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Bundesliga Huub Stevens wird neuer HSV-Trainer

02.02.2007 ·  Jetzt steht es fest: Der Niederländer wird Nachfolger von Thomas Doll beim Hamburger SV und erhält einen Vertrag bis 2008. Stevens war in der Bundesliga bereits in Schalke und Berlin tätig, „ein Gott oder großer Meister“ ist er aber auch nicht, weiß ein HSV-Spieler.

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Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist Hamburger SV hat Huub Stevens als Nachfolger des am Donnerstag entlassenen Trainers Thomas Doll verpflichtet. „Wir sind uns einig geworden. Huub Stevens erhält einen Vertrag bis 2008“, sagte HSV-Sportchef Dietmar Beiersdorfer. Der frühere Coach von Schalke 04, Hertha BSC Berlin und des 1. FC Köln kommt vom niederländischen Ehrendivisionär Roda Kerkrade, den er seit Mai 2005 betreute. Zuvor hatte Top-Kandidat Felix Magath den Hanseaten eine Absage erteilt.

Beiersdorfer will sich noch am Freitagabend in Berlin mit Stevens treffen, trotzdem wird der neue Coach beim Punktspiel des HSV am Samstag bei der Hertha wohl noch nicht auf der Trainerbank sitzen. „Die genauen Abläufe werden wir noch besprechen, möglicherweise wird die Mannschaft in Berlin noch von unserem Amateur-Coach Karsten Bäron betreut“, erklärte Beiersdorfer.

„Wichtigste ist nicht der Trainer“

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Der HSV ist in der Bundesliga ein Verein mit viel Tradition. Ich bin sicher, dass die Mannschaft die nötige Qualität besitzt und in den verbleibenden Spielen die Abstiegsregion verlassen wird“, sagte Stevens zu seinem neuen Engagement. „Wir haben mit Huub Stevens einen erfahrenen Trainer verpflichtet, der sich in der Bundesliga gut auskennt. Wir sind überzeugt, dass er die Mannschaft aus dem Tabellenkeller führen wird“, erklärte der HSV-Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann.

Die Spieler nahmen die Kunde vom neuen Cheftrainer zurückhaltend auf. „Wir lassen uns überraschen“, meinte Neuzugang Mathias Abel. Für Juan Pablo Sorin und Ivica Olic spielt der neue Mann auf der Kommando-Brücke zunächst nur eine Nebenrolle. „Das Wichtigste ist jetzt nicht der Trainer, das Wichtigste ist, dass wir in Berlin gewinnen“, sagten beide Spieler unisono. Stevens Landsmann Nigel de Jong zeigte dagegen mehr Emotionen: „Huub Stevens ist ein sehr guter Coach mit viel Bundesliga-Erfahrung. Er weiß, was er machen muss. Aber Stevens ist auch kein Gott oder großer Meister. Wir können das nur selbst schaffen.“

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa/sid
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