04.11.2006 · Die Schwaben haben ihren Höhenflug fortgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Veh bleibt in dieser Saison auswärts weiter ungeschlagen.
Der VfB Stuttgart hat seinen Höhenflug in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Armin Veh verbesserte sich durch einen 4:2 (2:1)-Erfolg bei Aufsteiger Alemannia Aachen zumindest bis zum Sonntag auf den zweiten Tabellenplatz und bleibt in dieser Saison auswärts weiter ungeschlagen.
Mario Gomez (24.), Thomas Hitzlsperger (26.) sowie zweimal Marco Streller (46. und 63.) erzielten die Treffer für die Schwaben, die ihr 1400. Bundesligaspiel absolvierten und nun schon seit sieben Begegnungen ohne Niederlage sind. Sascha Rösler (28.) und Vedad Ibisevic (86.) trafen für die Alemannia, die nach drei Niederlagen in Folge in der Tabelle weiter durchgereicht wird. Vor 20.800 Zuschauern auf dem ausverkauften Tivoli entwickelte sich von Beginn an eine temporeiche Begegnung.
Veh: „Jetzt nicht abheben“
„Die Niederlage geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Wir hatten nach dem Anschlußtreffer eine kleine Chance, doch gegen eine so spielstarke Mannschaft wie Stuttgart ist es schwierig, die Partie zu drehen“, sagte Aachens Trainer Michael Frontzeck. Sein Kollege Veh lobte den Auftritt seines Teams: „Wir haben von Beginn an ein gutes Spiel gemacht und den Sieg verdient. Wir dürfen jetzt aber nicht abheben“, sagte der VfB-Coach.
Beide Teams waren offensiv eingestellt. Bei den Schwaben, bei denen Streller den verletzten Cacau (Muskelverhärtung) ersetzte, führte Antonio da Silva geschickt Regie. Nach seiner Vorarbeit verfehlte Streller das Aachener Tor nur knapp (13.). Bei den Hausherren, die auf Reiner Plaßhenrich wegen Knieproblemen verzichten mußten, besaß Marius Ebbers die größte Möglichkeit zur Führung. Doch der Stürmer schoß Nationaltorhüter Timo Hildebrand in der 16. Minute vollkommen freistehend aus kurzer Distanz an.
Besser machte es U21-Nationalspieler Gomez, der einen Konter über Roberto Hilbert und Streller mit einem schönen Schuß ins lange Eck abschloß. Zwei Minuten später traf Nationalspieler Hitzlsperger aus 25 Metern. Bei seinem Aufsetzer machte Aachens Schlußmann Kristian Nicht keine gute Figur.
Mitten in die Stuttgarter Begeisterung hinein brachte Rösler den Aufsteiger noch vor der Pause zurück in die Partie, als er eine Vorarbeit von Sascha Dumm verwertete. Doch zu Beginn der zweiten Halbzeit übernahm der VfB sofort wieder das Kommando und stellte durch Streller nach glänzender Vorarbeit des überragenden Gomez den alten Abstand wieder her. Strellers zweites Tor sorgte frühzeitig für klare Verhältnisse.
| Verein | Sp | Diff | Pkt. | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | ![]() |
Borussia Dortmund | 21 | 32 | 46 | ![]() |
| 2. | ![]() |
Bayern München | 21 | 35 | 44 | ![]() |
| 3. | ![]() |
Bor. Mönchengladbach | 21 | 22 | 43 | ![]() |
| 4. | ![]() |
FC Schalke 04 | 21 | 18 | 41 | ![]() |
| 5. | ![]() |
Werder Bremen | 21 | -1 | 33 | ![]() |
| 6. | ![]() |
Bayer Leverkusen | 21 | 0 | 31 | ![]() |
| 7. | ![]() |
Hannover 96 | 21 | -2 | 31 | ![]() |
| 8. | ![]() |
VfL Wolfsburg | 21 | -11 | 27 | ![]() |
| 9. | ![]() |
VfB Stuttgart | 21 | 3 | 26 | ![]() |
| 10. | ![]() |
Hamburger SV | 21 | -8 | 26 | ![]() |
| 11. | ![]() |
1899 Hoffenheim | 21 | -2 | 25 | ![]() |
| 12. | ![]() |
1. FC Köln | 21 | -12 | 24 | ![]() |
| 13. | ![]() |
FSV Mainz 05 | 21 | -6 | 23 | ![]() |
| 14. | ![]() |
1. FC Nürnberg | 21 | -12 | 22 | ![]() |
| 15. | ![]() |
Hertha BSC | 21 | -11 | 20 | ![]() |
| 16. | ![]() |
1. FC Kaiserslautern | 21 | -11 | 18 | ![]() |
| 17. | ![]() |
FC Augsburg | 21 | -14 | 18 | ![]() |
| 18. | ![]() |
SC Freiburg | 21 | -20 | 17 | ![]() |