04.11.2006 · Ausgerechnet der Aufsteiger hat die Erfolgsserie des Tabellenführers gestoppt. Schaafs Team versäumte es, seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auszubauen.
Ausgerechnet Bundesliga-Aufsteiger Energie Cottbus hat die Erfolgsserie von Tabellenführer Werder Bremen gestoppt. Nach vier Siegen hintereinander kam der Spitzenreiter gegen das Team aus der Lausitz über ein 1:1 nicht hinaus und versäumte es, seinen Vorsprung an der Tabellenspitze weiter auszubauen.
Vor 39.222 Zuschauern im Weserstadion gingen die Cottbuser durch Francis Kioyo vier Minuten nach Wiederbeginn völlig überraschend in Führung. Der Torjäger aus Kamerun schloß einen Alleingang über das halbe Spielfeld mit einem unhaltbaren Distanzschuß ab. Nach diesem Rückstand verstärkten die Hanseaten ihre Angriffsbemühungen und wurden in der 76. Minute mit dem Ausgleichstreffer belohnt. Nach Vorarbeit von Miroslav Klose gelang dem erst acht Minuten zuvor eingewechselten Ivan Klasnic der verdiente Ausgleichstreffer.
Borowski wurde vermißt
Die Norddeutschen verpaßten es, in einer überlegen geführten ersten Halbzeit die Weichen auf Sieg zu stellen. Sie erarbeiteten zwar mehr als ein halbes Dutzend hochkarätige Einschußmöglichkeiten, scheiterten jedoch immer wieder an Energie-Torhüter Tomislav Piplica. Der Keeper zeigte bei Dauerregen eine überragende Leistung und war lange Zeit weder aus der Distanz noch aus kurzer Entfernung zu bezwingen. Mehrfach erstarrte den Bremer Fans der Torschrei auf den Lippen, denn Piplica konnte in letzter Sekunde stets einen Gegentreffer vermeiden.
Doch das Remis erarbeiteten sich die Cottbuser auch aufgrund einer sehr soliden Abwehrleistung durchaus zurecht. Insbesondere Mannschaftskapitän Kevin McKenna war ein wahrer Turm in der Schlacht und bügelte mehrfach Stellungsfehler seiner Nebenleute aus. Erst als die Kräfte des Teams von Coach Petrik Sander nachließen, brauchte Energie Cottbus mehrfach Glück, um die Partie nicht doch noch zu verlieren.
Sander auf die Tribüne
Anders als in den Vorwochen merkte man den Bremern das Fehlen des am Knie verletzten Nationalspielers Tim Borowski diesmal in vielen Situationen an. Im Mittelfeld fehlte trotz der starken Leistung von Torsten Frings eine sichere Anspielstation, was die Aktionen der Bremer mehrfach störte. Die in Bestbesetzung angetretenen Cottbuser präsentierten sich hingegen als geschlossene Einheit, in der kein Akteur leistungsmäßig abfiel.
Neben Frings verdiente sich bei den Norddeutschen trotz einer Schwächephase nach dem Seitenwechsel der Brasilianer Diego noch die beste Note. Neben dem überragenden Pipilica war McKenna stärkster Akteur bei Cottbus. In der Nachspielzeit wurde Energie-Trainer Sander wegen Reklamierens von Schiedsrichter Babak Rafati aus Hannover auf die Tribüne geschickt.
Die Saison 2011/2012
| Verein | Sp | Diff | Pkt. | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | ![]() |
Borussia Dortmund | 34 | 55 | 81 | ![]() |
| 2. | ![]() |
Bayern München | 34 | 55 | 73 | ![]() |
| 3. | ![]() |
FC Schalke 04 | 34 | 30 | 64 | ![]() |
| 4. | ![]() |
Bor. Mönchengladbach | 34 | 25 | 60 | ![]() |
| 5. | ![]() |
Bayer Leverkusen | 34 | 8 | 54 | ![]() |
| 6. | ![]() |
VfB Stuttgart | 34 | 17 | 53 | ![]() |
| 7. | ![]() |
Hannover 96 | 34 | -4 | 48 | ![]() |
| 8. | ![]() |
VfL Wolfsburg | 34 | -13 | 44 | ![]() |
| 9. | ![]() |
Werder Bremen | 34 | -9 | 42 | ![]() |
| 10. | ![]() |
1. FC Nürnberg | 34 | -11 | 42 | ![]() |
| 11. | ![]() |
1899 Hoffenheim | 34 | -6 | 41 | ![]() |
| 12. | ![]() |
SC Freiburg | 34 | -16 | 40 | ![]() |
| 13. | ![]() |
FSV Mainz 05 | 34 | -4 | 39 | ![]() |
| 14. | ![]() |
FC Augsburg | 34 | -13 | 38 | ![]() |
| 15. | ![]() |
Hamburger SV | 34 | -22 | 36 | ![]() |
| 16. | ![]() |
Hertha BSC | 34 | -26 | 31 | ![]() |
| 17. | ![]() |
1. FC Köln | 34 | -36 | 30 | ![]() |
| 18. | ![]() |
1. FC Kaiserslautern | 34 | -30 | 23 | ![]() |