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Fairplay im Fußball : Hoch im Norden

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Fair geht vor: Vielleicht nicht bis zum Pokal, aber immerhin in die Europa League Bild: AFP

Norwegen, Schweden und Finnland belegen die ersten drei Plätze in der Fairplay-Tabelle der Uefa, die zur Entsendung eines weiteren Teilnehmers in der Europa League berechtigt. Deutschland ist nur Neunter.

          Die Chancen der Fußball-Bundesliga auf einen zusätzlichen Startplatz in der Europa League für die Saison 2013/14 sind gering. Das geht aus der von der Europäischen Fußball-Union Uefa an diesem Montag veröffentlichten Halbjahresbilanz der Fairplay-Wertung hervor. Demnach belegen Norwegen (8,252 Punkte), Schweden (8,243) und Finnland (8,205) die ersten drei Plätze, die zur Entsendung eines weiteren Teilnehmers am kleineren der beiden europäischen Clubwettbewerbe berechtigen. Deutschland belegte zum Stichtag 31. Dezember mit 8,083 Punkten nur den neunten Platz.

          Grundlage des Rankings sind alle im Hoheitsbereich der Uefa gespielten Partien seit dem 1. Mai vergangenen Jahres - neben den Spielen in Champions- und Europa League also auch alle Begegnungen bei der vergangenen Europameisterschaft in Polen und der Ukraine. Uefa-Beobachter sprechen den Mannschaften Punkte zu, die sich neben Kriterien wie Respekt vor dem Gegner und dessen Fans sowie dem Schiedsrichter und der Anzahl von Gelben und Roten Karten auch nach einer attraktiven Spielweise richten. Der Bewertungszeitraum endet am 30. April 2013.

          Die jeweiligen Sieger der nationalen Fairplay-Wertung nehmen an der ersten Qualifikationsrunde zur Europa League teil. Aus der Bundesliga hatten sich 2005 der FSV Mainz 05 und 2008 Hertha BSC auf diesem Weg qualifiziert.

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