24.02.2009 · Drei Tage nach den Ausschreitungen sogenannter Frankfurter Fans beim Bundesliga-Auswärtsspiel in Karlsruhe hat der Vorstand von Eintracht Frankfurt reagiert. So werden Eintrittskarten für Auswärtsspiele fortan nur noch personalisiert abgegeben.
Von Marc HeinrichDrei Tage nach den Ausschreitungen sogenannter Frankfurter Fans beim Bundesliga-Auswärtsspiel in Karlsruhe hat der Vorstand der Eintracht Fußball AG reagiert. Nach einer Sitzung mit dem Leiter der Abteilung Unternehmenssicherheit, Oliver Lerch, und Rudolf Köhler, dem Fanbeauftragten, kündigte der Verein am Dienstagnachmittag an, hart durchzugreifen, damit sich ähnliche Szenen nicht wiederholen. Unter anderem wurde beschlossen, dass fortan Eintrittskarten für Auswärtsspiele nur noch personalisiert abgegeben werden. Die Mitnahme von Bannern, Zaunfahnen, Doppelhaltern, Großfahnen aber auch Megaphonen ist aufgrund des wiederholten Missbrauchs ebenfalls (bis auf weiteres) nicht mehr gestattet.
Die Eintracht will außerdem mit Hilfe des Sicherheitsdienstes in Karlsruhe und der Polizei versuchen, alle Täter zu ermitteln, die im Dunst der Rauchschwaden und hinter einer hohen Fahne versteckt Bengalos anzündeten, Böller abfeuerten und Silvesterraketen aufs Feld schossen. Als Konsequenzen drohen ertappten Randalierern Strafanzeigen und Stadionverbote. Bisher konnte ein Täter überführt werden, der Pyrotechnik abgebrannt hatte. Die Eintracht wird gegen ihn Schadensersatzansprüche geltend machen, hieß es in der Erklärung.
Appell an friedliebende Fans
Klaus Lötzbeier, für Fanangelegenheiten zuständiges Vorstandsmitglied, appellierte an alle Anhänger, „die Eintracht Frankfurt ehren und den Fußball lieben“, behilflich zu sein, „dass gewaltbereite Zuschauer künftig ausgegrenzt werden und sich nicht mehr hinter friedlichen Anhängern verstecken können“. Der Vorstand entschuldigte sich ausdrücklich beim Karlsruher SC für das „inakzeptable Verhalten eines Teils der Eintracht-Anhänger“.
Hervorgehoben wurde zudem, dass die Karlsruher und ihr Ordnungsdienst keine Mitverantwortung für die Ausschreitungen zu Beginn der zweiten Halbzeit hätten. Rund um das Wildparkstadion seien „intensive Kontrollen“ vorgenommen worden, die „das Maximum an verhältnismäßigem Aufwand und zumutbarer Sorgfalt für einen Veranstalter“ klar erreicht hätten.
Die Maßnahmen können nur ein Anfang sein - keine Privilegien für Ultras mehr
Manfred Schmidt (ffm007)
- 25.02.2009, 09:25 Uhr
Frankfurter Fans
Alfred Weimann (GigaroCDA)
- 25.02.2009, 23:03 Uhr
Die Saison 2011/2012
| Verein | Sp | Diff | Pkt. | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | ![]() |
Borussia Dortmund | 34 | 55 | 81 | ![]() |
| 2. | ![]() |
Bayern München | 34 | 55 | 73 | ![]() |
| 3. | ![]() |
FC Schalke 04 | 34 | 30 | 64 | ![]() |
| 4. | ![]() |
Bor. Mönchengladbach | 34 | 25 | 60 | ![]() |
| 5. | ![]() |
Bayer Leverkusen | 34 | 8 | 54 | ![]() |
| 6. | ![]() |
VfB Stuttgart | 34 | 17 | 53 | ![]() |
| 7. | ![]() |
Hannover 96 | 34 | -4 | 48 | ![]() |
| 8. | ![]() |
VfL Wolfsburg | 34 | -13 | 44 | ![]() |
| 9. | ![]() |
Werder Bremen | 34 | -9 | 42 | ![]() |
| 10. | ![]() |
1. FC Nürnberg | 34 | -11 | 42 | ![]() |
| 11. | ![]() |
1899 Hoffenheim | 34 | -6 | 41 | ![]() |
| 12. | ![]() |
SC Freiburg | 34 | -16 | 40 | ![]() |
| 13. | ![]() |
FSV Mainz 05 | 34 | -4 | 39 | ![]() |
| 14. | ![]() |
FC Augsburg | 34 | -13 | 38 | ![]() |
| 15. | ![]() |
Hamburger SV | 34 | -22 | 36 | ![]() |
| 16. | ![]() |
Hertha BSC | 34 | -26 | 31 | ![]() |
| 17. | ![]() |
1. FC Köln | 34 | -36 | 30 | ![]() |
| 18. | ![]() |
1. FC Kaiserslautern | 34 | -30 | 23 | ![]() |