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Eintracht Frankfurt Amanatidis kehrt zurück

12.05.2009 ·  Der Kapitän kommt zurück an Bord: Erstmals seit seiner schweren Knieverletzung steht Ioannis Amanatidis gegen Werder Bremen wieder im Kader der Frankfurter Eintracht. Dagegen ist Ümit Korkmaz, Torschütze in Hannover, abermals verletzt. Dessen ungeachtet verspricht Trainer Funkel gegen Werder Aggessivität.

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Der Kapitän kommt wieder an Bord: Erstmals seit seiner schweren Knieverletzung vor über sechs Monaten steht Mannschaftsführer Ioannis Amanatidis gegen Werder Bremen an diesem Mittwoch wieder im Kader der Eintracht. „Es ist durchaus denkbar, dass er eingesetzt wird, aber nicht sicher. Er hat sich in den vergangenen Tagen im Training merklich gesteigert“, sagte der Frankfurter Trainer Friedhelm Funkel am Montag mit Blick auf die nächste Bundesligapartie.

Der griechische Fußball-Nationalstürmer war am 29. Oktober am Knorpel des rechten Knies operiert worden. Sieben Tage zuvor hatte er gegen den Karlsruher SC, gesundheitlich bereits angeschlagen, in der Nachspielzeit den 2:1-Siegtreffer erzielt – und damit mutmaßlich Funkel nach einem rundum verkorksten Rundenauftakt den Job gerettet. In den vergangenen Wochen der Rehabilitation hatte Amanatidis stets hervorgehoben, „dass ich in dieser Saison unbedingt noch einmal auf dem Platz stehen will“. Diese Chance könnte sich ihm gegen Werder bieten. „Ich kann mir vorstellen, dass ich ihn einwechsle, sofern die Spielsituation nicht kritisch ist“, kündigte der Coach an.

Korkmaz am Oberschenkel verletzt

Auf der nach wie vor langen Verletztenliste des Tabellendreizehnten findet sich dagegen mit Ümit Korkmaz seit dem Wochenanfang ein alter Bekannter wieder. Der Österreicher, der nach zwei Mittelfußbrüchen am Samstag beim 1:1 in Hannover seinen ersten Bundesliga-Treffer erzielte, fällt bis auf weiteres mit einer Oberschenkelzerrung aus. Wieder einsetzbar ist der zuletzt gesperrte Chris. Der Eintracht-Coach stellte dem Defensivallrounder, den er sonst bei jeder Gelegenheit gerne in höchsten Tönen preist, jedoch keinen Freibrief aus: „Die Mannschaft hat in Hannover gut gespielt. Wenn wir das System beibehalten, gibt es keinen Grund, die Aufstellung zu ändern.“

Ganz außen vor bleibt der zweite Brasilianer der Eintracht: Caio. „Nach den Trainingsleistungen von heute spielt er nicht. Aber vielleicht trainiert er morgen oder übermorgen besser“, sagte Funkel, der keinen Zweifel daran ließ, das ihm die zur Schau gestellte unprofessionelle Arbeits- und Lebenseinstellung des Dreiundzwanzigjährigen einmal mehr die Laune verdarb: „Wir versuchen alles, damit jeder bei uns in bester körperlicher Verfassung ist. Im Endeffekt ist jeder Spieler aber für sich selbst verantwortlich“, lautete sein unmissverständlicher Seitenhieb auf Caio.

Funkel: Aggressiv dagegen halten

Auch ohne das Sorgenkind rechnete er sich Erfolgsaussichten gegen Werder aus. Der Trainer wollte nicht ausschließen, dass die Bremer bereits das Uefa-Pokal-Finale am 20. Mai gegen Schachtjor Donezk im Hinterkopf haben und deswegen den einen oder anderen Akteur in Frankfurt schonen könnten – doch dadurch werde die Aufgabe, mit einem Sieg endgültig den Klassenverbleib zu sichern, nicht automatisch leichter: „Egal, wer bei Werder aufläuft: Das ist eine erstklassige Mannschaft. Wir müssen von Anfang aggressiv dagegenhalten, wenn wir punkten wollen.“

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