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1:0 gegen Gladbach : Boateng lässt Frankfurt jubeln

  • -Aktualisiert am

Frankfurts Kevin-Prince Boateng jubelt nach seinem Treffer zur 1:0 Führung. Bild: dpa

Den Gladbachern fällt zu wenig ein: Gegen Frankfurt haben die Gastgeber zwar mehr vom Spiel – aber die entscheidenden Aktionen gestalten nur die Hessen erfolgreich.

          So langsam wird die Frankfurter Eintracht zu einem Ärgernis für Borussia Mönchengladbach. Nach dem Scheitern im DFB-Pokalhalbfinale im vergangenen April musste die Mannschaft von Trainer Hecking nun in der Bundesliga eine 0:1-Heimniederlage hinnehmen. Boateng war in der 13. Minute Schütze des Tors des Tages. Die Frankfurter verdienten sich den Sieg durch eine starke erste Halbzeit und großen Verteidigungswillen in den zweiten 45 Minuten. Sie ließen nur zwei Ausgleichsmöglichkeiten der Gladbacher zu, die fast nur noch am Ball waren.

          Genau zwei sogenannte Highlights der ersten Halbzeit spielte die Stadionregie in der Pause auf die Videoleinwand. Das 1:0 der Eintracht durch Boateng und den einzigen zeigenswerten Versuch der Gladbacher, den Ausgleich zu erzielen. Hazard schoss den Ball aus spitzem Winkel vier Meter am Frankfurter Tor vorbei. Nicht, dass sich in den ersten 45 Minuten nichts Interessantes zugetragen hätte.

          Aber mehr Szenen wollten die Gladbacher ihren Fußballfans nicht zumuten, denn in diesen Einstellungen spielten die Frankfurter die Hauptrolle – und die Borussen-Profis agierten wie Statisten. Schon nach 50 Sekunden gab es das erste handfeste Indiz, in welche Richtung die Begegnung gehen würde. Es war schieres Glück für die Gladbacher, dass Boateng voller Übereifer den Ball über die Gladbacher Torlinie schoss, obwohl jener auch ohne sein Zutun nach Hallers Berührung den Weg ins Netz gefunden hätte.

          Da Boateng beim Torschuss im Abseits gestanden hatte, erkannte Schiedsrichter Kampka den Treffer korrekter Weise nicht an. Die Eintracht ließ sich durch dieses Missgeschick nicht schocken, im Gegenteil. Sie beherrschte den Gegner in den ersten 30 Minuten fast nach Belieben und hatte auch in der Schlussphase des ersten Durchgangs durch Konter die weitaus größeren Möglichkeiten auf 2:0 zu erhöhen, als die Gladbacher den Ausgleich zu erzielen.

          In der zweiten Halbzeit spielte sich dann das ganze Geschehen in der Frankfurter Hälfte ab. Mit Rebic für Boateng wollte Eintracht-Trainer Kovac mehr Schnelligkeit bei Kontern ins Spiel bringen doch so weit kam es gar nicht mehr. Ein Umschaltspiel fand nicht mehr statt. Die Kraft der Frankfurter reichte allerdings dafür, Gladbacher Chancen zu verhindern. Einen Weitschuss von Stindl wehrte Torwart Hradecky großartig ab, danach verzog noch Hazard in aussichtsreicher Position.

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