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Veröffentlicht: 05.06.2017, 13:47 Uhr

Tuchel gegen Watzke Der Scheidungskrieg wird zur Schlammschlacht

Tuchel gegen Watzke – auch nach der Trennung geht es weiter. Es ist auch ein Kampf, der über die Medien geführt wird und der nur Verlierer produziert, nicht nur den Trainer und den Geschäftsführer.

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© dpa Wie alles begann: Hans-Joachim Watzke, Thomas Tuchel und Michael Zorc bei der Vorstellung des Trainers im Juni 2015.

Thomas Tuchel macht jetzt Urlaub. Alte SIM-Karte raus, neue rein – und dann drei Wochen weg. Das ist der Plan. Ursprünglich waren es nur vierzehn Tage, aber die vergangenen Wochen haben Spuren hinterlassen. In den Sommerferien will der innerhalb von 48 Stunden erst auf dem Siegerbus gefeierte und dann gefeuerte Trainer seine zwei Jahre in Dortmund und die Trennung aufarbeiten. Und über seine Zukunft nachdenken. Der letzte Tag beim BVB, die Entlassung, war noch einmal hart für ihn. Nicht nur die Entlassung an sich, aber auch die, obwohl er das mögliche Ende schon länger kommen sah. Aber zwei Tage vorher war Tuchel noch mit dem DFB-Pokal durch ein jubelndes Dortmund gefahren. Und nun war er weg, rausgeworfen. Ein Trainer, der sich für einen der besten im Land hält und der gewohnt ist, dass die Spieler und die Dinge so laufen, wie er sich das vorstellt. „Entlassen – das musst du dir mal vorstellen“, hat er danach zu seinem Berater gesagt.

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Aber es war nicht nur die Entlassung, die Tuchels Ego zusetzte. Es war auch die Schlussszene, die ihm der Klub bereitete. Der unwürdige Rahmen. Die Stillosigkeit. Es waren auch die Unwahrheiten. So erzählt es Olaf Meinking, der Berater des Trainers. Genau so hätten sie den letzten Tag empfunden, nachdem sie am Dienstag vom BVB aufgefordert worden waren, zum Mannschaftshotel zu fahren, zum Hotel L’Arrivée. Dort, wo im April das wirkliche Drama in Dortmund stattgefunden hatte. Wo es um Leben und Tod ging. Nicht um Egos und Eitelkeiten.

Als Tuchel mit Meinking am Hotel eintrifft, in dessen unmittelbarer Nähe die Sprengsätze vor dem Spiel gegen Monaco hochgegangen waren, stehen schon Ordnungskräfte des BVB davor. Auch ein Fotograf wartet. Den Hamburger Anwalt, der ansonsten Künstler berät und vertritt, erinnerten die vergangenen Wochen beim BVB immer wieder an Szenen aus „House of Cards“, der amerikanischen Fernsehserie um Macht, Verrat und Intrigen in Washington. Aus diesem Blickwinkel war das dann so etwas wie die letzte Inszenierung des gerissenen Präsidenten Frank Underwood, aber eben nur im Dortmunder Format. „Da wirst du für den Rauswurf genau in das Hotel einbestellt, vor dem der Bus fast explodiert ist“, sagt Meinking kopfschüttelnd. „Gibt es da überhaupt ein Feingefühl für die Situation? Aber vielleicht ist das die Welt des Profifußballs.“

© AP, reuters BVB und Tuchel trennen sich

Es ist zumindest das schräge Bild, das Borussia Dortmund abgibt. Ein Verein, der „echte Liebe“ predigt und vermarktet – und bei dem sich die Hauptdarsteller gegenseitig bis zuletzt nur Böses unterstellen. Keine Intrige, die das Tuchel-Lager im Watzke-Lager für unmöglich hält. Kein Satz, den das Watzke-Lager dem Tuchel-Lager noch abnimmt. Und umgekehrt gilt das Gleiche. Bei der Borussia wird in dem beschämenden Scheidungskrieg auch ein Sittengemälde des Profifußballs im Duell zwischen alter und neuer Fußballwelt ansichtig, zwischen einem Patriarchen und einem Nerd, das die Dortmunder Fans kaum ertragen können.

Und das dem Image des Vereins schweren Schaden zugefügt hat, dem Trainer ebenso wie dem Geschäftsführer. Die Anhängerschaft ist geteilt, durch BVB-Familien geht ein Riss, die Fanforen flippen aus. You’ll never walk alone? Das ist seit dem Anschlag und dem, was der Klub daraus gemacht hat, nur noch ein von der Südtribüne gesungener Witz. Selbst beim Pokalsieg in Berlin sah Watzke mitunter wie versteinert aus. Und Tuchel verrutscht die Körpersprache ohnehin öfter.

46715220 Wirklich harmonisch war das Verhältnis von Watzke (links) und Tuchel schon lange nicht mehr. © Picture-Alliance Bilderstrecke 

Das Gespräch nach Saisonschluss zwischen dem Trainer und der BVB-Führung, in dem sich der Trainer nur die Kündigung abholen durfte, war lange angekündigt. Eine ergebnisoffene Diskussion hatte BVB-Geschäftsführer Watzke bis zuletzt in Aussicht gestellt. Die gemeinsamen Perspektiven sollten ausgelotet werden. Aber diese Ankündigung stimmte offenbar längst nicht mehr. Als Tuchel nach dem Spiel gegen Monaco sagte: „Wir hatten das Gefühl, dass wir behandelt werden, als wäre ’ne Bierflasche an unseren Bus geflogen“ und hinzufügte, dass sich bei ihnen das „Gefühl festgesetzt“ habe, „dass die Termine vorgegeben werden und wir zu funktionieren haben“ – da war es aus.

Diese Sätze, so räumt Watzke nun im „Spiegel“ ein, seien für ihn eine Zäsur gewesen: „Auf einmal war ich der seelenlose Technokrat. Ich!“ Und weiter: „Es war, als hätte Mike Tyson dir aus dem Nichts eine vor den Kopf geballert“, sagt Watzke über die Sätze Tuchels. Dabei waren es der Trainer und die Spieler, die 24 Stunden vorher in dem Bus saßen, als die Sprengsätze explodierten und Metallteile in Kopfstützen und unter dem Sitz Tuchels einschlugen.

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Vom „Spiegel“ hat sich Watzke in den Wochen der Krise begleiten lassen. Sogar der „inner circle“ der Borussia öffnete dafür die Türen, dort, wo angeblich so viel Wert auf Loyalität und Stillschweigen gelegt wird. Ob er in dieser Zeit einen Fehler gemacht habe? „Ich sehe keinen gravierenden Fehler. Ich bin da in etwas reingeraten und wusste irgendwann nicht mehr, wie ich da rauskomme“, sagt Watzke. Vor dem Pokalfinale habe er über einen Rücktritt nachgedacht, aber nur für den Fall, dass Dortmund das Endspiel verlöre.

Meinking hatte sich in dieser Zeit einen Haufen Notizen für das Gespräch am Dienstag gemacht. In den zwei Jahren war einiges zusammengekommen. Tuchels Berater konnte seine Notizen stecken lassen. Es gab nichts zu besprechen. Am Ende stand in den Zeitungen, das Gespräch habe 21 Minuten gedauert. Tatsächlich aber sei es, so behauptet Meinking, vor allem ein Monolog gewesen. Und eine Abrechnung. Watzke habe erklärt, dass es keine gemeinsame Zukunft gebe. Dass alle Gremien im Verein hinter der Entscheidung stünden. Dass Tuchel keine Chance habe.

© Opinary

Tuchel wäre bereit gewesen, nur seinen Vertrag bis Sommer 2018 zu erfüllen und ohne Vertragsverlängerung aus diesem Gespräch zu gehen. Dann hätte man sich, so Meinking, im Winter noch einmal zusammensetzen können, um zu sehen, ob vielleicht doch noch was geht. Er hatte ja noch einen Vertrag. Aber nun reichte es nicht einmal mehr zu einer gemeinsamen Presseerklärung. Tuchel hatte sich am Abend zuvor einen Twitter-Account eingerichtet, auf dem er dann noch vor dem börsennotierten Klub die Trennung bekannt gab.

In Meinkings Notizen steht auch, wie Tuchel sich in den vergangenen Monaten bemüht haben will, die Erwartungen zu erfüllen. Wie Tuchel, der mit seinen Aussagen und Aufstellungen in dieser Saison immer wieder Kritik auf sich zog, an sich gearbeitet habe. Und tatsächlich: Seit der peinlichen Niederlage gegen Darmstadt im Februar, als er Watzke und Sportdirektor Zorc provozierte („Es muss ein Umdenken stattfinden. Wir sind nicht nur das, was wir gegen Leipzig und Bayern zeigen, sondern auch das, was wir gegen Darmstadt zeigen. Es wäre hilfreich, wenn das mal durchsickern würde. Ich dachte, das ist intern schon angekommen“), hat es solch schräge Pressekonferenzen nicht mehr gegeben. Öffentliche Einzelkritik unterließ er. In den Spielen wurde seltener rotiert. An Aufstellungen gab es weiterhin Kritik in Dortmund, aber seltener. Aber am wichtigsten: Alle wichtigen Spiele hat Tuchels Team gewonnen. Manche hat der BVB sogar nach Rückstand gedreht, das Pokal-Halbfinale bei den Bayern (3:2), auch das letzte Saisonspiel gegen Bremen mit der direkten Qualifikation für die Champions League (4:3).

© AFP, reuters BVB lässt sich in Dortmund feiern

Viele hatten etwas anderes erwartet: dass das Team am Anschlag zerbricht. Und nicht, dass es zusammenwächst. Nach dem Pokalfinale hatte es dann zum ersten Mal „Tuchel“-Rufe aus der Fankurve gegeben. Eine Vertragsauflösung mit Verschwiegenheitserklärung hat Tuchel laut seinem Berater mit Dortmund nicht unterschrieben, die formelle Einigung fehlt noch. Watzke wiederum habe in der Unterredung versprochen, nach der Trennung nun kein Sterbenswörtchen mehr über die Öffentlichkeit mitzuteilen, wie Tuchels Berater sagt. In diesem Sinne stand es auch in einer Presseerklärung des Klubs. Aber kaum war das Treffen beendet, verschickte der Geschäftsführer einen offenen Brief an die Fans.

„Der BVB hatte mit Thomas Tuchel zwei erfolgreiche Jahre, in denen die sportlichen Ziele erreicht wurden. Allerdings haben wir – Sportdirektor Michael Zorc und ich – uns in dieser Zeit in der Zusammenarbeit mit dem Trainerteam auch aufgerieben“, schrieb Watzke. Und dass sich Führungsverantwortung nicht ausschließlich am Ergebnis orientieren könne. Es gehe auch immer, so der Geschäftsführer, „um grundlegende Werte wie Vertrauen, Respekt, Team- und Kommunikationsfähigkeit, um Authentizität und Identifikation. Es geht um Verlässlichkeit und Loyalität.“ Mit anderen Worten: daran fehle es Tuchel. Der Rosenkrieg ging in die Verlängerung. „Watzke soll damit aufhören. Wir wünschen uns, dass jetzt Ruhe ist“, sagt Tuchels Berater.

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Auf Anfrage lehnte es der BVB ab, sich zu Inhalten und dem Verlauf des Trennungstreffens zu äußern. Meinungsverschiedenheiten seien auch in der Vergangenheit beim BVB nie öffentlich ausgetragen worden, Interna seien immer intern geblieben. Zuletzt sei die Situation zwar eine andere gewesen, „wenngleich uns das im Rückblick nicht überrascht“. Die scharfe, in der Sache aber nicht weiter ausgeführte Kritik Watzkes an Tuchel ist im geteilten Dortmund nicht bei allen gut angekommen. BVB-Anhängerin Carolin Emcke, als Trägerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels auch mit komplizierteren Konfliktlagen bestens vertraut, twitterte nach der Entlassung umgehend: „Der @bvb trennt sich von #Tuchel ohne die Gründe ehrlich zu erläutern – und beklagt Kommunikations-Schwächen beim Trainer? Come on!“

Die alleinige Lufthoheit über den Dortmunder Fußball-Stammtischen hatte der starke Mann beim BVB seit dem Anschlag eingebüßt, als er die Ansetzung des Spiels für den nächsten Tag fixierte, manche Spieler sich aber instrumentalisiert fühlten. Am Mittwoch schreckte eine Vorabmeldung der „Zeit“ den Klub auf. Sie berührt den sensibelsten Moment in der jüngeren Geschichte der Borussia. Es ging um die Stunden und den Tag nach dem Anschlag auf das Team – und die Frage, ob Watzke danach womöglich nicht die Wahrheit gesagt habe, um in der Öffentlichkeit besser dazustehen. Die „Zeit“ berichtete, Marco Reus habe bei einer Mannschaftssitzung vor dem Abschlusstraining gesagt, dass er es für „falsch“ halte, „dass wir heute Abend spielen“.

© Twitter

Daraufhin sei es zu einem Wortwechsel zwischen Watzke und Reus gekommen, der wegen einer Verletzung nicht im Mannschaftsbus gesessen hatte und auch nicht dem Kader angehörte. Teamkollege Gonzalo Castro habe sich daraufhin eingeschaltet und die Sichtweise von Reus unterstützt, ebenso wie drei weitere Spieler, allerdings angeblich weniger deutlich. Aus der „Zeit“ heißt es, dass sich diese Informationen aus der Kabine selbstverständlich auf mehrere Quellen stützten. Die Brisanz, die darin steckt: Der Geschäftsführer hatte nach dem Anschlag stets behauptet, dass er mit einem solchen Szenario durch die Spieler „kein einziges Mal konfrontiert worden“ sei.

Watzke ließ daraufhin über den Pressesprecher mitteilen, „kein Spieler aus dem Monaco-Kader“ habe gegenüber ihm „den Wunsch geäußert, am Abend nicht spielen zu wollen“. Richtig daran ist: Reus und Castro, die den Mut hatten, ihre Meinung zu sagen, standen nicht im Kader. Der Berater von Tuchel lehnte es ab, sich über Vorgänge in der Kabine zu äußern. Der BVB bestätigte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dass es „bei der Beurteilung der Spielansetzung in einer offenen Diskussion zu Beginn der Sitzung kontroverse Meinungen gegeben hat“. So bleibt die Frage: Warum hat das Watzke dann nicht schon vorher gesagt?

© Twitter

„Für uns ist es befremdlich, dass zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt Detailsaus vertraulichen Mannschaftssitzungen des BVB nach außen gedrungen sind – und dies sowohl inhaltlich als auch chronologisch stark verzerrt“, teilt der Klub der F.A.Z. schriftlich mit. „Der Versuch, hier einen Dissens zwischen der Mannschaft bzw. einzelnen Spielern und der Geschäftsführung sowie dem Sportdirektor herbeizuführen, ist komplett konstruiert.“

Der hässliche Dortmunder Scheidungskrieg, der nur Verlierer hinterlässt, ist auch ein Kampf, der über die Medien geführt wird. Und manchmal scheint es: auch von ihnen. Darauf deutet auch der Umgang mit der Reaktion von Reus hin, der am Mittwoch bestätigte, dass er gegen die Spielansetzung war. Eine Aussage, die Watzke eigentlich in Erklärungsnot bringen müsste. Aber Reus fügte seiner Bestätigung ein paar Sätze hinzu, die an der Sachlage zwar nichts änderten, aber Raum für Interpretationen boten – und der wurde im Kampf um die Meinungshoheit genutzt. „Aki Watzke und ich hatten und haben keinen Streit, sondern ein gewachsenes Vertrauensverhältnis“, sagt Reus. „Und das beinhaltet, dass man auch mal anderer Meinung sein kann und offen über gewisse Dinge diskutieren kann. Aki hat uns nach dem Anschlag letztlich ja auch angeboten, dass die Spieler, die nicht auflaufen wollen, sich noch bis zum Nachmittag melden können.“ In letzter Konsequenz, und diesen Punkt betont der BVB gegenüber der F.A.Z., sei kein einziger Spieler bis zum Anpfiff auf Watzke oder Zorc zugekommen und habe von dem Angebot Gebrauch gemacht oder Gebrauch machen wollen, gegen Monaco nicht aufzulaufen. Auch Tuchel habe gesagt, man könne und wolle spielen.

© Twitter

„Watzke weiß doch, dass es anders war, dass es nicht die ganze Geschichte ist“, sagt der Berater von Tuchel. Nach dem Training hatte sich das Team dann offenbar doch entschlossen, am Abend zu spielen. Nach der Partie sprudelten die Gefühle aus den jungen Anschlagsopfern nur so heraus. „Wir haben Familien mit Kindern zu Hause, und wir sind keine Tiere. Ich bin froh, dass alle Spieler und Vereinsmitarbeiter am Leben sind. Ich fühle mich wie ein Tier und nicht wie ein Mensch. Wer das nicht durchgemacht hat, weiß nicht, wie schlimm das für uns war“, hatte Verteidiger Sokratis gesagt. Auch die Spieler Sahin und Bürki äußerten sich emotional. „Haben ihn die Aussagen der Spieler auch getroffen wie ein Schlag von Mike Tyson? Herr Watzke verengt die Auseinandersetzung auf einen Konflikt zwischen ihm und Thomas Tuchel“, sagt Meinking.

Tuchel, der in Mainz vorzeitig aus seinem Vertrag ausgestiegen war, will in der diesmal erzwungenen Pause über seine Zukunft nachdenken. Eins ist jetzt schon sicher. „Thomas geht nicht zu Bayer Leverkusen“, sagt sein Berater. „Nach dem Urlaub wird man sehen, wie die Dinge sich entwickeln.“ Es könne gut sein, dass Tuchel jetzt erst einmal abwarte, womöglich auch ein halbes Jahr. Er wolle sich nicht unter Druck setzen. „Es kann natürlich auch das Ausland sein.“ Wichtig sei für Tuchel die Ausstrahlung eines Klubs. Das Stadion. Die Stadt. Das Wappen. Die großen Trainer, die dort waren, und die großen Spieler. „Das ist fast die Herangehensweise eines Fußball-Liebhabers“, sagt Meinking. „Und er will wissen, wofür ein Klub steht.“ Das fragt sich dieser Tage nicht nur Tuchel. Das muss sich auch der BVB fragen.

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