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Veröffentlicht: 25.01.2013, 23:04 Uhr

3:0 gegen Nürnberg Drei Geschenke für Nuri

Borussia Dortmund verdrängt Bayer Leverkusen voerst von Platz zwei der Fußball-Bundesliga. Der Meister siegt souverän mit 3:0 gegen den 1. FC Nürnberg und überzeugt durch schnellen Kombinationsfußball. Nuri Sahin feiert sein Heim-Comeback.

© REUTERS Dortmunder Matchwinner: der polnische Nationalspieler „Kuba“ Blaszczykowski (links)

Jakub Blaszczykowski hält Borussia Dortmund auf Champions-League-Kurs. Beim souverän herausgespielten 3:0 (2:0) gegen den 1. FC Nürnberg wurde der in die Startelf zurückgekehrte Pole an diesem Freitagabend zum Matchwinner für den Titelverteidiger, der zum Auftakt des 19. Spieltags Bayer Leverkusen vorerst vom zweiten Tabellenplatz der Fußball-Bundesliga verdrängte. Eine Woche nach der 5:0-Gala in Bremen sorgten Blaszczykowski mit einem Doppelschlag (18.-Foulelfmeter/21.) und Robert Lewandowski (88.) vor 80.100 Zuschauern für den fünften Dortmunder Heimsieg in dieser Saison.

BVB-Coach Jürgen Klopp hatte den Zuschauern im ersten Heimspiel der Rückrunde „Erwärmendes“ versprochen, und seine Profis hielten Wort. Mit viel Laufarbeit und schnellen Kombinationen setzten die Dortmunder ihren Gegner unter Druck und erspielten sich zahlreiche Torchancen. Als Glücksgriff erwies sich vor allem die Hereinnahme von Blaszczykowski für Kevin Großkreutz. Mit seinen Saisontoren Nummer sieben und acht zahlte „Kuba“ das Vertrauen zurück. 13 Minuten vor dem Ende machte er dann für Nuri Sahin Platz, der nach seinem Kurzauftritt bei Werder ein gefeiertes Heim-Comeback gab.

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Der in der Offensive schwache „Club“, der seit November 1990 auf einen Erfolg in Dortmund wartet, haderte vor allem mit Referee Michael Weiner. Der Unparteiische entschied nach einem harmlosen Strafraum-Duell zwischen Timo Gebhart und Lukasz Piszczek auf Elfmeter, den der überragende Blaszcykowski zur Führung nutzte. Bei eisigen Temperaturen um minus 5 Grad waren die Dortmunder schnell auf Betriebstemperatur. Lewandowski hatte schon nach fünf Minuten die frühe Führung auf dem Fuß, zielte aber nach Vorarbeit von Landsmann Blaszczykowski knapp am Gehäuse vorbei. Doch nach einer Viertelstunde ohne Angriffszeichen war auch der „Club“ plötzlich da. Mit zwei Reflexen nacheinander gegen Tomas Pekharts Kopfball und den Nachschuss des ehemaligen Borussen Markus Feulner verhinderte BVB-Keeper Roman Weidenfeller einen drohenden Rückstand für seine Mannschaft (15.).

Dauerdruck der Borussia

Dem Dauerdruck der Gastgeber konnte der Tabellen-15. aber nicht lange standhalten, auch wenn der Meister zur Führung ein „Geschenk“ benötigte. Drei Minuten nach seinem Strafstoßtor war „Kuba“ nach einem präzisen Querpass von Mario Götze erneut zur Stelle und sorgte mit dem zweiten Tor bereits für die Vorentscheidung. Weiteren Treffern für den Titelverteidiger stand Raphael Schäfer im Wege. So parierte der „Club“-Torhüter, der wegen eines Nasenbeinbruchs mit einer Gesichtsmaske spielte, einen Heber von Piszczek (28.). Gegen Ende der ersten 45 Minuten hatten die Borussen ein wenig Tempo aus dem Spiel genommen, doch zu Beginn der zweiten Hälfte erhöhten sie wieder die Schlagzahl. Lewandowski (60.), der am aufmerksamen Schäfer scheiterte, und Marco Reus (67.), dessen Schuss knapp am Kasten vorbeiflog, verpassten die Chancen das Resultat auszubauen, ehe Lewandowski kurz vor Schluss doch noch sein zwölfter Saisontreffer gelang.

Aufmacher-Bild Sahin © dpa Vergrößern Zurückgekehrt: Sahin (rechts) bestreitet gegen Nürnberg erstmals wieder ein Heimspiel für die Borussia

Borussia Dortmund - 1. FC Nürnberg 3:0 (2:0)

Borussia Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Felipe Santana, Hummels, Schmelzer - Gündogan (89. Leitner), Kehl (77. Bender) - Blaszczykowski (77. Sahin), Götze, Reus - Lewandowski
1. FC Nürnberg: Schäfer - Chandler, Nilsson, Klose, Pinola - Simons, Balitsch - Feulner (68. Mak), Kiyotake, Gebhart (78. Frantz) - Pekhart (78. Polter)
Schiedsrichter: Weiner (Ottenstein)
Zuschauer: 80.100
Tore: 1:0 Blaszczykowski (18./Foulelfmeter), 2:0 Blaszczykowski (21.), 3:0 Lewandowski (88.)
Gelbe Karten: - / -

Quelle: FAZ.NET/dpa

 

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