04.01.2013 · Lewis Holtby zieht es ins Heimatland seines Vaters. Der Schalker wechselt im Sommer von Schalke zu den Tottenham Hotspur. Offenbar locken die Londoner mit einem lukrativeren Paket.
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Fußballsöldnertum auf die Spitze getrieben
Holtby, das ist doch der Fußballsöldner (par excellence), der
schon vor Schalke in Mainz so "leidenschaftlich" das
Vereinsemblem geküsst hat. Wenn Holtby es nicht abwarten kann (mit
22 Jahren ohnehin viel zu früh und sportlich nicht
begründbar!) in die stimmungslose Tickethochpreisliga nach England
zu wechseln: Warum erfüllt er sich seinen Traum dann nicht schon
jetzt im Winter!? Holtlby und seinem Berater geht es einzig und allein
darum abzukassieren, ablösefrei zu wechseln und so noch die Signing
Fee einzustreichen, koste es was es wolle (z.B. Unruhe in der Mannschaft
und im Umfeld in Schalke). Sämtliche Aussagen und Beteuerungen von
ihm und seinem Berater in den letzten Monaten widersprechen sich
komplett, wenn man sie mal gegenüberstellt. Es ist einfacht nur
noch widerlich, wie hier raffgieriges Fußballsöldnertum von
Holtby und seinem Berater auf die Spitze getrieben wird!
P.S.: Wenn Holby kein (Halb-)Engländer wäre würde kein
Hahn nach ihm krähen von der Leistung her zuletzt.
...erfüllt sich einen Lebenstraum: Spieler in der Premier League zu
werden. Ich erinnere mich noch gut an die UEFA-Cup Abende an der White
Hard Lane 1984 als die Spurs den Cup gegen Anderlecht gewannen. Skipper
der Spurs war der das Schlachtross Steve Perryman, Ossie Ardiles war
legendärer Spielgestalter und der Schotte Steve Archibald ein
tödlicher Knipser. In der zweiten Hälfte der Neuziger war der
Club nicht so erfolgreich, dafür konnte man fast immer noch Karten
zu einem vernünftigen Preis am Spieltag kaufen auf dem Weg von der
Seven Sisters Tube-Station zum Pub direkt beim neuen Stadion.
Auch wenn ich den Wechsel sportlich nicht ganz nachvollziehen kann - ein
Mann muss seinen Träumen folgen und ganz gewiss dann, wenn sie mit
einem einträglichen Vertrag materiell bereits in trockenen
Tüchern sind.
Glückauf in North London, Mr. Holtby.
Schade für die Bundesliga. Aber wenigstens hat er sich einen seriös geführten Verein mit einem guten Trainer ausgesucht. Da könnte ihm das Schicksal von Hildenbrand oder Nuri Sahin (und Marin?) erspart bleiben. Diese hatten / haben sich und ihrer Karriere definitiv mit dem Wechsel ins Ausland keinen Gefallen getan.