http://www.faz.net/-gtm-75az3
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Veröffentlicht: 23.12.2012, 14:44 Uhr

FC Schalke 04 Der „Hunter“ jagt weiter „auf Schalke“

Klaas-Jan Huntelaar bleibt bei Schalke 04: Der niederländische Torjäger verlängert seinen Kontrakt beim Fußball-Bundesligaklub nach langen Verhandlungen um zwei weitere Spielzeiten bis zum 30. Juni 2015. Er möchte „ein positives Zeichen setzen“.

© dpa Weiter in „Königsblau“: Der niederländische Torjäger Huntelaar bleibt Schalke treu

Der „Hunter“ geht weiterhin für den FC Schalke 04 auf Torejagd: Klaas-Jan Huntelaar hat seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nach langer Bedenkzeit um zwei weitere Spielzeiten bis zum 30. Juni 2015 verlängert. Dies teilte der Revierklub an diesem Sonntag mit. Damit hat der Klub einen wichtigen Teil der Personalplanungen abgeschlossen und kann weiterhin auf den besten Torjäger der vergangenen Saison setzen.  „Ich habe mich immer auf Schalke wohlgefühlt, beim Verein und seinen Fans. Ich möchte nun auch ein positives Zeichen setzen, denn ich glaube an unser Team und daran, dass wir in der Rückrunde in der Bundesliga noch viel erreichen können“, schilderte der 29 Jahre alte Niederländer die Beweggründe für seine Entscheidung.

Mehr zum Thema

Huntelaar war im Sommer 2010 vom AC Mailand zum FC Schalke gewechselt, wurde mit dem Klub 2011 DFB-Pokalsieger und war in der abgelaufenen Saison mit 29 Treffern bester Bundesliga-Torschütze. Insgesamt erzielte der Nationalspieler 48 Pflichtspieltore für die Schalker 2011/12. Schalkes Sportvorstand Horst Heldt bestätigte schon vor einigen Tagen, dass die Tendenz zur Vertragsverlängerung positiv sei. Eigentlich sei die entscheidende Phase der Gespräche erst für den nächsten Monat geplant gewesen. „Umso mehr freut es mich, dass Klaas-Jan nun auf uns zugekommen ist, um ein klares Signal an den gesamten Verein für die zweite Hälfte der Saison zu setzen“, sagte Heldt.

Bild Huntelaar 2 © dapd Vergrößern Gerne auch artistisch: Huntelaar weiß sich gegen die Abwehrspieler durchzusetzen

Der im niederländischen Voor-Drempt geborene Torjäger, dem in der Bundesliga-Hinrunde erst fünf Treffer gelangen, hat sich für seine Entscheidung Zeit gelassen. „Ich habe lange und gründlich nachgedacht und bin sehr dankbar dafür, dass die Verantwortlichen mir die Zeit gegeben haben. Aber nun habe ich den Entschluss gefasst, bei dem ich das beste Gefühl habe“, erzählte er. Vor seiner Schalker Zeit war der Niederländer bei einigen renommierten Klubs unter Vertrag, konnte sich aber nicht überall durchsetzen. Nach zweieinhalb Jahren bei Ajax Amsterdam, wo er in 136 Spielen 105 Tore erzielte, wechselte er zu Real Madrid (20 Einsätze/8 Tore) und dann zum AC Mailand (30/7). In seinen 59 Länderspielen gelangen ihm 34 Treffer.

Quelle: FAZ.NET/dpa

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Eintracht Frankfurt Kovacs kleine Riesen

Die Eintracht beeindruckt: Sieg der Leidenschaft gegen Schalke. Mit Phantasie auf der Suche nach Ersatz für Castaignos. Mehr Von Marc Heinrich, Frankfurt

29.08.2016, 08:02 Uhr | Rhein-Main
Primera Division Ein Tor reicht Barcelona zum Sieg in Bilbao

Es muss nicht immer ein Feuerwerk sein. In Bilbao kommt Barcelona zum ersten Auswärtssieg der Saison. Ein früherer Bundesligaspieler erzielt den einzigen Treffer. Die Höhepunkte der Partie im Video. Mehr

29.08.2016, 12:14 Uhr | Sport
Der besondere Aufsteiger Wie Leipzig die Bundesliga erobern will

RB Leipzig will eine besondere Geschichte im Fußball schreiben – gegen alle Widerstände. Zum Auftakt spielt der Aufsteiger unentschieden. Doch der Klub dürfte sich erst zufriedengeben, wenn der Titel kein Traum mehr ist. Mehr Von Michael Horeni

29.08.2016, 08:22 Uhr | Sport
Serie A Khedira schießt das goldene Tor für Juventus

Sami Khedira wird in Turin in dieser Saison zum Torjäger. Der deutsche Nationalspieler trifft auch im zweiten Spiel der Serie A und beschert Juventus einen Sieg bei Lazio Rom. Die Höhepunkte des Spiels im Video. Mehr

28.08.2016, 13:04 Uhr | Sport
2:1 gegen Freiburg Ein bisschen Wahnsinn in Berlin

Bei 43 Grad in der Sonne liefern sich Hertha und Freiburg zunächst ein zähes Spiel. Mit den Wolken nach der Pause kommt der Schwung – und eine furiose Nachspielzeit mit zwei Toren. Mehr Von Michael Horeni, Berlin

28.08.2016, 17:31 Uhr | Sport