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Bundesliga-Kommentar Wachablösung mit Kawumm

 ·  Dortmunds sechs Punkte Vorsprung sind kein Wunder, keine Überraschung, kein Zufall, sondern gerechter Ausdruck harter Arbeit und großer Begabung. Und steht am Ende die Meisterschaft, dann hat sie der Elan zum Erfolg getrieben.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (13)

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Frank Selig
Frank Selig (fmselig) - 14.04.2012 02:06 Uhr

Warum ...

... so viel Aufhebens, warum diese Töne, Herr Berns? Es ist ein - für die Protagonisten fürstlich honoriertes - Spiel. Nichts weiter.

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Hans-Werner Martin

Milchmädchenrechnung...

Wenn Robben den Elfer verwandelt hätte... Hat er aber nicht! Leute, "Grau ist alle Theorie, entscheidend is' auf'm Platz!"
Letztes Jahr waren sie eine "Eintagsfliege", heute stehen sie kurz vor der Wiederholung des Erfolges und sind seit z.Z. 24 Spielen ungeschlagen! Ich finde, bei dieser Leistung stehen die Dortmunder zurecht da, wo sie stehen.
Im übrigen ist und bleibt Fußball ein Kampfspiel und da muß du bis in die Haarspitzen voll mit Adrenalin sein, um erfolgreich zu sein... Uli H. sollte sich auch mal eine Ladung in DO für seine Leute bestellen...

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Frank Bussmann

Einseitige, verzerrende BVB-Lobhudelei

Hätte Bayern so gespielt wie Dortmund, hätten alle Medien von einem unverdienten Duseltor geschrieben, wenn es aber andersherum ist, war es ein verdienter Sieg. Dies belegen die Zahlen. Dortmund war in der ersten Halbzeit stark, dafür in der zweiten sehr schwach, mit nicht einer Torchance vor dem Glückstor nach der Ecke. Das Tor war weder herausgespielt noch erzwungen, sondern beruhte auf einem nicht gelungenen Schuss von Großkreutz, der zufällig bei Lewandoski landete, der perfekt reagierte aber nur reüsiserte, weil Robben pennte und das Abseits aufhob, sonst wäre nichts passiert. Die Wachablösung des BVB sieht man international seit 2 Jahren gar nicht, totales Versagen. National top, sonst flop!

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Michael Rembrink
Michael Rembrink (mr1960) - 12.04.2012 22:55 Uhr

Kaffeesatzleserei

Ich finde es erstaunlich, welche tiefgehenden Schlussfolgerungen hier aus einem einzigen Fußballspiel gezogen werden. Die Heimmannschaft rennt sich in der 1. Halbzeit die Seele aus dem Leib und spielt sich in einen Rausch, nutzt aber ihre Chancen nicht. In der zweiten Halbzeit ist sie platt und die Gastmannschaft ist überlegen. Durch eine taktische Dummheit (Robben löst das Abseits auf) und einen Geistesblitz eines der vielen sehr guten Spieler auf dem Platz fällt das zu dem Zeitpunkt glückliche 1:0. Euphorisiert vom tobenden Publikum gewinnt die Heimmannschaft wieder Oberwasser, hat Glück und gewinnt am Ende mit 1:0. Das passiert doch an jedem Wochenende, mit ständig wechselnden Rollen. Und Vorsicht mit dem naiven Glauben an Fernsehbilder. Teleobjektive verzerren die Darstellung. Ich würde einfach mal der Optik des Schiedsrichters vertrauen in der Elfmeterfrage. Der Herr Subotic hätte gestern aus meiner Sicht eine Rote Karte wegen unsportlichen Verhaltens sehen müssen.

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Jörg Reifschläger

Wenn Robben den Elfmeter verwandelt hätte ...

... und noch die Torchance genutzt hätte, dann stünde hier etwas vom Bayern-Dusel. Um es klarzustellen. Ich war neutraler Beobachter und Dortmund hat zu Recht gewonnen. Aber wenn sinngemäß hier steht: "an jedem Spieltag Bestleistung abgerufen". Da erinnere ich mich noch an die unsäglichen Leistungen zweier Jahre im internationalen Fußball. Inklusive dieser Saison. Und auch an ein mageres 1:0 gegen eine Notmannschaft von Werder Bremen. Jeder hat mal einen schlechten Tag, das gilt für beide Mannschaften. Ich habe nichts dagegen, wenn die Meisterschaft in Zukunft spannend bleibt. Aber wenn die Borussia-Spieler soviel Adrenalin aufbauen, dass es teilweise in Unsportlichkeiten mündet, macht mir das keinen Spaß mehr. Die Bundesliga hat nächstes Jahr einen Champions-League-Platz mehr. Verdienst von Dortmund ist das jedenfalls nicht.

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Julian Aymans
J.A.H. A (JulianAy) - 12.04.2012 13:18 Uhr

Wachabloesung...

... schau ich mir dann kommendes Jahr in der CL an.

Dortmund spielt den schoeneren Fussball und wird dieses Jahr auch wieder verdient Meister. Aber man muss auch die Kirche im Dorf lassen.
Dortmund hat - leider - dieses Jahr in der CL kein Land gesehen und sich nichtmal fuer die UEFA-Liga qualifiziert gehabt.

Dem deutschen Fussball wuerde es mehr als gut tuen, wenn Dortmund auf dauer ein ernsthafter Gegner auf augenhoehe fuer Bayern bleibt. Noch besser, wenn Dortmund auch etwas fuer die 5-Jahreswertung tut.

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Ulrich B. Boddenberg

Sozialverhalten auf Augenhöhe.

Was an den Bayern mittlerweile wirklich nervt und diesen an sich tollen Verein mit tollen Spielern (und das sage ich als BVB-Fan) diskreditiert, ist die geradezu pöbelnde Arroganz, mit der jeder einzelne Bayern-Spieler in den Medien auftritt. Es wird ja geradezu vermittelt, dass der FC Bayern ein natürliches Recht hat, deutscher Meister und Pokalsieger zu werden und es gerade zu ausgeschlossen ist, dass es ein anderer Verein überhaupt versuchen will. Ich denke jeder weiß, was gemeint ist, so dass es hier nicht weiter ausgeführt werden muss.
Wenn an der Isar realisiert wird, dass ein wenig Bescheidenheit viel Sympathien schafft, dann haben wir zwei Mannschaften, die auch vom Sozialfaktor und letztendlich auch vom Sympathiefaktor herauf Augenhöhe sind.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.04.2012 17:01 Uhr
Jörg Reifschläger

Das ewige Geschwafel...

... von dem unsagbar gutherzigen Arbeiterverein Ballsportverein Borussia. Sozialverhalten "auf Augenhöhe" hatten wir ja im Spiel. Man denke da an Groß"kotz" und Hummels, die ja irgendwie ihr Mütchen kühlen mussten. Ich bin kein Bayern-Fan aber die Unsympathie eines Weidenfellers hat schon die soziale Augenhöhe eines früheren Kahn erreicht. Und kaum hat der Verein mal ein wenig Geld übrig, wird auch kräftig eingekauft. Wo bitte schön, ist der Unterschied?

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Thomas Kobler

Ja, "Kawumm" ist...

...eine recht präzise Umschreibung dessen, was das Spiel des BVB ausmacht - rausgehen und den Gegner weghauen! Ihr Spiel kennt keine Hemmungen, und selbst der seit der Dominanz von Barcelona und Spanien völlig verpönte Einsatz des "langen Balles" wird durch Hummels zumindest in der Bundesliga wieder salonfähig und erweist sich als einfaches, jedoch wirksames Mittel die Dichte heutiger Mittelfelder bei Bedarf zu überbrücken. Badstuber auf Bayern-Seite könnte das wahrscheinlich ähnlich gut, aber dort tut man sich offenbar immer noch etwas schwer damit, dogmatische Restposten der Aera van Gaal zu entsorgen. Winkelzüge um den Mittelkreis mal mit einer Geraden zu durchkreuzen, die gemäss Lehrbuch immer noch die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist, kann im richtigen Moment für total viel "Kawumm" sorgen.

Mal sehen, was den Münchnern für die Revanche im Pokal-Endspiel einfallen wird, um den BVB zu knacken.

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Christian Hausen
C. Hansen (spellfire) - 12.04.2012 11:51 Uhr

hatten sie's geahnt?

Um Hoeneß, Beckenbauer, Rummenigge und Co. war es für FCB-Verhältnisse überraschend still vor dem Gipfeltreffen. Die Bayern sind meistens besser, wenn sie vorher auf den Busch klopfen. Nun ist der Zug abgefahren und Dortmund holt den Titel - schöne neue Welt!

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Christoph Rohde

Weniger taktisches Verständnis

Bayern spielt simplen, ausrechenbaren Fußball. Dortmund ist da haushoch überlegen, einige andere Teams auch, s. Gladbach. Gegen eine Borussia hat Bayern keinen Punkt geholt, weil sie mit ihrem Schema-F-Fußball ausrechenbar sind. Dortmund hat sie phasenweise an die Wand gespielt.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.04.2012 14:11 Uhr
Volker Bitzer

Dabei sein ist alles?

So, wie sich die Dinge darstellen, könnten die Bayern zwar bis zum Schluss in allen Wettbewerben dabei gewesen sein. Aber keinen Titel erringen. Eine gute Halbzeit gegen Dortmund nützt nichts, wenn man am Ende leer ausgeht.

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Jim Greek
Jim Greek (Jos_Vik) - 12.04.2012 12:11 Uhr

welche 2. Halbzeit haben Sie gesehen ???

Die Bayern waren imho mindestens ebenbürdig u. sind im Gegensatz zum BVB noch in allen Wettbewerben.

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Jahrgang 1959, Sportredakteur.

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