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Endspurt in der zweiten Liga Dreikampf um zwei Aufstiegsplätze

13.05.2007 ·  Die Entscheidung fällt erst am letzten Spieltag: Rostock, Duisburg und Freiburg siegten im Gleichschritt und können weiterhin vom Aufstieg in die Fußball-Bundesliga träumen. Burghausen steht als zweiter Absteiger fest.

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Auch in diesem Jahr kommt es in der Zweiten Fußball-Bundesliga zu einem Herzschlagfinale um den Aufstieg - und Hansa Rostock geht als Top-Favorit in den spannenden Dreikampf mit den Verfolgern MSV Duisburg und SC Freiburg. Der Meisterschaftszweite Rostock gewann am Sonntag beim TSV 1860 München mit 2:1 und kann am 34. und letzten Spieltag die Rückkehr in die Bundesliga mit einem Heimsieg gegen die SpVgg Unterhaching aus eigener Kraft klar machen.

Hinter Rostock (59 Punkte) bahnt sich ein packendes Fernduell zwischen den punktgleichen Verfolgern MSV Duisburg und SC Freiburg (beide 57) um den dritten Aufstiegsplatz an: Duisburg untermauerte seine Ambitionen am 33. Spieltag mit einem 3:0-Erfolg beim SC Paderborn, Freiburg gewann das badische Derby beim schon aufgestiegenen Karlsruher SC ebenfalls mit 3:0. Bei der Tordifferenz hat der MSV (+23) gegenüber den Freiburgern (+14) klar die Nase vorne. Duisburg empfängt am letzten Spieltag Rot-Weiss Essen, Freiburg spielt ebenfalls zuhause gegen die TuS Koblenz (Siehe auch: 2. Bundesliga: Ergebnisse und Tabelle).

Vier Teams müssen zittern

Greuther Fürth ist der große Verlierer des Spieltags. Die Franken unterlagen trotz Überzahl bei der SpVgg Unterhaching mit 1:2 und haben bei drei Punkten Rückstand auf Rang drei und der klar schlechteren Tordifferenz gegenüber Duisburg nur noch theoretische Chancen auf den Sprung in die Bundesliga. Auch der 1. FC Kaiserslautern verspielte durch ein 1:1 bei Carl Zeiss Jena endgültig seine letzte minimale Aufstiegschance.

Im Abstiegskampf wird es zwei Teams ebenfalls erst am letzten Spieltag erwischen. Nach Eintracht Braunschweig verabschiedete sich auch Wacker Burghausen nach einem 1:1 bei Rot-Weiss Essen in die Regionalliga. Zittern bis zuletzt müssen Essen, Unterhaching, Kickers Offenbach und Carl Zeiss Jena, die alle 35 Punkten haben. Die Offenbacher erkämpften in Überzahl ein 2:2 beim 1. FC Köln.

Schober: „Selbstvertrauen getankt“

Ohne die Führungsspieler Stefan Beinlich (Angina) und Gledson (Gelb-Sperre) präsentierte sich Rostock nach vier sieglosen Spielen wieder wie ein Aufstiegsanwärter. Nach einem Freistoß von Christian Rahn (10.) und dem zwölften Saisontreffer von Torjäger Enrico Kern (23.) konnten die mitgereisten Hansa-Fans jubeln.

Eng wurde es aber noch einmal in der Schlussphase, nachdem Berkant Göktan (78.) für 1860 München verkürzen konnte. „Ich hoffe, dass wir jetzt Selbstvertrauen getankt haben und im letzten Spiel zuhause gegen Unterhaching mit breiter Brust auflaufen“, sagte Hansa-Towart Mathias Schober.

Federico verschießt Elfmeter

Ein Blitz-Tor von Klemen Lavric nach nur 67 Sekunden brachte Duisburg in Paderborn auf die Siegerstraße. Freistoß-Spezialist Ivica Grlic und Mo Idrissou (65.) stellten den deutlichen Sieg sicher. „Der Führungstreffer in der ersten Minute war unheimlich wichtig“, sagte der gesperrte Kapitän Björn Schlicke.

Im prestigeträchtigen Duell Nord- gegen Südbaden demonstrierte Freiburg vor 29.500 Zuschauern im ausverkauften Karlsruher Wildpark seine Aufstiegsambitionen. Das beste Rückrundenteam (38 Punkte) wahrte seine Chance durch Treffer von Karim Matmour, Alexander Iaschwili (Foulelfmeter) und Niels Hansen. Giovanni Federico verschoss beim Stand von 0:0 einen Foulelfmeter für den KSC.

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