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2:1 in Karlsruhe Bartels Treffer lassen Hansa hoffen

12.04.2008 ·  Hansa Rostock hat im Kampf gegen den Abstieg ein Lebenszeichen gesetzt. Das bislang schlechteste Rückrundenteam feierte nach zuletzt drei Niederlagen ein 2:1 beim Karlsruher SC.

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Fin Bartels hat mit zwei Volltreffern bei Hansa Rostock im Abstiegskampf wieder Hoffnung geweckt. Wenige Tage nach der Jobgarantie für Trainer Frank Pagelsdorf gewann sein Team am Samstag das Duell der Aufsteiger beim Karlsruher SC mit 2:1 (1:0) und verabschiedete sich vorerst aus der Abstiegszone.

Es war der erste Hansa-Sieg seit dem 16. Februar (1:0 gegen Eintracht Frankfurt). Vor 27.714 Zuschauern traf der 21-jährige Bartels in der 30. und 84. Minute. Sebastian Freis hatte mit seinem sechsten Saisontreffer den zwischenzeitlichen Ausgleich für den KSC erzielt (70.).

Starker Start des KSC

Die Badener warten nun seit sechs Spielen auf einen Sieg und stecken nach ihrer furiosen Hinrunde jetzt richtig in der Krise. Nach zuletzt nur sechs Toren in den zehn Begegnungen dieses Jahres war den Rostockern die Verunsicherung zunächst deutlich anzumerken. In der ersten halben Stunde spielte nur der KSC, der auf die verletzten Maik Franz und Michael Mutzel verzichten musste. Dabei standen sich die Badener mitunter selbst im Weg: Tamas Hajnal und Sebastian Freis fiel in der zweiten Minute nur wenige Meter vor dem Hansa-Tor der Ball vor die Füße, doch die beiden behinderten sich gegenseitig.

„Präsenz und Leidenschaft“ hatte Coach Edmund Becker von seiner Mannschaft gefordert. Engagiert gingen die Badener zu Werke, doch spielerisch fehlten ihnen oft die Mittel, da Regisseur Tamas Hajnal erneut hinter seiner Topform zurückblieb. So liefen nahezu alle Angriffe der ersten Halbzeit über Christian Eichner auf der linken Außenbahn. Der Abwehrspieler traf in der 11. Minute mit einem Schuss sogar die Latte, hatte aber ansonsten Mühe, für seine Flanken Abnehmer zu finden.

Eggimann kann Bartels nicht bremsen

Bei Rostock baute Pagelsdorf im Angriff auf Sebastian Hähnge für den gesperrten Amir Shapourzadek, während Enrico Kern sich immer wieder geschickt zurückfallen ließ. Nach einer Kopfballvorlage des Kapitäns eilte Bartels seinem Bewacher Mario Eggimann auf und davon und schob das Leder vorbei an Keeper Markus Miller zum 1:0 ein. Mit dem wieselflinken Bartels hatte der Schweizer Nationalspieler Eggimann einige Mal Probleme.

Nach dem Wechsel überboten sich die Karlsruher weiter an Harmlosigkeit, während Miller immer mehr zu tun bekam: Der eingewechselte Djordjije Cetkovic (60.) scheiterte bei der besten Chance alleine vor dem KSC-Schlussmann. Nach dem Ausgleich durch Freis hätte Edmond Kapllani sogar die Führung erzielen können, doch dem in dieser Saison noch torlosen Albaner blieb das Pech treu. Mit einem erneuten Kontertor sorgte Bartels für die Entscheidung.

Karlsruher SC - Hansa Rostock 1:2 (0:1)
Karlsruhe: Miller - Görlitz, Eggimann, Stoll, Eichner - Porcello (55. Kapllani), Aduobe - Freis, Hajnal (82. Stindl), Iaschwili (61. Timm) - Kennedy
Rostock: Wächter - Sebastian, Orestes, Gledson, Stein - Bülow, Rathgeb - Kern (87. Lukimya-Mulongoti), Bartels, Rahn (73. Pearce) - Hähnge (57. Cetkovic)
Schiedsrichter: Helmut Fleischer (Sigmertshausen)
Tore: 0:1 Bartels (30.), 1:1 Freis (70.), 1:2 Bartels (84.)
Zuschauer: 27.714
Gelbe Karten: Porcello (2) - Rathgeb, Hähnge (2), Stein (5/1)

Quelle: FAZ.NET
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