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2:2 in Bremen Stuttgart erkämpft sich einen Punkt

 ·  Nach einem klaren 0:2-Pausenrückstand kämpft sich der VfB Stuttgart zurück ins Spiel und sichert sich beim 2:2 im Sonntagsspiel noch einen Punkt bei Werder Bremen.

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© dpa Das späte Glück von Bruno Labbadia: ein Punkt in Bremen gewonnen

Es war eine beeindruckende Willensleistung, die dem VfB Stuttgart am Sonntagabend einen nicht mehr für möglich gehaltenen Punkt bei Werder Bremen bescherte. Alles sah nach einer Stuttgarter Niederlage aus, als die Bremer zur Pause 2:0 führten und das Spiel im Griff zu haben schienen. Doch eine deutliche Leistungssteigerung des VfB in der zweiten Halbzeit bescherte den Stuttgartern noch das 2:2. Damit sind die Schwaben zwar weiter sieglos, dennoch dürfte der Teilerfolg drei Tage vor dem baden-württembergischen Keller-Duell gegen die TSG Hoffenheim Bruno Labbadias Mannschaft einiges an Selbstvertrauen geben.

War es am Donnerstag in der Europa League beim 2:2 gegen Steaua Bukarest die schlechte Chancenauswertung, die den VfB um den vollen Lohn der Arbeit brachte, waren es am Sonntag in Bremen entscheidende Fehler im Abwehrverhalten, die für die Bremer Führung sorgten. Weder Maza noch Kapitän Serdar Tasci wirkten bei den Werder-Treffern auf der Höhe. Bremen wirbelte den VfB zunächst einige Male schön durcheinander, verlor den Faden nach der Pause aber zusehends und musste am Ende mit einem Punkt zufrieden sein.

Neben dem starken Kevin de Bruyne ragte bei Werder Mittelstürmer Nils Petersen mit seinen beiden Torvorlagen heraus: sowohl bei de Bruynes 1:0 in der 23. Minute als auch bei Zlatko Junuzovics 2:0 elf Minuten später. Für den VfB trafen Martin Harnik in der 50. Minute und Cacau in der 81. Minute. Vor allem der eingetauschte Ibrahima Traoré machte in der flotten zweiten Hälfte auf der linken Seite gehörig Dampf, so dass die Werder-Defensive einige Male ordentlich wackelte und am Ende den verdienten Ausgleich hinnehmen musste.

Der VfB spielte die Partie mit zehn Mann zu Ende, weil Martin Harnik in der 88. Minute die Gelb-Rote Karte sah. Auf der anderen Seite wurde Werders Assani Lukimya für sein brutales Einsteigen gegen Georg Niedermeier in der Schlussminute mit der Roten Karte bestraft – Lukimya war kurz zuvor erst eingewechselt worden.

4. Spieltag: Oktoberfeste in München, Hamburg, Hoffenheim

Werder Bremen - VfB Stuttgart 2:2 (2:0)

Werder Bremen: Mielitz - Gebre Selassie, Prödl, Sokratis, Fritz - Junuzovic (89. Lukimya) - Hunt, de Bruyne - Arnautovic, Petersen (71. Akpala), Elia (79. Bargfrede)
VfB Stuttgart: Ulreich - Sakai, Tasci, Maza, Boka (81. Molinaro) - Kvist, Gentner - Harnik, Torun (46. Traoré) - Okazaki (81. Niedermeier), Cacau
Schiedsrichter: Winkmann (Kerken)
Zuschauer: 40 172
Tore: 1:0 de Bruyne (23.), 2:0 Junuzovic (34.), 2:1 Harnik (50.), 2:2 Cacau (81.)
Gelbe Karten: Bargfrede (2), Hunt (1), Junuzovic (3), Sokratis (2) / -
Gelb-Rote Karten: - / Harnik (88./wiederholtes Foulspiel)
Rote Karten: Lukimya (90.+2/grobes Foulspiel) / -

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