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F.A.Z.-Interview Kühne will Magath als Berater beim HSV

Milliardär Klaus-Michael Kühne will dem Hamburger SV helfen, stellt im F.A.Z.-Interview aber Bedingungen. Magath soll Berater werden, Hollerbach Trainer. Sollte sich der HSV reformieren, stellt Kühne 25 Millionen Euro in Aussicht.

© dpa Vergrößern Klaus-Michael Kühne will dem HSV helfen - stellt aber Bedingungen

Der Hamburger Milliardär Klaus-Michael Kühne ist bereit, den kriselnden Bundesliga-Klub Hamburger SV sofort mit nennenswerten Geldbeträgen zu unterstützen. Als Bedingung stellt Kühne die Beschäftigung Felix Magaths als Berater. Magath solle nach Kühnes Wunsch seinen ehemaligen Assistenten Bernd Hollerbach als Trainer mitbringen.

Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Samstag-Ausgabe) sagt Kühne: „Ich wünsche mir, dass die Vereinsführung wenigstens mit Herrn Magath spricht. Wir haben seinen ehemaligen Assistenztrainer an der Hand, Bernd Hollerbach. Der könnte als Cheftrainer übernehmen, und Herr Magath arbeitet beratend. Damit täte man niemandem weh. Ich wäre bereit, dann wieder mit einem kleinen Betrag zu helfen.“ Beim Spiel gegen Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr / Live im Bundesliga-Ticker bei FAZ.NET) sitzt Rodolfo Cardoso als Interimslösung nach der Entlassung Thorsten Finks auf der Bank.

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Mit etwa 25 Millionen Euro aus seinem Privatvermögen wäre Kühne erst bereit einzusteigen, wenn der HSV sich reformiert: „Es ist doch klar, dass der Profifußball beim HSV in eine separate Gesellschaft eingebracht werden muss, um sich Investoren zu öffnen.“ Dabei setzt Kühne auf die Reformer um den ehemaligen Aufsichtsratschef Ernst-Otto Rieckhoff und seine Initiative „HSVplus“. Für den aktuellen Vereinschef Carl-Edgar Jarchow und den Sportchef Oliver Kreuzer sieht Kühne im operativen Geschäft des Bundesliga-Klubs langfristig keine Verwendung: „Man würde Posten für Sie finden und es wäre zum Guten des HSV.“

Zu seiner Motivation sagte Kühne, er sei Anhänger des HSV seit Schulzeiten und wolle den Verein langfristig dahin bringen, wo er vor 25 Jahren mal war. „Eine Stadt wie Hamburg sollte Spitzenfußball haben. Aber vom Aufsichtsrat über den Vorstand bis zum Trainer ist keine erfolgreiche Arbeit zu verspüren. Vieles wurde amateurhaft gehandhabt und entsprach überhaupt nicht dem, wie es bei so einem Verein sein müsste“, sagt Kühne.

Quelle: FAZ.NET

 
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Veröffentlicht: 20.09.2013, 16:25 Uhr

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