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2:2 gegen Freiburg Wolfsburg setzt seine schwarze Heimserie fort

05.12.2009 ·  Mit den Emporkömmlingen kommt der Meister nicht zurecht: Wolfsburg gewann auch gegen Aufsteiger Freiburg nicht. Nach einem Remis gegen Mainz und einer Niederlage gegen Nürnberg kam der VfL auch im Heimspiel gegen Freiburg nur zu einem 2:2.

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Der VfL Wolfsburg hat seine schwarze Serie gegen die Aufsteiger nicht besiegen können und verliert die oberen Tabellenplätze in der Fußball-Bundesliga immer weiter aus dem Blick. Trotz spielerischer Überlegenheit und zahlreicher großer Chancen kam der deutsche Meister am Samstag gegen den SC Freiburg nur zu einem 2:2 und konnte somit auch das dritte Heimspiel in Serie gegen einen Aufsteiger nicht gewinnen. „Meine Mannschaft hat ein richtig gutes Spiel gemacht, sich aber durch die unzähligen vergebenen Torchancen selbst um den Lohn gebracht“, sagte der Wolfsburger Trainer Armin Veh.

Zuvor hatte es gegen Mainz ein 3:3 und gegen Nürnberg ein 2:3 gegeben. Gegen Freiburg rettete Fabian Johnson dem VfL einen Punkt und verhinderte damit eine völlig misslungene Generalprobe für das Champions-League-Spiel am Dienstag gegen Manchester United. Der eingewechselte Abwehrspieler erzielte das Tor zum 2:2.

Gegen die spielerisch hoch überlegenen Norddeutschen nutzten die Freiburger ihre einzige Torchance der ersten Halbzeit zur Führung (19. Minute). Mohamadou Idrissou traf dabei aus abseitsverdächtiger Position. Der Ausgleich für die Niedersachsen fiel kurz darauf durch ein Eigentor von Felix Bastians (27.). Ein fragwürdiger Elfmeter, den Ivica Banovic sicher verwandelte (51.), bescherte den Breisgauern das glückliche 2:1, ehe Johnson in der 81. Minute abermals ausglich.

Wolfsburg hat viele Chancen, trifft aber das Tor nicht

Vor 27.800 Zuschauern waren die Wolfsburger von Beginn an bemüht, zu alter Heimstärke zurückzufinden. Vor allem Spielmacher Zvjezdan Misimovic erwies sich in der Mannschaft von Trainer Armin Veh als unermüdlicher Antreiber, über den fast alle Angriffe liefen. So setzte der Bosnier in der achten Minute seinen Landsmann Edin Dzeko im Freiburger Strafraum schön in Szene. Der Stürmer umkurvte noch Du-Ri Cha, scheiterte dann aber aus sieben Metern an Torhüter Simon Pouplin.

Kurz darauf hatte Dzekos Sturmpartner Grafite Pech, als er einen Ball aus ähnlicher Distanz an die Latte köpfte (8.). Auch ein Kopfball von Misimovic nach Flanke von Marcel Schäfer verfehlte das Ziel nur knapp. Die beste von vielen Chancen vergab abermals Misimovic, als er in der 39. Minute ebenfalls nur die Latte traf.

Nach dem Seitenwechsel schien die Wolfsburger Führung nur eine Frage der Zeit. Doch stattdessen schockte Schiedsrichter Guido Winkelmann den VfL mit seinem Elfmeterpfiff nach einem angeblichen Foul von Marcel Schäfer an Daniel Caligiuri. Die Wolfsburger griffen weiter an, blieben im Abschluss aber zunächst glücklos.

Alleine Dzeko vergab dabei dreimal die Möglichkeit zum Ausgleich (59./62./71.), ehe Johnson nach Vorarbeit von Misimovic doch noch traf. „Wir können sicherlich von einem mehr als glücklichen Punktgewinn sprechen“, sagte der Freiburger Trainer Robin Dutt. Beste Akteure auf Seiten der Wolfsburger waren Misimovic und Christian Gentner. Bei den Freiburgern wussten vor allem Torwart Simon Pouplin und Banovic zu gefallen.

VfL Wolfsburg - SC Freiburg 2:2 (1:1)
Wolfsburg:
Benaglio - Riether, Ricardo Costa, Barzagli, Schäfer (60. Johnson) - Josue (78. Dejagah) - Hasebe (55. Ziani), Gentner - Misimovic - Dzeko, Grafite. - Trainer: Veh
Freiburg: Pouplin - Cha, Barth, Bastians, Mendy - Banovic, Schuster (46. Flum) - Caligiuri, Makiadi (73. Bechmann) - Reisinger (67. Uzoma), Idrissou. - Trainer: Dutt
Schiedsrichter: Guido Winkmann (Kerken)
Tore: 0:1 Idrissou (19.), 1:1 Bastians (27., Eigentor), 1:2 Banovic (51., Foulelfmeter), 2:2 Johnson (81.)
Zuschauer: 27.822
Gelbe Karten: Dzeko (4), Barzagli (2), Misimovic (4) - Barth, Caligiuri (2), Mendy

Quelle: FAZ.NET
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