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Bundesliga Bayern München stellt „Dreamteam“ vor

07.06.2007 ·  Mit Luca Toni und Franck Ribéry präsentiert der FC Bayern in München seine bisher spektakulärsten Neuzugänge für die kommende Saison. Ribery hat am Nachmittag seinen Vertrag beim deutschen Rekordmeister unterzeichnet.

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Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München hat die größte Transfer-Offensive seiner Vereinsgeschichte mit einem weiteren prominenten Neuzugang fortgesetzt. Nach dem italienischen Weltmeister-Stürmer Luca Toni verpflichteten die Münchner nun erwartungsgemäß auch den französischen Nationalspieler Franck Ribéry. „Wir sind sehr stolz über die Zugänge. Wir haben insgesamt wirklich viel Geld ausgegeben“, sagte Manager Uli Hoeneß. Mit den beiden Weltklasse-Profis will der FC Bayern nach einer Saison ohne Titel und der erstmals seit zehn Jahren verpassten Champions- League- Qualifikation zum Großangriff auf gleich drei Trophäen blasen.

Die WM-Teilnehmer Toni und Ribéry, die vor mehr als einem Dutzend Kamerateams und im Blitzlichtgewitter der Fotografen am Donnerstag in einem Münchner Hotel vorgestellt wurden, erhielten Vierjahresverträge bis zum 30. Juni 2011. Weitere Zugänge wie der von WM- Torschützenkönig Miroslav Klose (Werder Bremen) sind im Gespräch. Vor allem der Poker um die Ablöse für Klose dürfte den SV Werder und die Bayern in den nächsten Tagen auf Trab halten. Der Verbleib des bisherigen Angriffsführers Roy Makaay bei den Münchnern ist fraglich.

Schon weit über 50 Millionen Euro ausgegeben

Vor der von einem großen Medieninteresse - rund 100 Journalisten waren akkreditiert - begleiteten Pressekonferenz, die nicht am Vereinsgelände an der Säbener Straße, sondern in einem Münchner Hotel abgehalten wurde, standen neben Toni bereits die Zugänge von Hamit Altintop (Schalke 04/ablösefrei), Marcell Jansen (Mönchengladbach/10 Mio.), Jan Schlaudraff (Aachen/1,2 Mio.) und José Ernesto Sosa (Estudiantes de la Plata/6 Mio.) fest. Mit den 11 Millionen Euro für Toni (AC Florenz) und den geschätzten 25 Millionen Euro Ablöse für Ribéry an Olympique Marseille hat der FC Bayern schon weit über 50 Millionen Euro ausgegeben.

Sollte die kolportierte Ablöse von rund 25 Millionen für Ribéry stimmen, wäre der Franzose neben dem früheren Dortmunder Marcio Amoroso (rund 50 Millionen Mark) der teuerste Einkauf der Bundesliga- Geschichte. Kostspieligster Bayern-Einkauf war bislang der 2003 verpflichtete Niederländer Makaay, für den die Münchner 19,25 Millionen Euro an Deportivo La Coruna gezahlt hatten. An dem besten Bayern-Angreifer der vergangenen Jahre sind angeblich Feyenoord Rotterdam, PSV Eindhoven und Olympique Lyon interessiert. Kommt Klose tatsächlich schon in diesem Sommer, wird Makaay wohl gehen. Dagegen setzt der FC Bayern in der neuen Saison fest auf Lukas Podolski.

Schlaudrauff und Sagnol pausieren noch

Bei den Transfers sehen sich die Münchner als Gewinner, doch es gab auch einen aktuellen Verletzungs-Rückschlag. Drei Wochen vor dem Trainingsauftakt wurde Nationalspieler Schlaudraff am Donnerstag in Hannover wegen eines Bandscheibenvorfalls im Bereich der Lendenwirbelsäule operiert. Der Offensivspieler, der einen Dreijahresvertrag bei den Münchnern hat, dürfte bei optimalem Heilungsverlauf erst nach sechs bis acht Wochen wieder voll belastbar sein und den Großteil der Vorbereitung verpassen. Auch wann der am Knie verletzte Willy Sagnol in das Team zurückkehrt, ist offen.

Franck Ribéry war am Donnerstag zur sportmedizinischen Untersuchung in München, nachdem er am Vorabend noch die Auswahl Frankreichs zu einem 1:0 gegen Georgien geführt hatte. Nachdem die Ärzte Grünes Licht gegeben hatten, konnte der Franzose von den Bayern als nächster Hochkaräter präsentiert werden.

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