29.11.2008 · Der Karlsruher SC war genau der richtige Gegner für Hannover 96, um den Weg aus der Krise und dem Tabellenkeller zu finden. Das erstmals gemeinsam aufgebotene Sturmduo Hanke / Forssell erzielte alle drei Tore.
Von Frank Heike, HannoverDas war genau der richtige Gegner für Hannover 96, um den Weg aus der Krise und dem Tabellenkeller zu finden. Ehe der Karlsruher SC am Samstagnachmittag richtig auf dem Rasen angekommen war, stand es durch schöne Tore von Mike Hanke (12. und 18. Minute) schon 2:0 für Hannover. Mikael Forssell ließ vor 32.000 Zuschauern noch in der ersten Halbzeit das 3:0 folgen (44.).
Der KSC erarbeitete sich erst nach dem Seitenwechsel gute Möglichkeiten und kam durch Antonio da Silva per Foulelfmeter (48.) und Lars Stindl (87.) sogar noch zum Anschluss. In der Nachspielzeit wäre Josh Kennedy beinahe noch der Ausgleich gelungen, aber der Australier scheiterte am glänzend parierenden Florian Fromlowitz.
Jede 96er Grätsche wurde bejubelt
Nach diesem Sieg sitzt Trainer Dieter Hecking bei Hannover 96 wieder fester im Sattel, und auch der Abstand zu den Abstiegsrängen ist größer geworden. Seine Aufstellung mit zwei Stürmern war genau die richtige Variante gegen diese abstiegsbedrohten Karlsruher; vor allem Hanke beschäftigte die KSC-Deckung ständig und war immer anspielbar.
Dahinter trieb Szabolcs Huszti das Spiel an. Der ganzen Mannschaft war von Beginn an anzumerken, dass sie diesen Sieg mit aller Macht wollte. So gelang zwar längst nichts alles, doch wurde jede Grätsche und jeder gewonnene Zweikampf von den Fans bejubelt.
Karlsruher SC ist nun Letzter
Die zweite Hälfte allerdings macht wenig Mut für die Zukunft: die „Roten“ spielten passiv, wollten den Vorsprung nur noch irgendwie über die Zeit bringen. Hannover 96 bekam auch deshalb Probleme mit dem KSC, weil der zweikampfstarke Mittelfeldspieler Hanno Balitsch für den verletzten Steven Cherundolo auf die rechte Außenverteidigerposition rücken musste und dann im Mittelfeld fehlte.
So kam Karlsruhe immer wieder relativ leicht vor das Hannoveraner Tor, hatte da aber vor allem zwischen der 53. und der 57. Minute Pech, als nacheinander Stoll, Stindl und Mutzel ganz knapp scheiterten. Aber trotz dieser Leistungssteigerung brechen nun für den KSC ganz schwere Zeiten an. Die Mannschaft verlor in Hannover schon zum siebten Mal im achten Auswärtsspiel und ist nun Tabellenletzer.
Die Saison 2011/2012
| Verein | Sp | Diff | Pkt. | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | ![]() |
Borussia Dortmund | 34 | 55 | 81 | ![]() |
| 2. | ![]() |
Bayern München | 34 | 55 | 73 | ![]() |
| 3. | ![]() |
FC Schalke 04 | 34 | 30 | 64 | ![]() |
| 4. | ![]() |
Bor. Mönchengladbach | 34 | 25 | 60 | ![]() |
| 5. | ![]() |
Bayer Leverkusen | 34 | 8 | 54 | ![]() |
| 6. | ![]() |
VfB Stuttgart | 34 | 17 | 53 | ![]() |
| 7. | ![]() |
Hannover 96 | 34 | -4 | 48 | ![]() |
| 8. | ![]() |
VfL Wolfsburg | 34 | -13 | 44 | ![]() |
| 9. | ![]() |
Werder Bremen | 34 | -9 | 42 | ![]() |
| 10. | ![]() |
1. FC Nürnberg | 34 | -11 | 42 | ![]() |
| 11. | ![]() |
1899 Hoffenheim | 34 | -6 | 41 | ![]() |
| 12. | ![]() |
SC Freiburg | 34 | -16 | 40 | ![]() |
| 13. | ![]() |
FSV Mainz 05 | 34 | -4 | 39 | ![]() |
| 14. | ![]() |
FC Augsburg | 34 | -13 | 38 | ![]() |
| 15. | ![]() |
Hamburger SV | 34 | -22 | 36 | ![]() |
| 16. | ![]() |
Hertha BSC | 34 | -26 | 31 | ![]() |
| 17. | ![]() |
1. FC Köln | 34 | -36 | 30 | ![]() |
| 18. | ![]() |
1. FC Kaiserslautern | 34 | -30 | 23 | ![]() |