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Bundesliga : FC Augsburg trennt sich von Manager Rollmann

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Nur zehn Wochen Manager des FC Augsburg: Jürgen Rollmann Bild: dpa

Der FC Augsburg hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Manager Jürgen Rollmann getrennt. Über die Gründe schweigt der Tabellenvorletzte der Fußball-Bundesliga.

          Fußball-Bundesligist FC Augsburg hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Manager Jürgen Rollmann getrennt. Grund seien „unüberbrückbare Differenzen in der sportlichen Entwicklung“, teilte der Tabellenvorletzte am Sonntagabend auf seiner Homepage mit. Weitere Angaben erfolgten mit Hinweis auf ein laufendes Verfahren nicht. „Aufgrund der kurzfristigen Entscheidung werden sich die FCA-Verantwortlichen in den kommenden Wochen um die Nachfolgeregelung kümmern“, hieß es weiter. Rollmann hatte seinen Posten erst am 8. Oktober angetreten.

          Trainer Weinzierl ist völlig überrascht

          Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ über die überraschende Personalentscheidung berichtet. Der 46 Jahre alte Rollmann wollte sich auf Anfrage der Zeitung nicht äußern und verwies an seinen Rechtsanwalt, den Frankfurter Juristen Horst Kletke, der ein anerkannter Spezialist für arbeitsrechtliche Problemfälle im Profifußball ist. Auch er gab sich bedeckt. „Wir äußern uns nicht, es ist ein schwebendes Verfahren.“ FCA-Trainer Markus Weinzierl reagierte nach Angaben von „Sky Sport News HD“ völlig überrascht, als ihn der Sender mit der Nachricht konfrontierte.

          Rollmanns Vertrag beim FC Augsburg wäre noch bis zum Saisonende gelaufen. Als aktiver Spieler stand er 1996/1997 im Tor der Augsburger. Zuvor hatte Rollmann unter anderem bei Werder Bremen und beim MSV Duisburg gespielt. Nach dem Ende seiner sportlichen Laufbahn arbeitete er 1999 und 2000 als Manager und Geschäftsstellenleiter beim FCA. Vor zehn Wochen wurde er zum Nachfolger Manfred Paulas ernannt, der sich als Leiter des neuen Nachwuchsförderzentrums um die Jugendarbeit beim FCA kümmern sollte.

          Augsburg war in der Saison 2010/11 erstmals in die Bundesliga aufgestiegen. Nach der Vorrunde liegen die Schwaben mit nur neun Punkten und einem Sieg aus 17 Partien auf dem vorletzten Platz. Der Abstand zum rettenden 15. Rang beträgt bereits zehn Punkte. Unter der Ägide von Präsident Walter Seinsch war seit dessen Amtsantritt im Jahr 2000 nur Andreas Rettig mit sechs Jahren längerfristig FCA-Manager.

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