21.09.2008 · Trotz eines frühen Rückstands war der VfB Stuttgart das bessere und glücklichere Team im Baden-Württemberg-Duell gegen den Karlsruher SC. Khedira, Gomez und Marica übertrumpften Fries.
Dank Torjäger Mario Gomez und Joker Ciprian Marica hat der VfB Stuttgart seine 43 Jahre währende Derby-Heimserie gegen den Karlsruher SC ausgebaut. Nationalstürmer Gomez (68. Minute) und der eingewechselte Rumäne (87.) erzielten am Sonntagabend beim 3:1 (1:1)-Erfolg die entscheidenden Treffer für den Fußball- Bundesligisten, der sich damit auf Tabellenplatz drei verbesserte. Die seit dem 13. Februar 1965 in Stuttgart sieglosen Badener waren vor 55.000 Zuschauern in der Mercedes Benz-Arena durch Sebastian Freis bereits in der 8. Minute in Führung gegangen. VfB- Mittelfeldspieler Sami Khedira (22.) hatte mit seinem 50. Bundesliga-Treffer ausgeglichen.
Verärgert reagierte KSC-Manager Rolf Dohmen auf das Tor von Gomez. „Ich glaube, das 2:1 war abseits. Ich habe soviele SMS bekommen. Mir fehlen die Worte. Abseits ist abseits, oder wir müssen es abschaffen“, sagte Dohmen. Die TV-Bilder zeigten eine knappe Abseitsstellung von Gomez beim Abspiel von Thomas Hitzlsperger. Erleichtert zeigte sich sein Kollege Horst Heldt: Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Es war ein hitziges Derby. Wir hatten am Anfang Probleme, haben die Tore aber zum richtigen Zeitpunkt gemacht.“
Das Offensivspiel der Schwaben lahmte
Beide Teams boten über weite Strecken eine schwache Partie. Von der erwarteten Brisanz nach zuletzt emotionsgeladenen Duellen war nur wenig zu spüren. Die Streithähne Gomez und Maik Franz, die beim letzten Duell im Februar noch heftig aneinandergeraten waren, gingen sich zumeist aus dem Weg.
Zwar hatte Mittelfeldspieler Jan Simak auf Zuspiel von Kapitän Thomas Hitzlsperger in der 5. Minute die erste Chance der Partie, als KSC-Torwart Markus Miller gerade noch klären konnte. Doch ansonsten lahmte das Offensivspiel der Schwaben und die wegen des kurzfristigen Ausfalls von Matthieu Delpierre (Patellasehnenprobleme) umformierte Defensive wackelte bedenklich. Vor allem Innnenverteidiger Serdar Tasci war ein Risikofaktor. Mit einer verunglückten Kopfball-Abwehr leitete der Nationalspieler die frühe Gäste-Führung ein. Alexander Iaschwilis Flanke fand den völlig freistehenden Freis, der aus sechs Metern mühelos einköpfte.
Das 2:1 war abseitsverdächtig
Auch danach spielten die Karlsruher frech mit, der Ausgleich der Hausherren fiel daher überraschend. Der junge Stefano Celozzi störte VfB-Torjäger Mario Gomez nicht energisch, dessen Flanke versenkte Khedira per Kopf. Zehn Minuten vor der Pause hatte Simak sogar das 2:1 auf dem Fuß, scheiterte aber nach feinem Pass von Cacau am herausgeeilten Miller.
Auch nach der Pause blieb die Partie zerfahren. Die Gastgeber leisteten sich zuviele Fehler im Spielaufbau und kamen kaum einmal gefährlich vor das Tor der Karlsruher. Der KSC verlegte sich zunehmend auf Konter, blieb aber zumeist harmlos. Eine der wenigen gelungenen Angriffsaktionen der Stuttgarter brachte dann das schmeichelhafte 2:1. Hitzlsperger bediente den abseitsverdächtigen Gomez, der Miller keine Chance ließ. Kurz vor Schluss sorgte Marica für den Endstand.
Die Saison 2011/2012
| Verein | Sp | Diff | Pkt. | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | ![]() |
Borussia Dortmund | 34 | 55 | 81 | ![]() |
| 2. | ![]() |
Bayern München | 34 | 55 | 73 | ![]() |
| 3. | ![]() |
FC Schalke 04 | 34 | 30 | 64 | ![]() |
| 4. | ![]() |
Bor. Mönchengladbach | 34 | 25 | 60 | ![]() |
| 5. | ![]() |
Bayer Leverkusen | 34 | 8 | 54 | ![]() |
| 6. | ![]() |
VfB Stuttgart | 34 | 17 | 53 | ![]() |
| 7. | ![]() |
Hannover 96 | 34 | -4 | 48 | ![]() |
| 8. | ![]() |
VfL Wolfsburg | 34 | -13 | 44 | ![]() |
| 9. | ![]() |
Werder Bremen | 34 | -9 | 42 | ![]() |
| 10. | ![]() |
1. FC Nürnberg | 34 | -11 | 42 | ![]() |
| 11. | ![]() |
1899 Hoffenheim | 34 | -6 | 41 | ![]() |
| 12. | ![]() |
SC Freiburg | 34 | -16 | 40 | ![]() |
| 13. | ![]() |
FSV Mainz 05 | 34 | -4 | 39 | ![]() |
| 14. | ![]() |
FC Augsburg | 34 | -13 | 38 | ![]() |
| 15. | ![]() |
Hamburger SV | 34 | -22 | 36 | ![]() |
| 16. | ![]() |
Hertha BSC | 34 | -26 | 31 | ![]() |
| 17. | ![]() |
1. FC Köln | 34 | -36 | 30 | ![]() |
| 18. | ![]() |
1. FC Kaiserslautern | 34 | -30 | 23 | ![]() |