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4:2 gegen Schalke : Das erste Duell geht klar an Gladbach

  • -Aktualisiert am

Der Siegmacher: Doppeltorschütze Fabian Johnson Bild: dpa

Gladbach ist unter Trainer Hecking nicht aufzuhalten. Nach dem 4:2 gegen Schalke geht das beste Bundesliga-Team der Rückrunde gut gerüstet in die Europa-League-Duelle.

          Es war keine dieser magischen Europapokal-Nächte am Niederrhein, aber ein intensiver Abend in der Fußball-Bundesliga. Kurz vor Abpfiff lagen sich die Mönchengladbacher Fans in den Armen und sangen „Que Sera Sera, Borussia ist wieder da.“ Und ein Hauch von Europa schwang sogar mit am Samstag zu später Stunde in Mönchengladbach, als die Borussia den FC Schalke 04 souverän 4:2 bezwang. Es war die erste von drei Begegnungen binnen 13 Tagen zwischen den beiden Teams, die sich von der kommenden Woche an auch im Achtelfinale der Europa League gegenüberstehen.

          Während Gladbach nach dem Sieg wieder in Richtung internationale Plätze schauen kann, müssen die Schalker ihren Blick nun nach unten richten. Dabei machte die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl eigentlich keine schlechte Partie gegen die beste Rückrundenmannschaft der Liga.

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          Johnson, Johnson... :

          Die Knappen hielten im Borussia-Park meist das Spielgerät in den eigenen Reihen, hatten mehr Ballbesitz und erarbeiteten sich gute Möglichkeiten heraus. Nach einer druckvollen Anfangsphase der Gladbacher kam Schalke besser ins Spiel. Aber als nach 25 Minuten starker Regen einsetzte, schlug Gladbach plötzlich zu. Fabian Johnson, den „Fohlen“-Trainer Dieter Hecking statt Jonas Hofmann spielen ließ, konnte ungehindert die scharfe Flanke von Patrick Herrmann zur Führung verwerten (28.).

          Der Schalker Benedikt Höwedes hatte Alessandro Schöpf als Schuldigen auserkoren, schimpfte lautstark mit dem Außenbahnspieler, doch es war der Weltmeister, der den Fehler machte. Aus der Bahn warf Schalke der Rückstand nicht – vorerst. Auch weil ein anderer Weltmeister auf dem Platz patzte. Gladbachs Christoph Kramer schubste Thilo Kehrer im Strafraum und Nabil Bentaleb verwandelt den fälligen Elfmeter sicher.

          Nach der Pause sahen 54.014 Zuschauer im Stadion, wie die Borussia den Gegner dominierte. Johnson (64.), Oscar Wendt (67.) und Raffael (76.) spielten die Schalker Hintermannschaft schwindelig. Zwar konnte Leon Goretzka noch auf 4:2 verkürzen, mehr aber gelang den Schalkern nicht mehr. „Wir verhalten uns stümperhaft in einzelnen Situationen“, sagte Höwedes später.

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