Home
http://www.faz.net/-gtn-7012h
Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

DFB-Sportgericht Hertha scheitert und klagt weiter

 ·  Fortuna Düsseldorf bleibt Aufsteiger in die Fußball-Bundesliga. Das Relegationsspiel gegen Hertha BSC wird nicht wiederholt, entschied das Sportgericht des DFB. Hertha kündigte den Gang in die Berufungsinstanz an.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (71)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

1 2 3  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Christof Specker

Was ist eigentlich passiert?

Der Fehler der Düsseldorfer Fans war doch nur der, dass sie nach über 5 Minuten Verlängerung, die nur Folge des Abfackelns von Bengalischen Feuern der Berliner Fans war, einen Pfiff als vermeintliches Ende interpretiert hatten. Dass dann innerhalb von 15 Minuten die ganze Spielfläche wieder geräumt und keiner zu Schaden gekommen war (bis auf das Nervenkostüm der in Todesangst zitternden Hertha-Spieler), beweist doch geradezu, dass es sich nicht um ein zu bestrafendes Rowdietum gehandelt hat.
Wir sollten doch alle froh sein, dass das ganze so glimpflich ausgegangen ist.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.05.2012 12:15 Uhr
Klaus Heger
Klaus Heger (K.Heger) - 23.05.2012 12:15 Uhr

Stimmt beides nicht

1. Die bengalischen Feuer wurden von Fans beider Mannschaften abgefackelt, das belegen Zeugenaussagen eindeutig. Auf die Düsseldorfer Fans gab es allerdings nur einen kurzen Kameraschwenk, aber auch da konnte man das sehen.

2. Es waren bereits bei der letzten Spielszene (Torchance für Düsseldorf) Düsseldorfer Fans auf dem Platz. Dies belegt ein Foto, das die Hertha-Seite heute als Beweismittel vorlegen will. Der Schiedsrichter hat auch nach der vergebenen Chance keineswegs gepfiffen, sondern korrekt per Handzeichen einen Torabstoß angezeigt.

Empfehlen
Karl S. Walter

Massenausbruch aus der Irrenanstalt?

Fortuna steigt auf oder nicht, Hertha steigt ab oder nicht - mir wurscht grad. Nicht wurscht ist mir, was diese Prachtvereine und ihre depperten und/oder kriminellen Fans dem Bild des Fußballs in der Öffentlichkeit angetan haben. Beide sind bei mir unten durch, Hertha schon länger - Preetz' Verdienst.

So wenig ich nachvollziehen möchte, wie Explosivstoffe - um nichts anderes handelt es sich - bei einem Fußballspiel auftauchen können (gleich ob aus B oder aus D), so wenig kann ich nachvollziehen, wie es hingenommen wird, dass Fans seit der 80. Minute am Spielfeldrand lauern, um beim vermeintlichen Abpfiff Bengalos zu zünden, die Tore und den Rasen zu zerstören sowie die Eckfahnen zu stehlen. Den Platz unbespielbar machen.

Aus lauter »Freude«? Freude: zerstören, klauen und Spieler, Schiedsrichter sowie Mitfans durch Bengalos gefährden? Wie unterirdisch. Was war das da in DFB-Niersbachs Düsseldorf? Ein Massenausbruch aus der Irrenanstalt? Ein reguläres Spiel war es zweifellos nicht.

Empfehlen
Helmut Rosenberger

Ablenken vom eigenen Versagen

Man sollte glauben, dass die Herren in Berlin selbst mal Sportler waren, von Herrn Preetz weiß man es ja.
Allerdings gehören, ganz besonders Werte wie Fairneß, Respekt vor dem Gegner offensichtlich nicht zur sportlichen Kinderstube der Berliner.
Aus meiner Sicht will Herr Preetz von seinem durchgängigen eigenen Versagen nur ablenken, und missbraucht dafür seinen Verein.
Es sollte die Konsequenzen ziehen und nicht noch seinen verein weiter schädigen.
Dass es zu 7 Minuten Verlängerungen gekommen ist, haben hauptsächlich die Herthas-Fans mit ihren Bengalos zu verantworten. Auch aus diesem Grund muss Hertha leider absteigen.

Empfehlen
Heinz-Günter  Schmidt

Stark, EM Schiedsrichter ?

Dem besten deutschen Schiedrichter wird sein Sachverstand und seine vom Gericht bestätigte, richtige Endscheidung "Tatsachenendscheidung" in vielen Meinungen hier in Frage gestellt !

Bei einer Tatsachenentscheidung geht es sich nicht um hätte, wenn und wäre, sondern um eine kontinuierlich abzubauende Problemanhäufung, die auch nicht durch pysische oder psychische Drohungen zu beinflussen sind.
Herr Stark hat diese Aufgabe nach Absprache mit allen leitenden Peronen im Stadion, bestmöglich durchgeführt. Wie ihm das DFB Gericht bestätigte !
Wenn die nächste Instanz, widererwarten anders entscheiden sollte, wird auch eine Teilmahme des Herrn Stark an der EM fraglich

Empfehlen
Alexander Baumann

unabhängige Gerichtsbarkeit ist etwas anderes

Was war denn zu erwarten, wenn das "DFB"-Sportgericht darüber entscheiden muß ob ein "DFB"-Schiedsrichter alles richtig gemacht hat oder nicht.

Empfehlen
michael grund

Der Erstschlag muss sitzen!

"Viele meiner Prozesse werden im Grunde in den Medien entschieden. Der Erstschlag muss sitzen, und der muss auch medienmäßig professionell begleitet werden. Deshalb macht die Medienarbeit auch einen großen Teil meiner Tätigkeit aus: Kontakte knüpfen, Presseerklärungen vorbereiten, Gespräche mit Journalisten führen, und, und, und." Hertha Anwalt Christoph Schickhardt.

Empfehlen
gerd hodina
gerd hodina (hodger) - 22.05.2012 08:23 Uhr

Fehler in der Überschrift....

RICHTIG muss es lauten: HERTHA KLAGT und SCHEITERT WEITER!

Empfehlen
Helmut Smith
Helmut Smith (fmsus) - 22.05.2012 07:40 Uhr

Liga

Fremdschämen ist angesagt. Der DFB kriegt es nicht gebacken, Leitlinien zu schaffen um für die Sicherheit von Fans, Spielern usw. zu sorgen. Da kommen diese bettelnden Versager gerade recht, um von der eigenen Unfähigkeit abzulenken.

Empfehlen
michael grund

Gerichte der Welt....

...schaut auf diese Stadt!
Bald kommt Hertha auch zu euch.

Verlieren will gelernt sein und Fäuste sind sicherlich keine Lösung.

Der Undank, dass Hertha nach dem Spielfeldbrannt seiner Fans weiter spielen durtfe ist peinlich.... und lässt sich offenbar sogar noch steigern.

Fairplay sieht anders aus.

Empfehlen
Klaus Dieter

Verharmlosung der Gewalt durch den DFB

Das Urteil ist eine unsägliche Verharmlosung der Gewalt.
Was war eigentlich die Rechtfertigung für den Polizeieinsatz?
Mir fallen viele Straftatbestände der "Zuschauer" ein, aber wenn man es nicht sehen will, ist man eben blind.
Wenn jemand auf der Straße zu dicht auf seinen Vordermann auffährt ist das Nötigung, eine Straftat. Aber bei der Fortuna war alles friedlich?
Der DFB hat die Verantwortung für das "Spiel" an sich gezogen und kläglich versagt.
Was mich wundert ist, dass sich so viele Fortuna-Anhänger freuen. Ist denen nicht klar, dass im Falle des Aufstieges, es nichts weiter als Geldverschwendung wird, weil die Strafen so hart sein müssen, dass es sich gar nicht lohnen wird?
Das Thema wird uns den Sommer über beschäftigen. Klare Worte des DFB hätten das verhindern können. Man entschied sich für die billigste Lösung und gegen den Fußball.
Eine Schande für den DFB.

Empfehlen
Klaus Heger
Klaus Heger (K.Heger) - 22.05.2012 00:27 Uhr

Ein verheerendes Signal

Was soll ich jetzt als ehemaliger Jugendleiter eines Landesligavereins Kindern und deren Eltern erzählen, wenn sie mich nach den Gründen fragen, mit dem Fußballspielen zu beginnen? Dass es nichts ausmacht, wenn eines Tages eine zu Hunderten zählende Menschenmasse auf sie zurennt und ihre Sicherheit gefährdet? Dass es egal ist, wenn Spieler und Schiedsrichter fluchtartig den Platz verlassen müssen? Dass es ganz normal ist, wenn sie ein Spiel fortsetzen müssen, obwohl von Zuschauern der Platz in nicht unerheblichem Umfang demoliert worden ist? Dass sie oder ihre Mitspieler erst erheblichen Schaden davontragen müssen, bevor der oberste nationale Dachverband ein Spiel für irregulär erklärt?

Ich werde mit heutigem Datum zunächst niemandem mehr empfehlen, in einem Verein Fußball zu spielen. Dem Hertha Managament sei zu raten, bis zum internationalen Sportgericht zu ziehen, um hier einmal ein Grundsatzurteil herbeizuführen. So geht es nicht weiter!

Empfehlen
Holger Baade

Wer lesen kann und sich informiert, ist klar im Vorteil Hurratu

Wenn Sie sich einmal mit den DFB-Statuten vertraut gemacht hätten, und die entsprechen wiederum denen der UEFA, dann konnte der DFB gar nicht anders als das Urteil zu fällen, das gefällt wurde. Der DFB hat sich weder blamiert noch ein Willkür-Urteil durch seine Gerichtsbarkeit herbeigeführt. Ausschlaggebend war der Schiedsrichter, und der hat das Spiel nach Prüfung aller Umstände und Gegebenheiten wieder angepfiffen und zu einem Ende gebracht. Das allein war und ist ausschlaggebend für die Richter.

Aber natürlich steht es Ihnen frei diesen Berliner Fussballbanausen um Preetz den Weg zur CAS durch eine honorige Spende zu ebnen. Ich weiß nicht , wo ich mir bei soviel selbstgefälliger unsachlichkeit hinfassen soll - aber gewiss nicht an den Kopf, der ist mir zu schade dafür.



Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.05.2012 09:57 Uhr
peter myer

..............

es war aber keine tatsachenentscheidung des schiris , sondern ein regelbruch des schiris. -wie das legendäre phantomtor vor zig jahren.

insofern hatte der schiri überhaupt nicht den ermessensspielraum , das spiel wieder anzupfeiffen. das spielfeld war keinen regelgerechte zustand mehr, ein faires spielende war nicht mehr gegeben.

das dfb sprotgericht begibt sich auf sehr dünnes eis, wenn es die eigenen dfb verordnungen so billig beiseite wischt "die fans wollten nur feiern" - "hertha spieler hatten keine angst"

Empfehlen
Johann Roth

Hertha "Loser" des Jahres

Sportlich und juristisch ein "Loser".

Empfehlen
Harald Beisemann

Das Spiel muss wiederholt werden!

Heute habe ich zum einen die obligatorischen Glückwünsche des Fan Clubs Nationalmannschaft zu meinem 64. Geburtstag erhalten, zum anderen musste ich das angesichts der Situation in deutschen Stadion unverständliche Urteil des Sportgerichtes zur Kenntnis nehmen,mit dem das Sportgericht dem Fußball nun wirklich keinen Gefallen getan hat.Fans haben auf dem Spielfeld nichts zu suchen.Wenn der Schiri wirklich Herr des Geschehens gewesen wäre, hätte er die Partie bereis nach den ersten Bengalo-Würfen der Herthaner abbrechen müssen.So wie es in St. Pauli gegen den FC Schalke richtigerweise gemacht worden ist. Ein Spiel nach diesem Theater für lediglich 1 ½ Minuten wieder anzupfeifen, ist ein schlechter Witz und unsportlich.Ich habe als Fan der Westfalia beim letzten Spiel der Regionalliga 1963/64 einen Spielabbruch miterleben müssen. Damals wie heute waren es die Fans der Fortuna,die den Platz gestürmt haben.Das Spiel wurde abgebrochen,für Herne gewertet, Fortuna stieg nicht in die BL auf.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.05.2012 09:08 Uhr
michael grund

Abbruch des Spiels in der 64. Minute...

...wegen Feuer auf dem Spielfeld wäre okay gewesen.

Hertha hätte dann in Ruhe duschen können und der Berliner Spieler Christian Lell hätte vor Wut nicht noch Assani Lukimya angespuckt.

....aber dass gehört ja anscheinend auch nicht mit zum Spiel... wie alle anderen Gewaltausbrüche der Berliner... "Todesangst" kann ganz schön skurril sein!

Empfehlen
Herbert Angermair

Richtige Entscheidung

Auch wenn es zunächst so aussieht, als habe das Sportgericht für die Chaoten die den Platz stürmten entschieden, war dies die rationalere Entscheidung. Hätte man auf Spielabbruch entschieden, würde man damit den Fans die Möglichkeit geben, Randale als taktisches Mittel einzusetzen, wovon sie mit Sicherheit Gebrauch machen würden. Daher: kein Spielabbruch aber harte Bestrafung für die an den Randalen beteiligten Fans und auch Spielern.

Empfehlen
Stefan Bremer
Stefan Bremer (sbremer) - 21.05.2012 21:25 Uhr

Beide haben sich daneben benommen

Man muss klar sehen, Hertha "Fans" haben während des Spiels Bengalos abgefackelt und Düsseldorfer haben das Spielfeld gestürmt.

Beide Fanlager haben sich erbärmlich daneben benommen - und ein gerechtes Urteil wäre, dass beide Zwangsabsteigen - aber das ist ja so nicht möglich.

Das Hertha auf biegen und brechen versucht die Liga zu halten kann ich einerseits nacvollziehen, andererseits haben sie den Abstieg nicht in dem Spiel sondern in der Saison verantwortet.

Die Düsseldorfer habe in der 2. Liga auch nicht alles klar gemacht - deshalb ja die Relegation.

Aber freuen kann ich mich über keinen der beiden vereine in de nächsten Saison.
mir wird übel, wenn ich daran denke, dass ein ähnliches Zusammentrefen zweier Vereine sich wiederholen könnte.

Der DFB sollte gegenüber den Vereinen und den "Fans" - besser Hooligans - ganz klar Kante zeigen. Solche Szenen haben nichts mehr mit Fußball zu tun.

Empfehlen
Inanc Bardakcioglu

Das Spielergebnis MUSS annuliert werden, notfalls vom internationalen Sportgerichtshof CAS

Der DFB leistet sich wieder einmal ein Skandalurteil und macht sich zudem mit dem Düsseldorfer Niersbach als "unabhängigen DfB-Mann" zur Lachnummer. Das Spiel wurde ganz klar irregulär, an dem Zeitpunkt, an dem der Pöbel den Platz stürmte. Dass Stark nochmal anpfiff, macht die Sache für ihn nur noch schlimmer. Dabei ist keinesfalls das Ausrasten einiger Berliner Spieler gutzuheissen, diese gehören bestraft, das hat jedoch nichts mit der Spielwertung zu tun. Moralisch gesehen müssten beide Vereine in die Liga 2 und wir hätten eine neue Relegation zwischen Köln und St. Pauli. Juristisch muss es aber wohl auf eine Wiederholung unter Ausschluss der Öffentlichkeit kommen. Es ärgert mich maßlos, dass äußerst schwache und schlechte Richter beim DfB zum Einsatz kommen und nach "Gefühlslage" aus dem Bauch heraus entscheiden und wichtige FAKTEN ausser Acht lassen. Eine Platzstürmung durch den Mob mit Einflussnahme auf den letzten entscheidenden Spielfluss IST ABBRUCHGRUND GENUG!

Empfehlen
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.05.2012 10:29 Uhr
Inanc Bardakcioglu

Antwort

Wenn Sie alle mal ins DFB-Regelwerk schauen, wird eine Spielunterbrechung nach Ermessen des Schiedsrichtes toleriert. Bei der zweiten Unterbrechung gibt es nochmal eine Mahnung wegen Spielabbruch. Bei der dritten Unterbrechung ist der Spielabbruch vorgeschrieben. Zudem haben die Herthaner das Spiel für nicht mal eine Minute unterbrochen. Die Düsseldorfer für ganze 22! Und sie taten es, um das Spiel eigenhändig für beendet zu erklären. Sowas rächt sich am Ende...

Empfehlen
Gerhard Grell

Nein, muss es nicht.

Sie mögen das Wort "Fakten" gerne in Großbuchstaben schreiben, leider haben Sie selbst auch nichts an neuen Fakten gebracht. Lediglich eine Einzelmeinung.

"Juristisch muss es ..." warum? Es waren Herta-Fans, die massenhaft Begalos während des Spiel zündeten. Das schadete Düsseldorfs Spielfluss. Und? Später könnte der Spielfluss erneut unterbrochen worden sein. Und? Einmal so, einmal so. Dennoch wurde die Spielzeit absolviert. Warum sollte man dem Sieger, der ja unter exakt den gleichen Bedingungen spielte, den Sieg rauben? Sie nennen kein einziges Argument. Sie argumetieren mit Moral und wollen gar Pauli und Köln "reanimieren".

Einfach abwegig.

Empfehlen
michael grund

Frust ick hör Dir trapsen

"Einflussnahme des Mobs"... "IST ABBRUCHGRUND GENUG"!...okay... dann wäre dass Spiel nach dem 2:1 für Düsseldorf bereits für Hertha zu ende gewesen.

Hätten die Düsseldorfer Spieler nach dem Feuer auf dem Rasen doch blos "Todesangst" bekommen!
Es wäre jetzt alles so einfach... man hätte das Spiel abbrechen können um ein "Blutbad" zu verhindern... naja ...nachher ist man immer schlauer.

Empfehlen
Stefan Waldburg

Wie kommt in Ihrer Einschätzung...

das bereits früher geschehene Werfen von Bengalos aufs Spielfeld weg? Erstaunlich, daß ausgerechnet dieser Punkt in Ihrer wortreichen Klageschrift fehlt.

Empfehlen
Michael Westhofen

In Würde untergehen

kann wohl nur Kapitän Ahab...oder Union.
Diese Klageeii ist ehrlos und wird Hertha noch lange verfolgen.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.05.2012 10:01 Uhr
peter myer

...............

mit verlaub , jede verein hätte geklagt- auch eisern union- sonst hätte ich die vereinführung als union mitglied!!! zur schnecke gemacht.

das ist eher ein klarer fall von rechtsbeugung.

Empfehlen
Ralf Schmidt

Eine Frage ...

hätte ich dann doch, werter Herr Westhofen ... . Ab welchem Zeitpunkt, ab welchem Grad der Beeinträchtigung (oder ab was auch immer) ist denn dann die Wahrnehmung eherner Verfahrensrechte nicht mehr "ehrlos"? Und eine Zusatzfrage: Wer entscheidet dies? Sie?(!) Und eine Zusatzfrage zur Zusatzfrage: Hätte die Hertha, als es nach Zurückweisung aussah, dann doch lieber ganz zivilsiert den Gerichtssaal stürmen lassen sollen, denn das ist nach Ihrer Lesart ja offensichtlich eine lässliche Sünde, welche mitnichten justitiabel ist??? Oh Gott, wo sind wir hier?

Empfehlen
Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 21.05.2012 20:00 Uhr

Der Vorstand und die Anwälte von Hertha sollten sich schämen.

Sie sind im Gegensatz zu den allermeisten Anhängern von Hertha schlechte Verlierer und, was die Anwälte betrifft, wahrscheinlich nur geldgierig.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.05.2012 23:12 Uhr
Johann Schulz-Gebeltzig

Anwalt = Geldgeil?

Ich frage mich schon die ganze Zeit, ob der Hertha-Anwalt wohl fest beschäftigt ist, wie ich es bei einem Bundesligaverein fast erwarte? In dem Fall wäre spannend zu wissen, ob bei den 60% Budgetkürzungen wohl auch der Posten als Vereinsanwalt wegfällt, wenn Hertha in der zweiten Liga dann doch lieber sparsam auf externe Rechtsberater zurückgreift? Das würde seine absurden Argumentationsstränge erklären...

Ja, der Herr Jurist hat Recht wenn er darauf verweist, die Herthaspieler (und Lambertz) seinen Thema einer anderen Verhandlung. Aber deren Handlung spielt insofern eine Rolle, als das Geschehen die Behauptung des Anwalts, die Spieler hätten Todesangst gehabt, widerlegt.

Empfehlen
Stephan Müller

"Fair Play" können sie dann vergessen. Stattdessen lautet das Motto nun "Anarchy for all"

Sie machen sich und den Sport lächerlich. Es ist grotesk.

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Jahrgang 1959, Sportredakteur.

Jüngste Beiträge

Umfrage

Wie halten Sie es mit dem Confed-Cup?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

Umfrage

Wer war der beste Torwart der Rückrunde?

2338 Stimmen wurden abgegeben.

26%
Manuel Neuer (München)
12%
René Adler (Hamburg)
49%
Roman Weidenfeller (Dortmund)
10%
Kevin Trapp (Frankfurt)
3%
Marc-André ter Stegen (M’gladbach)
Die Umfrage ist geschlossen. Alle Umfragen
Umfrage

Wer war Ihr Spieler der Rückrunde?

3171 Stimmen wurden abgegeben.

45%
Franck Ribéry
25%
Robert Lewandowski
25%
Bastian Schweinsteiger
5%
Mario Götze
Die Umfrage ist geschlossen. Alle Umfragen