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FC Bayern München Hoeneß: Heynckes hätte wohl weitergemacht

Die Bayern schilderten die Trennung von Jupp Heynckes anfangs als abgesprochene Einigung. Nun sagt Präsident Uli Hoeneß in einem Interview, der aktuelle Trainer hätte „gerne noch ein Jahr weitergemacht“.

© dpa Vergrößern Muss oder wollte er? Jupp Heynckes, Noch-Bayern-Trainer

Präsident Uli Hoeneß hat angedeutet, dass Jupp Heynckes mit einer weiteren Saison als Trainer des FC Bayern München geliebäugelt hatte. „Natürlich hätte er, glaube ich, gerne noch ein Jahr weitergemacht“, sagte Hoeneß in einem ZDF-Interview.  Der deutsche Fußball-Rekordmeister hatte bei der Bekanntgabe des Trainerwechsels erklärt, dass Heynckes mit einem selbst gewählten Rückzug zum Saisonende den Weg für eine Verpflichtung des künftigen Trainers Pep Guardiola frei gemacht habe. „Wir sind ihm sehr dankbar, dass er uns diese Möglichkeit ermöglicht hat, dass er da kein Theater gemacht hat“, schilderte Hoeneß die Kooperation Heynckes´.

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Der 67 Jahre alte Fußballlehrer hätte seine Arbeit wohl fortgesetzt, meinte Hoeneß nun. „Man hatte das Gefühl, wenn wir richtig Druck gemacht hätten, hätte er sich sicherlich erweichen lassen.“ Heynckes, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, müsse sich aber angesichts der Prominenz seines Nachfolgers „nicht grämen“. Ziel des gesamten Vereins sei es, ihm nun einen „ganz tollen Abschied“ zum Saisonende zu bereiten. Bei Guardiola habe man zugreifen müssen, sagte der Bayern-Chef weiter. „Es gab jetzt die Möglichkeit, Pep Guardiola zu verpflichten. Wer weiß, wann das wieder möglich ist.“ Der Präsident zeigte sich erleichtert, dass die Trainerfrage nun geklärt sei. Es habe sich in den letzten Wochen „herauskristallisiert, dass eine Entscheidung her muss.“

Quelle: FAZ.NET/dpa

 
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