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Fußball-Bundesliga : Borussia Dortmund hat samstags spielfrei

Die Sonntagskicker: Borussia Dortmund hat demnächst Samstags frei Bild: dpa

Zur Kernspielzeit der Fußball-Bundesliga können sich Dortmunder Fußballfans im August und September etwas anderes vornehmen. Der BVB spielt nämlich nur ein einziges Mal samstags um 15.30 Uhr.

          Anhänger von Borussia Dortmund können sich im August und September zur Bundesliga-Kernzeit am Samstag Nachmittag etwas anderes vornehmen, als ihren Verein anzufeuern. Der BVB spielt nämlich nur ein einziges Mal dann, wenn eigentlich Bundesliga sein sollte: Samstags um 15.30 Uhr. Es wird am 12. September sein, wenn der 4. Spieltag ansteht, dann geht es auswärts zu Hannover 96.

          Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat an diesem Mittwoch die exakte Terminierung der Bundesliga-Begegnungen für die ersten sieben Spieltage bekannt gegeben. Nach Aussage von DFL-Geschäftsführer Christian Seifert ein Service, um allen am Fußball Beteiligten größtmögliche Planungssicherheit zu geben: „Davon profitieren die Fans ebenso wie Clubs und Medienpartner.“

          Doch ob alle damit einverstanden sind? Den Dortmundern fällt immerhin die Ehre zu, das erste Samstag-Topspiel der Saison zu bestreiten. Es wird am 15. August um 18.30 Uhr sein, wenn sie als Gastgeber Borussia Mönchengladbach empfangen. Danach müssen sich die Schwarz-Gelben gleich auf vier Sonntags-Spiele einstellen: am 23. August (15.30 Uhr) lernen sie Ingolstadt kennen. Einen Sonntag später (30.8.) geht es zu Hause zur gleichen Zeit gegen Hertha BSC Berlin.

          Nach der Länderspielpause und der einzigen Samstag-15.30-Uhr-Ausnahme am vierten Spieltag - die eigentlich die Regel sein sollte - ist am fünften gleich wieder der Sonntag (20.9.) Heimspieltag, diesmal aber erst um 17.30 Uhr gegen Bayer Leverkusen. Ein Mittwochspiel in Hoffenheim (23.9., 20 Uhr) schließt sich an, ehe am 27. September auch das dritte Heimspiel nacheinander sonntags durchgeführt wird: ab 17.30 Uhr wird Darmstadt 98 auf der Gegenseite bereit stehen.

          In Zukunft steht auch der Montag auf dem Bundesliga-Spielplan

          Eine halbe Hoffnung für Traditionalisten gibt es noch: Die Begegnung am 20. September - bislang als dritte Sonntagspartie des Spieltags geplant - gegen Bayer Leverkusen könnte eventuell noch auf Samstag vorverlegt werden. Das hängt vom Ausgang der Playoffs für die Champions League (Leverkusen) und die Europa League (Dortmund) ab. Anstoß wäre dann aber freilich um 18.30 Uhr - ist ja ein Topspiel.

          Mit den geplanten drei Sonntagsspielen am 5. Bundesliga-Spieltag nimmt die DFL schon mal die geplante Rahmenplan-Reform für die Saison 2017/2018 vorweg. In diesem Vorschlag, der noch vom Kartellamt geprüft wird, sind zusätzlich fünf Sonntagsspiele um 13.30 Uhr und fünf Partien am Montagabend (20.30 Uhr) vorgesehen. Der noch weiter ausgedehnte Spielplan soll mehr Fernsehgelder einbringen und die Europapokal-Teams schützen. Vor allem bei den Amateurvereinen ist die Ablehnung groß, aber auch Fanvereinigungen wie das Bündnis „ProFans“ sind strikt dagegen. Dortmunder Fußballanhänger sollten aber schon mal damit rechnen, demnächst auch am Montag ihrer „echten Liebe“ nachzugehen.

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