Home
http://www.faz.net/-gtm-75u0d
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Veröffentlicht: 18.01.2013, 11:15 Uhr

FC Bayern München Hoeneß: Heynckes hätte wohl weitergemacht

Die Bayern schilderten die Trennung von Jupp Heynckes anfangs als abgesprochene Einigung. Nun sagt Präsident Uli Hoeneß in einem Interview, der aktuelle Trainer hätte „gerne noch ein Jahr weitergemacht“.

© dpa Muss oder wollte er? Jupp Heynckes, Noch-Bayern-Trainer

Präsident Uli Hoeneß hat angedeutet, dass Jupp Heynckes mit einer weiteren Saison als Trainer des FC Bayern München geliebäugelt hatte. „Natürlich hätte er, glaube ich, gerne noch ein Jahr weitergemacht“, sagte Hoeneß in einem ZDF-Interview.  Der deutsche Fußball-Rekordmeister hatte bei der Bekanntgabe des Trainerwechsels erklärt, dass Heynckes mit einem selbst gewählten Rückzug zum Saisonende den Weg für eine Verpflichtung des künftigen Trainers Pep Guardiola frei gemacht habe. „Wir sind ihm sehr dankbar, dass er uns diese Möglichkeit ermöglicht hat, dass er da kein Theater gemacht hat“, schilderte Hoeneß die Kooperation Heynckes´.

Mehr zum Thema

Der 67 Jahre alte Fußballlehrer hätte seine Arbeit wohl fortgesetzt, meinte Hoeneß nun. „Man hatte das Gefühl, wenn wir richtig Druck gemacht hätten, hätte er sich sicherlich erweichen lassen.“ Heynckes, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, müsse sich aber angesichts der Prominenz seines Nachfolgers „nicht grämen“. Ziel des gesamten Vereins sei es, ihm nun einen „ganz tollen Abschied“ zum Saisonende zu bereiten. Bei Guardiola habe man zugreifen müssen, sagte der Bayern-Chef weiter. „Es gab jetzt die Möglichkeit, Pep Guardiola zu verpflichten. Wer weiß, wann das wieder möglich ist.“ Der Präsident zeigte sich erleichtert, dass die Trainerfrage nun geklärt sei. Es habe sich in den letzten Wochen „herauskristallisiert, dass eine Entscheidung her muss.“

Quelle: FAZ.NET/dpa

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Bayern München Guardiola kritisiert Medien

Pep Guardiola plant schon in seinen letzten Monaten in München die Zukunft von Manchester City, sieht darin aber kein Problem. Deutlich wird der Trainer bei seiner Kritik an den Medien. Mehr

05.02.2016, 12:43 Uhr | Sport
Wiesbaden So bunt verlief der Ball des Sports 2016

Beim Ball des Sport in Wiesbaden gaben sich am Samstagabend Deutschlands Spitzenathleten die Klinke in die Hand. Fehlen durften dabei selbstverständlich nicht die frischgebackenen Handball-Europameister. Ehrengast war Bundespräsident Joachim Gauck, der die junge Mannschaft von Trainer Dagur Sigurdsson in einer Rede überschwänglich lobte. Mehr

07.02.2016, 19:25 Uhr | Sport
Abschied vom FC Bayern Manchester City bekommt Pep

In München muss Pep Guardiola in seinem letzten halben Jahr beim FC Bayern aufgrund der vielen Verletzten improvisieren. Im Sommer kann er investieren – als neuer Trainer in Manchester. Mehr Von Christian Eichler, München

01.02.2016, 16:47 Uhr | Sport
Sterne des Sports 3. Platz: F.C. Süderelbe

Viele Mitglieder des F.C. Süderelbe in Hamburg sind Jugendliche mit Migrationshintergrund. Der Fußballverein bietet viel. Neben dem Sport gibt es auch eine berufliche Perspektive. Mehr

26.01.2016, 12:00 Uhr | Sport
Guardiola und der FC Bayern Ein Hauch von Endzeitstimmung

Aus der Romanze zwischen dem FC Bayern und Pep Guardiola ist eine startende Scheidung geworden. Als Kitt dient nur noch das letzte gemeinsame Ziel – das Triple. Der Weg dorthin scheint mit Attacken und Abwehrgrätschen gepflastert zu sein. Mehr Von Christian Eichler, München

06.02.2016, 13:49 Uhr | Sport
Umfrage

Wie weit kommt das DFB-Team bei der EM 2016?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.