er dann jedenfalls wirtschaftlich endlich überflügelt.

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